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Kawasaki 750 ZX-7RR Ninja N1-5 1996 - 2002

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Kawasaki ZX-7RR Ninja N1-5 (1993-2004): Die Homologations-Variante der ZX-7R-Familie fuer die WSBK-Saison ab 1996, in der ersten Serie ZX750N gefuehrt — 749 ccm Reihen-Vierzylinder mit Mikuni-BDST-Flachschieber-Vergasern (statt CVK der ZX-7R), geaenderten Nockenwellen, Closer-Ratio-Getriebe und einer Solo-Sitzbank ohne Soziusbeine. Rund 122 PS in homologierter Form, in der WSBK-Kit-Version deutlich mehr. Gebaut in limitierter Stueckzahl, primaer fuer den Wettbewerbs-Einsatz konzipiert.

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530er-Teilung · 16/42 · 108 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung2.63 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die ZX-7RR auszeichnet

  • WSBK-Homologation in limitierter Stueckzahl: Gebaut primaer zur Erfuellung der WSBK-Homologations-Reglements — rund 500 Strassen-Maschinen kamen weltweit in den Handel. Heute Sammler-Bike mit deutlicher Preis-Aufwertung gegenueber der zivilen ZX-7R.
  • Flachschieber-Vergaser fuer Race-Tune: Mikuni-BDST-38-mm-Flachschieber statt der CVKD-Konstantdruck-Vergaser der zivilen 7R — direkterer Gas-Annahme-Bezug, hoeheres Spitzen-Power-Potenzial bei entsprechender Tune-Arbeit. Im Strassen-Setup etwas zaeher unten herum.
  • Closer-Ratio-Getriebe: Race-spezifisches Getriebe mit enger gestaffelten oberen Gaengen — auf Drehzahl-Sweet-Spot der WSBK-Strecken-Geometrien optimiert. Auf der Strasse mit deutlich kuerzerer Ueberbrueckung im 6. Gang als die zivile 7R.
  • 16/42 mit 108 Gliedern: Werks-Uebersetzung 2,63 — mit dem Closer-Ratio-Getriebe in Summe sportlicher als die zivile 7R mit 16/43. Race-Teams haben oft auf 16/45 oder 17/45 verstellt — je nach Strecke.
  • Solo-Sitzbank und Race-Optik: Ab Werk mit Solo-Sitz-Auflage statt Soziussitz, dafuer markante Race-Auspuff-Optik mit etwas hoehergesetzten Endschalldaempfern. Nicht fuer Sozius-Betrieb konzipiert, auch wenn er nachtraeglich nachgeruestet wurde.

Übersetzung anpassen — Track- und Sammler-Setup

OEM ist 16/42 mit 108 Gliedern. Mit Closer-Ratio-Getriebe in Summe sportlicher als die zivile ZX-7R. Im Track-Einsatz wird haeufig kuerzer gefahren, um den Drehzahl-Sweet-Spot oberhalb von 10.000/min noch besser zu treffen.

SetupÜbers.Charakter
16/45 oder 17/452,81 / 2,65Kürzer — Kuerzer — direkterer Antritt aus engen Kurven, schnellere Drehzahl-Wiederholung im Race-Sweet-Spot. Klassische Strecken wie Sachsenring, Most oder Brno profitieren spuerbar.
16/42 (OEM)2.63Standard — Werks-Kompromiss aus Antritt und Topspeed.
16/40 oder 17/422,50 / 2,47Länger — Laenger — entspannteres Drehzahlniveau auf langgezogenen Bergauf-Passagen, niedriger Verbrauch im Strassenbetrieb. Eher selten gewaehlt, da Topspeed-Wert hier zweitrangig ist.

Häufige Fragen zur ZX-7RR

Welche Kettenteilung hat die ZX-7RR?
530er-Teilung — wie die zivile 7R werksseitig mit der robusten 530er-Kette ausgelegt. Standard fuer 90er-Liter-Klasse-Supersport. In O- und X-Ring-Ausfuehrung verfuegbar; fuer reinen Track-Einsatz wird oft eine non-O-Ring-Race-Kette bevorzugt.

Wie viele Glieder hat die Original-Kette?
108 Glieder bei 16/42 — etwas kuerzer als die zivile 7R mit 110 Gliedern, da die RR die exzentrische Schwingen-Verstellung etwas kuerzer gefahren hat. Bei Wechsel auf 17/42 typischerweise 110 Glieder.

Was unterscheidet die ZX-7RR von der ZX-7R?
Flachschieber-Vergaser (Mikuni-BDST statt Keihin-CVKD), Closer-Ratio-Getriebe, geaenderte Nockenwellen, Solo-Sitz-Auflage statt Soziussitz, leichtere Bauweise um rund 13 kg und eine exzentrische Schwingen-Verstellung am Heck. Nur 1996-1997 in limitierter Homologation gebaut, in Deutschland kaum mehr als 50 Maschinen offiziell ausgeliefert.

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