Kawasaki 80 AE A1/B1 1980 - 1989
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2,87 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die AE 80 auszeichnet
- Das E steht für Enduro: Kawasaki bot den Achtziger in zwei Ausführungen an — die AR als Straßenmodell und die AE als Geländeversion. Beide teilen sich denselben Motor und dieselbe 420er Kette. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt Kawasaki AE80 A1-B1 der Jahre 1981 bis 1989 im Block mit 43 Zähnen.
- Deutsche Ausführungen fahren ein anderes Kettenrad: Dieselbe Fahrzeugliste trennt die Märkte. Im Block mit 41 Zähnen stehen Kawasaki AE/AR 80 France sowie die deutschen AE80 und AR80 der Jahre 1981 bis 1982. Wer im Netz auf abweichende Zähnezahlen stößt, hat deshalb wahrscheinlich eine andere Marktausführung vor sich.
- Achtundsiebzig Kubikzentimeter mit Membransteuerung: 49 Millimeter Bohrung bei 41,6 Millimetern Hub ergeben einen kurzhubigen Zweitakter mit Membraneinlass und Getrenntschmierung. In der offenen Ausführung leistet der Motor über zehn PS; in Deutschland lief er gedrosselt mit 6,3 und später 7,2 PS bei 6.000 Umdrehungen. Sechs Gänge verteilen das schmale Band.
- Hundertvierzehn Glieder bei 537 Millimetern Wellenabstand: Aus 15 Zähnen vorn, 43 hinten und 114 Gliedern in 420er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 537 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Ein Glied der 420er Kette misst 12,7 Millimeter, genauso viel wie bei einer 428er — der Unterschied zwischen beiden Größen liegt in der Innenbreite.
- Von elf bis sechzehn Zähnen vorn: Der Shop führt für diesen Lochkreis Ritzel von 11 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 26 bis 54. Bei 15 Zähnen vorn bewegt ein einzelner Zahn gut sieben Prozent nach unten und gut sechs nach oben — am Kettenrad wirkt derselbe Schritt mit gut zwei Prozent viel feiner.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße
OEM ist 15/43 mit 114 Gliedern in 420er Teilung. Für kürzere Übersetzung führt der Weg über ein kleineres Ritzel, für längere über ein kleineres Kettenrad — beide Auswahllisten sind an dieser Seite breit.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/43 | 3,07 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt, im Gelände die griffigere Wahl |
| 15/43 (OEM) | 2,87 | Standard — die Werksauslegung der Modellcodes A1 bis B1 |
| 15/41 | 2,73 | Länger — knapp fünf Prozent mehr Weg pro Umdrehung, die Auslegung der deutschen und französischen Ausführungen |
Häufige Fragen zur AE 80
Was unterscheidet die AE von der AR?
Der Einsatzzweck. Das E steht für Enduro, das R für Road — beide Ausführungen teilen sich denselben 78-Kubik-Motor, unterscheiden sich aber bei Fahrwerk, Bereifung und Aufbau. Am Kettensatz führt die Fahrzeugliste beide gemeinsam im Block mit 43 Zähnen.
Warum finde ich im Netz einundvierzig statt dreiundvierzig Zähne?
Weil es beide gibt. Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet 41 Zähne den deutschen und französischen Ausführungen zu, 43 dagegen den Modellcodes A1 bis B1. Wer sich nicht sicher ist, welche Ausführung vor ihm steht, zählt die Zähne des verbauten Kettenrads nach — die beiden Größen unterscheiden sich um knapp fünf Prozent Übersetzung.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 15 Zähnen sind es gut sieben Prozent nach unten und gut sechs Prozent nach oben. An einem gedrosselten Kleinkraftrad wirkt sich das deutlich aus: nach unten gewinnt es an Zugkraft, nach oben erreicht der Motor die Nenndrehzahl später.