Kawasaki 750 GPX 7 50R / ZX750 F1-3 1986 - 1988
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 2,94 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GPX 750R auszeichnet
- Motor: 748 ccm flüssigkeitsgekühlter Reihen-Vierzylinder mit DOHC und 4 Ventilen pro Zylinder, vier Keihin-CV-Vergaser — 106 PS bei 10500 U/min und 75 Nm bei 8500 U/min. Drehfreudige Supersport-Auslegung mit Power-Band im oberen Drehzahlbereich, typisch für die Ära und Klasse.
- Rahmen: Stahl-Doppelschleifen-Rahmen mit Alu-Heckrahmen — Kawasakis Übergangs-Konstruktion zwischen den klassischen Voll-Stahl-Rahmen der 80er und den späteren Alu-Spar-Rahmen der ZX-Linie. Robust und sehr gut zu warten.
- Vollverkleidung: Klassische Supersport-Verkleidung mit Doppel-scheinwerfer (oder Einzel- je nach Modelljahr), halbe Stummel-Lenker und schmale Sitzbank — die typische 80er-Sportbike-Optik. Aerodynamisch für 230+ km/h Höchstgeschwindigkeit ausgelegt.
- Fahrwerk: Konventionelle Telegabel 41 mm vorn mit Anti-Dive-System (Kawasakis Eigenentwicklung der Ära), hinten Uni-Trak-Federbein mit Hebelumlenkung. Voll einstellbar in Vorspannung und Dämpfung — Renn-Spec für die Straße.
- Bremsen: Tokico-Vierkolben-Schwimmsattel 280 mm Doppelscheibe vorn, Einkolben 240 mm hinten — Top-Spec der späten 80er. Mit modernen Pads und Stahlflex-Leitungen bleibt die Anlage auch heute noch leistungsfähig genug für die Landstraße.
- Klassiker-Wert: Die GPX 750R ist die direkte Vorgängerin der ZXR-Linie (1989+) — gut erhaltene Original-Exemplare gewinnen in der Klassik-Sport-Szene zunehmend an Wert. Ersatzteile über Klassik-Spezialisten und Kawasaki-Heritage-Programm noch ordentlich verfügbar.
Übersetzung anpassen — Supersport-Klassiker
OEM ist 16/47 (Übersetzung 2,94). Für mehr Anzug aus engen Kurven und im Sport-Einsatz passt 15/47 (3,13) — die GPX zieht subjektiv deutlich kerniger an. Wer überwiegend Autobahn und lange Etappen fährt, kann mit 16/45 (2,81) etwas Drehzahl-Ruhe holen — der Vierzylinder hat in der Mitte genug Drehmoment.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/47 | 3,13 | Kürzer — mehr Punch aus engen Kurven, weniger Topspeed. |
| 16/47 (OEM) | 2,94 | Standard — werkseitiger Kompromiss zwischen Anzug und Geschwindigkeit. |
| 16/45 | 2,81 | Länger — mehr Drehzahl-Ruhe auf Autobahn, weniger Anzug. |
Häufige Fragen zur GPX 750R
Welche Kette hat die GPX 750R ab Werk?
530er-Teilung mit 110 Gliedern, X-Ring oder höherwertig. Bei 106 PS und Supersport-Charakter ist 530er korrekt dimensioniert für die Ära — moderne 525er-Premium-Spec wäre theoretisch ebenfalls möglich, aber Klassiker-Replacement bleibt bei 530er für Korrekt-heits-Anspruch.
Unterschied GPX 750R und ZXR 750?
Die GPX 750R (1986-1990) ist die klassische Supersport-Vorgängerin mit Stahl/Alu-Rahmen-Mischbauweise. Die ZXR 750 (ab 1989) ersetzte sie mit Vollalu-Brückenrahmen, USD-Gabel und deutlich agressiverer Renn-Auslegung. Beide hatten 530er-Kettensatz, aber unterschiedliche Übersetzungen.
Lohnt Wechsel auf 520er-Kette?
Nein — 530er ist die korrekte Original-Spec. Eine 520er wäre unterdimensioniert für 106 PS in dieser Ära und brächte deutlich kürzere Standzeiten. Wer mehr Standzeit will, geht in höhere Qualitätsstufen (Z-Ring, Goldspec) innerhalb der 530er-Spec.