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Aktives Motorrad

Suzuki DR-Z 110 2003 - 2005

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Suzuki DR-Z 110 (2003-2005): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 111 Kubikzentimetern, obenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen, dazu ein Keihin-Vergaser, 9,5:1 Verdichtung, eine Fliehkraftkupplung und ein Dreiganggetriebe — eine Nennleistung gibt Suzuki für dieses Jugend-Geländemotorrad nicht an. Getragen wird das Ganze von einer Teleskopgabel vorn und einer Schwinge mit Federbein hinten, gebremst wird an beiden Rädern mit Trommeln.

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420er-Teilung · 14/33 · 86 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge86 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten33 Zähne
Übersetzung2,36 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die DR-Z 110 auszeichnet

  • Drei Gänge ohne Kupplungshebel: Die DR-Z 110 fährt eine Fliehkraftkupplung und ein Dreiganggetriebe. Der Fahrer schaltet mit dem Fuß, muss aber nicht kuppeln — das nimmt Anfängern die schwierigste Hürde. Mit nur drei Gängen ist die Spreizung des Getriebes klein; die Sekundärübersetzung bestimmt deshalb spürbar, in welchem Tempobereich das Motorrad zu Hause ist.
  • Eine Auslegung, die nicht überfordert: Dreiunddreißig geteilt durch vierzehn ergibt 2,36. Für ein Geländemotorrad ist das eine lange Auslegung — sie passt zu einem Modell, das flach ansprechen und nicht überfordern soll. Eine Anwendungsliste für Suzuki-Geländemotorräder führt die DRZ110 der Jahre 2003 bis 2005 mit 420er Kette, sechsundachtzig Gliedern, vierzehn Zähnen vorn und dreiunddreißig hinten.
  • Der Vorgänger fuhr vier Zähne mehr: Die DR-Z 110 der Modelljahre 2001 und 2002 trug hinten siebenunddreißig Zähne und neunzig Glieder. Zum Modelljahr 2003 hat Suzuki auf dreiunddreißig verkürzt und die Kette entsprechend um vier Glieder gekürzt. Die Fahrzeugliste dieser Seite bildet den Wechsel mit: der Siebenunddreißig-Zähne-Block führt die Kawasaki KLX110 A1 von 2002, der Dreiunddreißig-Block die DR-Z110 der Jahre 2003 bis 2005.
  • Baugleich mit der Kawasaki KLX 110: Im selben Zähne-Block steht die Kawasaki KLX110 der Modellcodes A2 bis A9F für die Jahre 2003 bis 2009. Die beiden Modelle teilen sich den Antriebsstrang, weshalb Kettensätze regelmäßig für beide zugleich angeboten werden.
  • Sechsundachtzig Glieder bei kurzem Radstand: Der Radstand beträgt 1.065 Millimeter, die Sitzhöhe 650 Millimeter. Aus dem kurzen Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse ergeben sich sechsundachtzig Glieder. Wer eine Kette von einem größeren Motorrad übrig hat, kann sie nicht einfach kürzen: die 420er Teilung ist eine andere als die 520er, die im Gelände sonst üblich ist.

Übersetzung anpassen — Anfänger gegen fortgeschrittenes Gelände

OEM ist 14/33, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,36. Der Shop führt für diese Seite Ritzel von elf bis sechzehn Zähnen und ein breites Feld an Kettenrädern von sechsundzwanzig bis vierundfünfzig. Damit lässt sich die Auslegung in beide Richtungen weit verändern — für ein Jugendmotorrad ist das der übliche Weg, es mit dem Fahrer mitwachsen zu lassen.

SetupÜbers.Charakter
14/372,64Kürzer — die Bestückung der Vorgängerjahrgänge, mehr Zug am Hang
14/33 (OEM)2,36Standard — die Werksauslegung ab Modelljahr 2003
15/332,20Länger — flacheres Ansprechen, gut für Fahranfänger auf ebenem Gelände

Häufige Fragen zur DR-Z 110

Passt der Satz auch auf die DR-Z 110 von 2001 oder 2002?
Nein. Die frühen Jahrgänge fahren siebenunddreißig Zähne hinten und neunzig Glieder. Vier Glieder sind rund fünf Zentimeter und lassen sich über den Kettenspanner nicht ausgleichen — für diese Baujahre gibt es einen eigenen Kettensatz.

Kann ich denselben Satz an einer Kawasaki KLX 110 verbauen?
Für die Modelljahre 2003 bis 2009 stehen beide Modelle in derselben Zeile der Fahrzeugliste, und Kettensätze werden regelmäßig für DR-Z 110 und KLX 110 gemeinsam angeboten. Die KLX110 A1 von 2002 gehört dagegen zur älteren Bestückung mit siebenunddreißig Zähnen.

Wie oft muss die Kette bei einem Jugendmotorrad geprüft werden?
Häufiger als bei einem Straßenmotorrad. Sand und Erde wirken wie Schleifpaste, und Ketten dieser Größe laufen ohne O-Ringe. Nach jedem Geländeeinsatz gehört der Antriebsstrang gereinigt und nachgeschmiert, der Durchhang vor jeder Ausfahrt geprüft.

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