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Kawasaki KX 500 C1,D1,E1-13 1987 - 2004

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Kawasaki KX 500 C1, D1, E1-E13 (1987-2004): ein 499 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 86 x 86 mm Bohrung und Hub, KIPS-Auslasssteuerung und Keihin-Flachschiebervergaser, der in der Ausführung von 1987 rund 65 PS leistet. Dazu kommt ein Stahlrohrrahmen mit Uni-Trak-Hinterradaufhängung.

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520er-Teilung · 14/47 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten47 Zähne
Übersetzung3,36 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KX 500 auszeichnet

  • Der letzte große Zweitakt-Crosser: Die KX 500 lief von 1983 bis 2004 nahezu unverändert weiter, während der Rest der Klasse längst auf Viertakt umgestellt hatte. Der 499er-Zweitakter mit KIPS-Auslasssteuerung ist bis heute der Maßstab für Durchzug im Gelände.
  • Die Übersetzung ist konservativ — mit Absicht: 14/47 ergibt 3,36 und ist für einen 500er-Crosser eher lang. Bei diesem Drehmoment ist das kein Nachteil, sondern Selbstschutz: eine kürzere Auslegung macht die Maschine am Gasgriff nur noch schwerer beherrschbar, ohne dass mehr Vortrieb ankommt.
  • 520er-Kette an über 60 Nm: Eine 520er-Teilung ist an einem 500er-Zweitakter das Minimum. Die Kette sieht bei jedem Gasstoß Lastspitzen, die eine Straßenmaschine nie erlebt. Eine gedichtete Kette und ein regelmäßig kontrollierter Durchhang sind hier keine Komfortfrage, sondern eine Verschleißfrage.
  • Modellcodes: C1, D1 und die lange E-Reihe: 1987 ist die C1, 1988 die D1, ab 1989 läuft die E-Reihe bis zum Produktionsende. Die Bestückung bleibt über alle Jahrgänge bei 14/47 mit 114 Gliedern — geändert haben sich Fahrwerk und Details, unter anderem die Umstellung auf Upside-down-Gabel zum Modelljahr 1990.
  • Federweg heißt Kettenwegänderung: Mit rund 320 mm Radfederweg hinten ändert sich der Abstand zwischen Ritzel und Kettenrad im Fahrbetrieb erheblich. Der Durchhang wird deshalb genau in der vorgeschriebenen Stellung geprüft — zu straff eingestellt zieht die Kette beim Einfedern am Getriebeausgang.

Übersetzung anpassen — Motocross gegen offenes Gelände

OEM ist 14/47 bei 520er-Teilung und 114 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,36. Diese Seite führt hinten Kettenräder von 39 bis 53 Zähnen, vorn 13 und 14 — der Verstellbereich ist damit ungewöhnlich groß, und genau darauf kommt es bei einem Crosser an: enge Motocross-Strecke und offene Wüstenpiste verlangen völlig verschiedene Auslegungen.

SetupÜbers.Charakter
13/473,62Deutlich kürzer — enge Strecken, viele Sprünge, kurze Gänge; der zweite Gang wird zum Arbeitsgang
14/493,50Kürzer — die feinere Stufe für technisches Gelände, ohne die Endgeschwindigkeit ganz zu verlieren
14/47 (OEM)3,36Standard — Kawasakis Werksauslegung, ausgewogen zwischen Antritt und Speed
14/453,21Länger — für offene, schnelle Strecken und Wüstenbetrieb, spürbar ruhiger im dritten und vierten Gang

Häufige Fragen zur KX 500

Welcher Kettensatz gehört auf die KX 500?
Eine 520er-Kette mit 114 Gliedern, 14 Zähne vorn und 47 hinten. Die Ersatzteil-Passliste dieser Seite führt 'Kawasaki KX500 E1-E16' im 14-Zähne- und im 47-Zähne-Block, und die Anwendungsliste von Driven Racing nennt für die KX 500 der Jahre 1987 bis 2002 dieselbe Bestückung mit 520-114.

Warum schlägt der Konfigurator 14/53 vor?
Weil die 53 auf dieser Seite in einem Sammelblock steht, der vor allem KX 125 und KX 250 abdeckt. Für die KX 500 gilt 47 hinten — dieselbe Passliste trennt beide Modelle sauber.

Unterscheidet sich die C1 von 1987 antriebsseitig von der späten E-Reihe?
Nein. Kawasaki hat die Sekundärübersetzung über die gesamte Bauzeit bei 14/47 belassen. Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen liegen im Fahrwerk, unter anderem beim Wechsel auf die Upside-down-Gabel zum Modelljahr 1990.

Lohnt eine Alu-Kettenradscheibe an der KX 500?
Auf der Rennstrecke ja, im Alltag selten. Aluminium spart am Hinterrad spürbar ungefederte Masse, hält bei diesem Drehmoment aber deutlich kürzer als Stahl. Wer die Maschine im Gelände bewegt und nicht nach jedem Lauf schraubt, fährt mit Stahl günstiger.

Wie stark verschleißt die Kette im Sandbetrieb?
Sehr stark. Sand wirkt zwischen Rolle und Zahn wie Schleifpaste und kann eine Kette in wenigen Betriebsstunden längen. Nach jedem Sandeinsatz gehört der Satz gereinigt und neu gefettet — das verlängert die Standzeit mehr als jede Kettenqualität.

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