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Kawasaki ZZR 600 ZX600D 1990 - 1992

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Kawasaki ZZR 600 ZX600D (1990-1992): ein flüssigkeitsgekühlter 599-ccm-Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen, 64,0 mm Bohrung bei 46,6 mm Hub und 12,0:1 Verdichtung, 72,9 kW (98 PS) bei 11.500/min. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Brückenrahmen.

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530er-Teilung · 15/45 · 110 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge110 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung3,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ZZR 600 auszeichnet

  • Fünfzehn zu fünfundvierzig ist dreifach belegt: Drei voneinander unabhängige Kettensatz-Anbieter führen die Kombination baujahr- und typcodegenau: einer als Satz für die ZZR 600 der Jahre 90-92 mit RK-Kette in 530 und 110 Gliedern, einer als EK-Chain-Satz für den Typ ZX600D Modelljahr 1990-1992, einer als DID-Satz mit derselben Standardlänge. Die Werte decken sich zeichengenau mit dieser Seite.
  • Die Fahrzeugliste führt die D-Generation allein: Im 45-Zähne-Block dieser Seite steht ein einziger Eintrag: Kawasaki ZZ-R600 (ZX600D1-D3) 90-92. Die Nachfolgerin ZX600E1-E12 mit den Jahren 93-04 steht getrennt im 48-Zähne-Block. Die Trennung zwischen beiden Generationen ist damit auf der Seite selbst dokumentiert.
  • Dieselbe Übersetzung, andere Zähnezahlen: Die Nachfolgerin ZX600E ab 1993 kommt mit 16/48 auf dieselbe Sekundärübersetzung von 3,00, erreicht sie aber mit einem Zahn mehr vorn und drei mehr hinten — und mit 112 statt 110 Gliedern. Ein Satz aus der E-Kategorie hat damit weder das passende Ritzel noch die passende Länge.
  • Fünfhundertdreißig als Werksteilung: Die ZZR 600 der D-Generation fährt eine 530er-Kette. Sie hat dieselbe Rollenteilung von 15,875 Millimetern wie eine 525er, aber eine größere Innenbreite und damit mehr tragende Fläche im Gelenk. Alle drei Anbieter, die einen Satz für den Typ ZX600D führen, liefern ihn in dieser Teilung.
  • Ritzel von dreizehn bis neunzehn Zähnen: Für Änderungen der Übersetzung steht auf dieser Seite vor allem das Ritzel bereit: die Auswahl reicht von 13 bis 19 Zähnen. Bei den Kettenrädern führt sie 38, 39, 40, 42, 43 und 48 Zähne. Wer die Serienbestückung unverändert wieder aufbaut, greift beim Kettenrad zum 45er aus dem Ersatzteilprogramm.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn

OEM ist 15/45, also eine Sekundärübersetzung von 3,00. Ein Zahn mehr am Ritzel sind knapp sieben Prozent länger und senken die Drehzahl bei Reisetempo spürbar. Kürzer wird es über das 48er-Kettenrad, das diese Seite führt.

SetupÜbers.Charakter
15/483,20Kürzer — kräftiger Durchzug aus mittleren Drehzahlen
15/45 (OEM)3,00Standard — die Auslegung der ZX600D
16/452,81Länger — niedrigere Drehzahl auf langen Etappen

Häufige Fragen zur ZZR 600

Passt ein Kettensatz der ZZR 600 ab 1993?
Nein. Ab 1993 fährt die ZZR 600 als ZX600E mit 16/48 und 112 Gliedern. Ritzel, Kettenrad und Länge unterscheiden sich alle drei vom hier beschriebenen D-Modell.

Woran erkenne ich, ob ich eine D oder eine E habe?
Am Typcode im Fahrzeugschein: ZX600D deckt die Modelljahre 1990 bis 1992 ab, ZX600E beginnt 1993. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt beide getrennt.

Warum eine 530er-Kette bei nur 599 Kubik?
So hat Kawasaki die Baureihe ausgeliefert — alle drei Anbieter, die einen Satz für den Typ ZX600D führen, nennen 530. Die 530er hat dieselbe Rollenteilung wie eine 525er, aber größere Innenbreite und damit mehr tragende Fläche im Gelenk. Ein Umbau auf 525 ist möglich, verlangt aber alle drei Teile.

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