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Suzuki GSX-R 1300 Hayabusa 1998 - 2007

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Suzuki GSX-R 1300 Hayabusa (1998-2007): 1.298-ccm-Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen, Flüssigkeitskühlung und Einspritzung, 175 PS bei 9.800/min. Aluminium-Brückenrahmen.

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530er-Teilung · 17/40 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2,35 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Hayabusa auszeichnet

  • 138 Nm verlangen die 530er: Bei diesem Drehmoment ist die 530er-Teilung keine Vorsichtsmaßnahme, sondern Auslegungsgrenze. Suzuki hat die erste Hayabusa-Generation über ihre gesamte Bauzeit unverändert darauf ausgelegt — wer über einen 525er-Umbau nachdenkt, um Zubehör zu sparen, sollte es lassen.
  • Übersetzung 2,35 auf Endgeschwindigkeit: 40 hinten auf 17 vorn ergibt 2,35 und ist damit die längste Auslegung ihrer Klasse. Das war Absicht: die Hayabusa war als schnellstes Serienmotorrad ihrer Zeit konzipiert, und dafür zählt der sechste Gang mehr als der Antritt aus der Kurve.
  • Neun Baujahre, eine Bestückung: Die Passliste führt GSX-R1300 R-X, Y und K1 bis K7 gemeinsam unter 17 und 40 Zähnen. Von 1999 bis 2007 hat Suzuki am Antriebsstrang nichts geändert — bei einem Motorrad dieser Bauzeit eine bemerkenswerte Konstanz.
  • 112 Glieder für 1.485 mm Radstand: Der lange Radstand ergibt einen entsprechend langen Kettentrieb. 112 Glieder sind vier mehr als bei einem 600er-Supersportler; ein 108er-Satz passt hier nicht.
  • Kürzer übersetzen ist die häufigste Änderung: Weil die Werksauslegung so lang ist, greifen viele Fahrer zum größeren Kettenrad — das Sortiment reicht bis 45 Zähne. Bei 175 PS lohnt vor jedem Umbau der Blick auf die Kette: eine gelängte Kette verträgt kürzere Übersetzung schlecht.

Übersetzung anpassen — Endgeschwindigkeit und Landstraße

OEM ist 17/40 und damit auf Spitze ausgelegt. Für Landstraße und Trackday ist ein größeres Kettenrad die klassische Anpassung; die Werksauslegung nutzt dagegen den sechsten Gang bis ans Ende.

SetupÜbers.Charakter
17/432,53Kürzer — die verbreitetste Änderung. Deutlich mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller, rund sieben Prozent weniger Spitze.
17/40 (OEM)2,35Standard — Werksauslegung über die gesamte erste Generation, auf Endgeschwindigkeit abgestimmt.
18/402,22Länger — theoretisch möglich, praktisch selten. Der Antritt leidet spürbar, ohne dass die Spitze nennenswert steigt.

Häufige Fragen zur Hayabusa

Gilt die Bestückung für alle Baujahre bis 2007?
Ja. Die Passliste führt GSX-R1300 R-X, Y und K1 bis K7 gemeinsam unter 17 und 40 Zähnen; Suzuki hat den Antriebsstrang über die gesamte erste Generation unverändert gelassen.

Kann ich auf 525 umbauen?
Technisch gäbe es Sätze, sinnvoll ist es nicht. 138 Nm liegen jenseits dessen, was eine 525er-Kette dauerhaft verträgt. Die Gewichtsersparnis von wenigen hundert Gramm steht in keinem Verhältnis zur kürzeren Standzeit.

Wie oft muss nachgespannt werden?
Alle 800 bis 1.000 km kontrollieren, bei sportlicher Fahrweise häufiger. Bei 138 Nm längt sich eine neue Kette in der Einfahrphase überdurchschnittlich stark — nach den ersten 500 km einmal zusätzlich prüfen.

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