Kawasaki 80 KX80 Großrad 1991 - 2000
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 124 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 54 Zähne |
| Übersetzung | 4,15 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KX 80 Big Wheel auszeichnet
- Dreizehn zu vierundfünfzig auf hundertvierundzwanzig Gliedern: Die Applikationsliste führt den Eintrag KX T1-T7 Big Wheel mit den Baujahren 1991 bis 1997, 420er Teilung, 124 Gliedern und der Übersetzung 13 zu 54 - also zeichengleich mit den hier hinterlegten Werten samt Modellcodes. Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet den Eintrag KX80 T1-T7 Big Wheel 91-97 baujahrgenau denselben 13 Zähnen am Ritzel zu.
- Fünf Zähne mehr als die Kleinrad-Ausführung: Die parallel gebaute KX 80 mit den Modellcodes R1 bis R7 fährt in denselben Jahren 13 zu 49 auf 118 Gliedern. Der Unterschied liegt an den Rädern: die Big-Wheel-Version rollt vorn auf 19 und hinten auf 16 Zoll statt auf 17 und 14. Wer den Kettensatz bestellt, braucht deshalb den Modellcode vom Typschild, nicht nur das Baujahr.
- Ein Achtziger mit Wasserkühlung und sechs Gängen: Der Einzylinder-Zweitakter läuft mit Flüssigkeitskühlung und Membraneinlass, die Gemischaufbereitung übernimmt ein 28-Millimeter-Keihin. Sechs Gänge und eine Mehrscheiben-Nasskupplung gehören dazu. Zum Modelljahr 1992 bekam die Baureihe eine Upside-down-Gabel.
- Fünfhundertneunundsechzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 569 Millimeter. An dieser Größe hängt die Kettenlänge, nicht am Radstand - in den fließen zusätzlich Gabelversatz und Lenkkopfwinkel ein.
- Kurz übersetzt, wie bei einem Wettbewerbsmodell üblich: Eine Sekundärübersetzung über vier wirkt auf den ersten Blick extrem kurz. An einem Wettbewerbs-Achtziger ist sie der Normalfall: der Zweitakter liefert seine Leistung erst weit oben, und die kurze Auslegung hält ihn in diesem Bereich. Die Kleinrad-Ausführung derselben Jahre kommt mit 13 zu 49 auf 3,77.
Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund
OEM ist 13/54 mit 124 Gliedern in 420er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 4,15. Das Ritzelfeld dieser Seite reicht von 12 bis 16 Zähnen, das Kettenradfeld von 38 bis 61. Für kürzere Übersetzung geht es über ein kleineres Ritzel oder ein größeres Kettenrad, für längere umgekehrt.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/54 | 4,50 | Kürzer — gut acht Prozent mehr Antritt im tiefen Sand, dafür früher am Begrenzer |
| 13/54 (OEM) | 4,15 | Standard — die Auslegung, mit der Kawasaki die T-Modelle ausgeliefert hat |
| 14/54 | 3,86 | Länger — gut sieben Prozent weniger Drehzahl auf hartem, schnellem Geläuf |
Häufige Fragen zur KX 80 Big Wheel
Woran erkenne ich, ob ich die Big-Wheel-Ausführung fahre?
An den Radgrößen: 19 Zoll vorn und 16 Zoll hinten gehören zur Big-Wheel-Version, 17 und 14 Zoll zur Kleinrad-Ausführung. Der Modellcode auf dem Typschild beginnt bei der Big Wheel mit T, bei der Kleinrad-Version mit R.
Warum finde ich für dieselbe Maschine 124 und 126 Glieder?
Weil zwei Kataloge sich um zwei Glieder unterscheiden. Zwei Glieder sind rund zweieinhalb Zentimeter und liegen innerhalb des Verstellwegs, den die Kettenspanner abdecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, misst die verbaute Kette nach.
Gab es die KX 80 auch mit 428er Kette?
Ja, als dokumentierten Umbau. Die Applikationsliste führt für mehrere Modelljahre eigene Einträge in 428er Teilung mit denselben Zähnezahlen. Ab Werk fährt die T-Reihe 420, und ein 428er Satz verlangt beide Zahnräder in der neuen Teilung.