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Kawasaki 650 KLX 650C 1993 - 1995

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Kawasaki KLX 650C (1993-1995): ein 651 ccm großer, wassergekühlter Einzylinder-Viertakter mit doppelter obenliegender Nockenwelle und vier Ventilen, der in der deutschen Ausführung 33 kW (45 PS) leistet, mit einer auf 20 kW (27 PS) gedrosselten Variante daneben. Getragen wird das Ganze von einem Stahl-Doppelschleifenrahmen mit Kayaba-Upside-down-Gabel und Uni-Trak-Federbein.

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520er-Teilung · 15/43 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung2,87 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KLX 650C auszeichnet

  • Das C ist die Straßenausführung — und das entscheidet den Kettensatz: Kawasaki hat die KLX 650 in zwei Versionen gebaut: die KLX 650C als straßenzugelassene Reiseenduro mit Elektrostarter und 17-Zoll-Hinterrad, und die KLX 650R als reines Geländemodell. Die beiden fahren unterschiedliche Sekundärübersetzungen — 15/43 beim C, 14/49 beim R. Beim Teilekauf ist das der wichtigste Unterschied überhaupt.
  • Lang übersetzt für eine Enduro: Mit 2,87 liegt die KLX 650C deutlich länger als ein Geländemodell derselben Hubraumklasse. Das passt zum Einsatzzweck: Kawasaki hat die C-Version als Reiseenduro ausgelegt, die auch längere Autobahnetappen ohne Drehzahlorgie schafft.
  • DOHC-Vierventiler statt Stoßstangen-Single: Der 651-ccm-Einzylinder arbeitet mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen — für einen Großraum-Single Anfang der Neunziger keine Selbstverständlichkeit. Er läuft dadurch drehfreudiger als die typischen luftgekühlten Konkurrenten und verträgt die längere Übersetzung entsprechend gut.
  • Kettenrad-Auswahl mit Lücke: Diese Seite führt Kettenräder mit 37, 38 und dann erst wieder 42 bis 47 Zähnen — zwischen 39 und 41 gibt es nichts. Wer verlängern will, geht deshalb praktischerweise über das Ritzel und nicht über das Kettenrad.
  • 520er-Teilung an einem 651er: Die 520er-Kette ist bei 45 PS und 153 kg richtig dimensioniert. Sie ist die gängigste Enduro-Teilung und entsprechend gut und günstig lieferbar — ein praktischer Vorteil bei einem Motorrad, dessen übrige Ersatzteilversorgung inzwischen dünner wird.

Übersetzung anpassen — Reisetempo gegen Geländeeinsatz

OEM ist 15/43 bei 520er-Teilung und 112 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,87. Das ist Kawasakis Straßenauslegung für die C-Version. Diese Seite führt Ritzel mit 13 bis 16 Zähnen und Kettenräder mit 37, 38 sowie 42 bis 47 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
15/453,00Kürzer — mehr Druck im Gelände und am Berg, ohne den Charakter grundlegend zu ändern
15/43 (OEM)2,87Standard — Kawasakis Auslegung für die straßenzugelassene KLX 650C
16/432,69Länger — spürbar niedrigere Drehzahl auf der Autobahn, dafür weniger Antritt aus dem Drehzahlkeller

Häufige Fragen zur KLX 650C

Welcher Kettensatz gehört auf die Kawasaki KLX 650C?
Eine 520er-Kette mit 112 Gliedern, 15 Zähne vorn und 43 hinten. Diese Bestückung gilt für die gesamte Bauzeit der C-Version und wird von der Artikel-Deklaration dieser Seite, ihrer Ersatzteil-Passliste und mehreren baujahrgenauen Kettensätzen für 1993 bis 1995 übereinstimmend genannt.

Passt der Kettensatz der KLX 650R?
Nein. Die R-Version ist das Geländemodell und fährt 14 Zähne vorn und 49 hinten bei 110 Gliedern — eine erheblich kürzere Übersetzung. Die Passlisten trennen beide Ausführungen sauber: das C erscheint im 15- und im 43-Zähne-Block, das R im 14er.

Woran erkenne ich, ob ich ein C oder ein R habe?
Die KLX 650C hat einen Elektrostarter, Straßenzulassung mit Beleuchtung und ein 17-Zoll-Hinterrad mit 130/80er-Reifen. Die R-Version wird gekickt und ist als Geländemaschine ausgelegt. Im Fahrzeugschein steht der Typcode LX650C.

Lohnt eine O-Ring-Kette an einer Enduro?
Auf der Straße und bei gemischtem Einsatz eindeutig ja — die Standzeit steigt deutlich. Wer überwiegend im Schlamm fährt, nimmt bewusst die ungedichtete Kette, weil sie sich leichter reinigen lässt und der Verschleiß dort ohnehin von außen kommt.

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