Suzuki SV 1000 K3-K7 2003 - 2007
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,35 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die SV 1000 auszeichnet
- Der entschärfte TL-Motor: Der V2 stammt aus der TL 1000, bekam für die SV aber eine leichtere Kurbelwelle, neue Nockenwellen und die Einspritzung mit 52-mm-Drosselklappen. Herausgekommen ist ein Motor, der 102 Nm bei 7.200/min abgibt und im Alltag deutlich gutmütiger zu fahren ist als sein Vorgänger.
- 530er auf einem Naked Bike: Die kräftige 530er-Teilung ist bei einem unverkleideten Motorrad dieser Klasse ungewöhnlich — die meisten Wettbewerber fuhren damals schon 525. Suzuki hat hier bewusst Reserve eingebaut, weil ein großvolumiger V2 sein Drehmoment stoßweise abgibt.
- 110 Glieder statt 108: Die nackte SV 1000 fährt 110 Glieder, die verkleidete SV 1000 S wird in den Katalogen mit 108 geführt. Vor der Bestellung lohnt deshalb der Blick auf die Typbezeichnung im Fahrzeugschein.
- 17 vorn ist bereits lang: Mit 17 Zähnen vorn und 40 hinten liegt die Übersetzung bei 2,35 — für ein Naked Bike ausgesprochen lang. Suzuki hat die SV auf entspanntes Reisen ausgelegt, nicht auf Ampelstarts.
- Rahmen aus Aluminium: Anders als die kleine SV 650 der ersten Generationen bekam die 1000er einen Aluminiumrahmen in Brückenbauweise und eine voll einstellbare 46-mm-Telegabel. Das Fahrwerk verträgt deutlich mehr, als die Motorleistung verlangt.
Übersetzung anpassen — Landstraße und Reise
OEM ist 17/40. Suzuki hat die SV 1000 auffällig lang übersetzt, was auf der Autobahn angenehm ist, im Landstraßenbetrieb aber häufiger einen Gangwechsel verlangt. Ein Zahn weniger vorn ist bei dieser Maschine der verbreitetste Eingriff.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/40 | 2,50 | Kürzer — der klassische Umbau für Landstraßenbetrieb. Merklich mehr Antritt aus mittleren Drehzahlen, ohne dass die Autobahntauglichkeit leidet. |
| 17/41 | 2,41 | Leicht kürzer — feinere Abstufung als der Ritzelwechsel, sinnvoll wenn nur ein kleiner Zugewinn gesucht ist. |
| 17/40 (OEM) | 2,35 | Standard — auf Reisebetrieb ausgelegt, niedrige Drehzahlen bei Autobahntempo. |
Häufige Fragen zur SV 1000
Passt dieser Satz auch auf die SV 1000 S?
Ritzel und Kettenrad ja, die Kettenlänge nicht zwingend. Die Kataloge führen für die verkleidete S 108 statt 110 Glieder — bei einer S also die Kettenlänge gegenprüfen.
Lohnt sich der Umbau auf eine 525er-Kette?
Er spart etwas rotierende Masse, kostet aber die Reserve, die Suzuki bei 102 Nm eingeplant hat. Für den Straßenbetrieb bringt die Werksteilung mehr Standzeit.
Warum ist die SV 1000 so lang übersetzt?
Der V2 liefert schon ab niedrigen Drehzahlen genug Drehmoment, um eine lange Übersetzung zu tragen. Suzuki hat das für ruhiges Reisetempo genutzt — wer sportlicher fährt, greift zum 16er-Ritzel.