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Kawasaki ZR 750 Zephyr C5,D1-6 1995 - 1999

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Kawasaki ZR 750 Zephyr C5, D1-6 (1995-1998): ein 739 ccm großer, luftgekühlter Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, zwei Ventilen je Zylinder und 66,0 mm Bohrung bei 54,0 mm Hub, der 56 kW (76 PS) bei 9.500/min leistet und dabei die Trockensumpfschmierung der alten Z-Baureihe beibehält. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen mit 41-mm-Telegabel, Aluminium-Zweiarmschwinge und zwei einstellbaren Federbeinen.

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525er-Teilung · 15/39 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung525
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung2,60 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Zephyr 750 auszeichnet

  • Bewusst konservativ konstruiert: Die Zephyr 750 kam 1991 als Gegenentwurf zur Verkleidungswelle: luftgekühlter Vierzylinder, Doppelschleifenrahmen aus Stahl, zwei Federbeine hinten. Technisch ist das die Linie der Z-Baureihe der Siebziger, nur mit modernen Bremsen.
  • Zwei Ventile je Zylinder, Trockensumpf: Der Motor arbeitet mit zwei kettengetriebenen Nockenwellen und nur zwei Ventilen je Zylinder. Die Trockensumpfschmierung stammt aus derselben Tradition und hält die Bauhöhe gering.
  • 2,60 — lang übersetzt für ein Naked Bike: Mit 15 Zähnen vorn und 39 hinten liegt die Sekundärübersetzung bei 2,60. Das passt zum drehmomentstarken, aber nicht drehfreudigen Vierzylinder: die Zephyr wird über den mittleren Drehzahlbereich gefahren, nicht über den Begrenzer.
  • 525er-Teilung — nicht die 530er der Vorgänger: Die Zephyr 750 fährt 525, obwohl die verwandten luftgekühlten Kawasaki-Vierzylinder dieser Zeit teils noch 530 haben. Vor dem Kauf die Teilung prüfen, ein 530er-Satz passt nicht auf die Verzahnung.
  • 39 Zähne, nicht 46: In Ersatzteil-Listen taucht für die Zephyr auch ein 46er-Kettenrad auf. Das ist eine Sammelposition, die sich mehrere Kawasaki-Modelle mit gleichem Lochkreis teilen — W 650, ZZR 600, GPX und GPZ 750. Die Werksbestückung der Zephyr ist 39.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Alltag

OEM ist 15/39 bei 525er-Teilung und 106 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,60. Für ein Naked Bike ist das lang ausgelegt — Kawasaki hat die Zephyr auf entspanntes Reisen abgestimmt. Wer überwiegend im Kurvengeschlängel unterwegs ist, gewinnt mit einem Zahn mehr hinten spürbar Antritt.

SetupÜbers.Charakter
15/402,67Kürzer — ein Zahn mehr hinten, sauber im Kettenspanner-Bereich. Mehr Antritt auf kurvigen Strecken.
15/39 (OEM)2,60Standard — die Werksauslegung auf niedrige Drehzahl bei Reisetempo.
16/392,44Länger — nur sinnvoll, wenn viel Autobahn gefahren wird. Aus dem Drehzahlkeller heraus fehlt dann Druck.

Häufige Fragen zur Zephyr 750

Fahren C- und D-Modell denselben Kettensatz?
Ja. Die Ersatzteil-Listen führen ZR750 C5 und die D-Modelle gemeinsam mit 15 Zähnen vorn und 39 hinten in 525er-Teilung mit 106 Gliedern.

Warum finde ich für die Zephyr auch ein 46er-Kettenrad?
Weil sich mehrere Kawasaki-Modelle denselben Lochkreis teilen und deshalb in einer gemeinsamen Position geführt werden — unter anderem W 650, ZZR 600 und GPZ 750 R. Für die Zephyr 750 ist das keine Werksbestückung.

Hat die Zephyr 750 eine 525er- oder 530er-Kette?
525. Der Shop führt die Ritzel und Kettenräder dieser Seite durchgehend in 525er-Teilung, und die Kettensätze der Zubehörhersteller für die Baujahre 1995 bis 1999 sind ebenfalls 525er.

Wie erkenne ich, dass der Kettensatz fällig ist?
An der Kette selbst durch seitliches Spiel und feste Glieder, am Kettenrad an hakenförmig ausgelaufenen Zähnen. Bei einem luftgekühlten Vierzylinder mit 76 PS hält ein Satz bei gepflegtem Betrieb gut 25.000 Kilometer.

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