Kawasaki KLR 650 / Tengai 1987 - 1990
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2,87 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KLR 650 auszeichnet
- Fünfzehn zu dreiundvierzig über die ganze Baureihe: Der Kettenradhersteller führt die frühe KLR in vier getrennten Einträgen — A1 bis A3 für 1987 bis 1989, die B1 Tengai für 1989 und 1990, die B2 und B3 für 1990 bis 1992 und die große A-Gruppe ab 1990. Alle vier nennen dieselbe Bestückung: 15 Zähne vorn, 43 hinten, 520er Kette mit 106 Gliedern.
- Eine Datenbank mit Zeile je Baujahr: Eine nach Modelljahren geführte Kettensatz-Datenbank listet die Tengai für 1989 bis 1994 in sechs einzelnen Zeilen auf. Jede davon nennt 15 Zähne vorn, 43 hinten, Teilung 520 und 106 Glieder. Sechs getrennt gepflegte Jahrgänge mit identischem Ergebnis sind ein anderes Kaliber als ein Sammeleintrag über denselben Zeitraum.
- Sechshundertsieben Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen; für diese Bestückung ergibt er rund 607 Millimeter. Das ist die Größe, an der die Kettenlänge wirklich hängt — nicht der Radstand, in den auch Gabelwinkel und Nachlauf eingehen.
- Die späte C-Reihe fährt ein Zahnrad kleiner: Ab 1995 führt der Kettenradhersteller die KLR 650 C1 bis C8 mit 42 statt 43 Zähnen hinten, bei unverändert 15 vorn und 106 Gliedern. Wer eine Maschine dieser Jahre hat, ist auf dieser Seite falsch — ein Zahn weniger ändert die Übersetzung um gut zwei Prozent.
- Reiseenduro mit Vollverkleidung: Die Tengai trat 1989 neben die nackte KLR und bekam eine aerodynamische Verkleidung mit kleiner Scheibe sowie einen größeren Tank. Den Motor übernahm sie unverändert; nur der Kickstarter entfiel. Am Kettensatz ändert das nichts, beide Ausführungen teilen sich die Bestückung.
Übersetzung anpassen — Reise gegen Gelände
Ab Werk ist 15/43 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von 2,87. Das Ritzelfeld dieser Seite reicht von zwölf bis siebzehn Zähnen, die Kettenradauswahl von 37 bis 47. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein größeres Ritzel.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/45 | 3,00 | Kürzer — mehr Antritt im Gelände und an der Steigung, dafür fällt die Drehzahl auf der Landstraße höher aus |
| 15/43 (OEM) | 2,87 | Standard — der Kompromiss, mit dem Kawasaki die Maschine als Reiseenduro ausgelegt hat |
| 16/43 | 2,69 | Länger — ruhigere Drehzahl auf langen Etappen, dafür weniger Antritt aus dem Stand |
Häufige Fragen zur KLR 650
Wie viele Glieder braucht die KLR 650 ab Werk?
Einhundertsechs, in 520er Teilung. Diese Länge nennen der Kettenradhersteller für alle vier Baureihenabschnitte und eine nach Modelljahren geführte Kettensatz-Datenbank für 1989 bis 1994 übereinstimmend.
Passt der Satz sowohl auf die KLR als auch auf die Tengai?
Ja. Beide teilen sich Motor und Endantrieb; die Tengai unterscheidet sich in Verkleidung, Tank, Sitzhöhe und Vorderradbremse. Für die Baujahre 1987 bis 1990 ist die Bestückung identisch.
Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei fünfzehn Zähnen sind es rund sieben Prozent nach unten und gut sechs Prozent nach oben. Das Ritzel ist damit das gröbere Werkzeug — am Kettenrad entspricht ein Zahn bei 43 Zähnen nur gut zwei Prozent.