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Kawasaki GPZ 900 R Ninja A1-6 1984 - 1989

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Kawasaki GPZ 900 R Ninja A1-A6 (1984-1989): ein flüssigkeitsgekühlter Reihenvierzylinder mit 908 Kubikzentimetern und vier Ventilen je Zylinder, dazu 72,5 Millimeter Bohrung bei 55 Millimetern Hub, ein Sechsganggetriebe und 115 PS bei 9.500 Umdrehungen sowie 85 Nm bei 8.500. Getragen wird das Ganze von einem Fahrwerk, dessen Schwinge zentral im Rahmen gelagert und über die Grundplatten der Fußrastenanlage versteift ist.

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530er-Teilung · 17/49 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung2,88 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 900 R auszeichnet

  • Siebzehn und neunundvierzig Zähne, vierfach belegt: Die Applikationsliste des Kettenradherstellers führt die GPZ 900 R A1 bis A6 der Baujahre 1984 bis 1989 mit siebzehn Zähnen vorn, neunundvierzig hinten und einhundertzwölf Gliedern in 530er Teilung. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dieselben Modellcodes und dieselben Jahre in beiden Zähne-Blöcken, und ein Kettenradartikel schreibt neunundvierzig Zähne ausdrücklich als Standardgröße dazu.
  • Ab 1990 wechselt das Kettenrad auf achtundvierzig: Die A7 bis A12 der Jahre 1990 bis 1996 fahren einen Zahn weniger hinten, bei unverändert siebzehn Zähnen vorn und einhundertzwölf Gliedern. Die Applikationsliste und die Fahrzeugliste dieser Seite trennen beide Generationen sauber. Wer eine späte Maschine fährt, prüft deshalb den Modellcode am Typschild.
  • Der erste flüssigkeitsgekühlte Vierzylinder von Kawasaki: Mit der GPZ 900 R stellte Kawasaki 1984 sein erstes Serienmodell mit flüssigkeitsgekühltem Reihenvierzylinder und sechzehn Ventilen vor. Der Motor war zugleich der erste, den Kawasaki als mittragendes Element in die Fahrwerksstruktur einband.
  • Die zentral gelagerte Schwinge: Anders als üblich sitzt die Schwinge nicht an zwei äußeren Lagerpunkten, sondern zentral im Rahmen und arbeitet mit der Luftunterstützung des Zentralfederbeins zusammen. Die nötige Steifigkeit holt sich die Konstruktion über die Grundplatten der Fußrastenanlage.
  • Bewusst lang ausgelegt: Neunundvierzig geteilt durch siebzehn ergibt 2,88. Für ein Motorrad mit 115 PS und 257 Kilogramm fahrfertig ist das eine bewusst lange Auslegung — sie passt zu einem Motorrad, das für hohe Dauergeschwindigkeiten gebaut wurde.

Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn

OEM ist 17/49, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,88. Diese Seite führt Ritzel von 15 bis 18 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 50; die Werksgröße liegt damit fast am oberen Ende der Kettenradauswahl.

SetupÜbers.Charakter
16/493,06Kürzer — mehr Durchzug aus mittleren Drehzahlen, dafür merklich höhere Drehzahl bei Autobahntempo
17/49 (OEM)2,88Standard — die Werksauslegung, auf hohe Dauergeschwindigkeit abgestimmt
17/482,82Länger — die Bestückung der späteren A7 bis A12, eine feine Stufe in Richtung Reisetempo

Häufige Fragen zur GPZ 900 R

Woran erkenne ich, ob meine Maschine neunundvierzig oder achtundvierzig Zähne braucht?
Am Modellcode. A1 bis A6 der Baujahre 1984 bis 1989 fahren neunundvierzig Zähne, A7 bis A12 ab 1990 achtundvierzig. Ritzel und Kettenlänge bleiben in beiden Fällen bei siebzehn Zähnen und einhundertzwölf Gliedern.

Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei siebzehn Zähnen sind es knapp sechs Prozent nach unten und rund sechs Prozent nach oben. Am Kettenrad ist die Stufe feiner: bei neunundvierzig Zähnen bewegt ein einzelner Zahn rund zwei Prozent.

Brauche ich bei geänderter Übersetzung eine andere Kette?
Eine Stufe in eine Richtung fängt der Verstellweg der Kettenspanner in der Regel auf. Wer zwei oder mehr Zähne am Kettenrad ändert, bestimmt die Kettenlänge besser neu — sonst reicht der Verstellweg nicht aus.

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