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Aktives Motorrad

Suzuki GZ 125 Gunfighter 1998 - 2003

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Suzuki GZ 125 Gunfighter (1998-2003): 124-Kubik-Einzylinder, Viertakt, luftgekühlt und mit obenliegender Nockenwelle auf zwei Ventile, dazu ein Mikuni-BS26-Gleichdruckvergaser, 9,5:1 Verdichtung und ein Fünfganggetriebe — rund 10 PS bei 9.000 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Einschleifen-Stahlrohrrahmen mit Kastenschwinge und zwei Federbeinen.

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428er-Teilung · 15/45 · 132 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge132 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung3,00 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GZ 125 Gunfighter auszeichnet

  • Ein Cruiser mit Achtelliter-Motor: 124,5 Kubikzentimeter aus 57 Millimetern Bohrung und 48,8 Millimetern Hub, luftgekühlt und mit zwei Ventilen. Die tiefe Sitzhöhe von 680 Millimetern und die 16-Zoll-Felge vorn geben der GZ die Cruiser-Proportionen, technisch ist sie ein einfacher, wartungsfreundlicher Einzylinder.
  • Gunfighter und Marauder sind dasselbe Motorrad: In Deutschland lief das Modell als Gunfighter, international als Marauder. Der Kettenrad-Artikel dieser Seite führt beide Namen ausdrücklich nebeneinander — Gunfighter für die Baujahre 1998 bis 2003, Marauder für 1998 bis 2010. Die Bestückung ist in beiden Fällen identisch.
  • Fünfundvierzig Zähne stehen im Artikeltext: Die Seite führt für dieses Modell genau ein Kettenrad, und dessen Beschreibungstext nennt fünfundvierzig Zähne, ausdrücklich passend auf Marauder und Gunfighter. Es gibt also keine Auswahl, sondern eine feste Werksgröße — was die Bestellung vereinfacht.
  • Ein weiter Weg zwischen Ritzel und Hinterachse: Aus Zähnezahlen und Gliederzahl lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 645 Millimeter, bei 1.450 Millimetern Radstand. Genau dieser Abstand bestimmt die Kettenlänge, und ein Kettensatz, der Modell und Baujahre 1998 bis 2010 ausdrücklich nennt, führt fünfzehn zu fünfundvierzig Zähnen mit 132 Gliedern.
  • Vierhundertachtundzwanzig statt vierhundertzwanzig: Beide Größen haben dieselbe Teilung von 12,7 Millimetern und unterscheiden sich in der Innenbreite. Die 428er baut breiter und trägt mehr — an einem 137 Kilogramm schweren Viertakter trägt sie entsprechend mehr.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

OEM ist 15/45, macht eine Sekundärübersetzung von 3,00. Weil die Seite hinten nur die Werksgröße führt, läuft jede Anpassung über das Ritzel: vierzehn Zähne verkürzen um gut sieben Prozent, sechzehn verlängern um knapp sieben.

SetupÜbers.Charakter
14/453,21Kürzer — williger im Stadtverkehr und am Berg, dafür mehr Drehzahl auf der Landstraße
15/45 (OEM)3,00Standard — die Werksauslegung für Gunfighter und Marauder
16/452,81Länger — ruhiger bei Tempo, verlangt aber früheres Zurückschalten

Häufige Fragen zur GZ 125 Gunfighter

Welche Bestückung hat die GZ 125 ab Werk?
Fünfzehn Zähne vorn, fünfundvierzig hinten, 428er Kette mit 132 Gliedern. Ein Kettensatz-Anbieter nennt Modell und Baujahre 1998 bis 2010 ausdrücklich mit diesen Werten, und der Kettenrad-Artikel dieser Seite bestätigt die fünfundvierzig.

Ist die Gunfighter etwas anderes als die Marauder?
Nein, nur der Name. Die GZ 125 lief in Deutschland als Gunfighter und international als Marauder; Motor, Fahrwerk und Kettensatz sind identisch. Der Kettenrad-Artikel dieser Seite führt beide Bezeichnungen in einer Zeile.

Warum schlägt die Konfiguration sechzehn Zähne vor?
Der Vorschlagswert ist für dieses Modell nicht gepflegt. Maßgeblich sind die fünfzehn Zähne aus dem Kettensatz und die 132 Glieder — sechzehn Zähne bei 125 Gliedern wären eine deutlich längere Auslegung mit zu kurzer Kette.

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