Kawasaki ZR 750 Zephyr C1-4 1991 - 1994
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 525 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 2,60 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Zephyr 750 auszeichnet
- Trockensumpfschmierung aus der Z-Ahnenreihe: Kawasaki hat der Zephyr den Ölvorrat außerhalb des Kurbelgehäuses belassen — ein direktes Erbe der Z-Baureihe der Siebziger. Das hält den Motor flach und erklärt die kompakte Bauform des Vierzylinders.
- Zwei Ventile je Zylinder, bewusst: Während die Sportmodelle derselben Zeit längst vier Ventile fuhren, blieb die Zephyr beim Zweiventiler. Das kostet Spitzenleistung, liefert dafür ein breites Drehmomentband und einen Motor, der wenig Wartung verlangt.
- Aluminiumschwinge an einem Retro-Naked: Trotz klassischem Auftritt bekam die Zephyr eine Zweiarmschwinge aus Aluminium. Für den Kettensatz heißt das: die Kettenspanner sind konventionell und leicht zugänglich, das Rad lässt sich ohne Sonderwerkzeug ausbauen.
- 39 Zähne sind für 76 PS lang übersetzt: 2,60 als Sekundärübersetzung passt zum Charakter: die Zephyr soll nicht antreten, sondern schieben. Auf der Landstraße liegt der Vierzylinder damit angenehm ruhig, im Stadtverkehr verlangt sie dafür etwas mehr Kupplungsarbeit.
- C1-C4 und C5/D fahren denselben Kettensatz: Kawasaki hat die Bestückung über die gesamte Bauzeit der Zephyr 750 bei 15/39 mit 106 Gliedern belassen. Die Passliste des Shops führt beide Baureihen im selben Zähne-Block.
Übersetzung anpassen — Landstraße und Stadt
OEM ist 15/39 bei 525er-Teilung und 106 Gliedern, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,60. Kawasaki hat die Zephyr damit auf entspanntes Landstraßentempo ausgelegt. Wer überwiegend in der Stadt oder zu zweit unterwegs ist, findet die Auslegung oft eine Spur zu lang — ein Zahn mehr hinten ändert daran spürbar etwas.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/40 | 2,67 | Kürzer — lebendiger im Stadtverkehr und beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller. Die Drehzahl auf der Autobahn steigt entsprechend. |
| 15/39 (OEM) | 2,60 | Standard — Kawasakis Auslegung für gleichmäßiges Landstraßentempo. |
| 16/39 | 2,44 | Länger — für lange Etappen bei hohem Tempo. Der Zweiventiler muss dafür häufiger zurückgeschaltet werden. |
Häufige Fragen zur Zephyr 750
Passt der Kettensatz der Zephyr C5 oder D auf die C1-C4?
Ja. Kawasaki hat die Bestückung über die gesamte Bauzeit der Zephyr 750 unverändert gelassen — alle Ausführungen fahren 15/39 mit 106 Gliedern in 525er-Teilung. Die Ersatzteil-Passlisten führen C1-C4 und C5/D1-D2 im selben Block.
Passt der Kettensatz der ZR-7 auf die Zephyr?
Nein. Die ZR-7 fährt 16/38 mit 108 Gliedern und hat damit eine andere Übersetzung und eine andere Kettenlänge, obwohl beide auf demselben Motorkonzept beruhen.
Warum eine 525er-Kette und keine 530er?
Die 525er ist bei vergleichbarer Zugfestigkeit schmaler und leichter. Für 76 PS an einem luftgekühlten Zweiventiler ist sie ausreichend dimensioniert — Kawasaki hat sie über die gesamte Bauzeit beibehalten.
Wie erkenne ich den Verschleiß am Kettenrad?
An der Zahnform. Werden die Zähne einseitig hakenförmig, ist das Kettenrad hinüber — dann gehört auch die Kette getauscht. Eine neue Kette auf altem Kettenrad längt sich innerhalb weniger tausend Kilometer wieder aus.