Suzuki 250 RM 1987
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,85 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die RM 250 auszeichnet
- Dreizehn zu fünfzig, zeichengleich in zwei Quellen: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Suzuki RM 250 H,J der Baujahre 1987 und 1988 mit 13 Zähnen vorn, 50 hinten und einer 520er Kette mit 116 Gliedern. Die Fahrzeugliste dieser Seite stellt dieselben Modellcodes in den 13-Zähne-Block der Ritzel und in den 50-Zähne-Block der Kettenräder. Beide Fundstellen nennen dieselben drei Zahlen.
- Die Bestückung nennt den Hubraum: Der Eintrag heißt im Shop nur RM, ohne Hubraumangabe. Auflösen lässt sich das über die Zahlen: 13 zu 50 auf 116 Gliedern gibt es in der ganzen RM-Historie nur bei der 250er der Modelljahre 1987 und 1988. Die 125er derselben Jahre fährt 53 beziehungsweise 51 Zähne hinten, und für die 500er führt die Applikationsliste eine eigene Kategorie.
- Ab 1989 wechselt das Kettenrad auf neunundvierzig: Für die Modellcodes K bis V der Jahre 1989 bis 1997 nennt dieselbe Applikationsliste 13 zu 49 — bei unveränderten 116 Gliedern. Wer eine RM 250 ab Modelljahr 1989 fährt, braucht also ein anderes Kettenrad, aber dieselbe Kette.
- Zwei Modelljahre, zwei Fahrwerksschritte: Zum Modelljahr 1987 überarbeitete Suzuki die Umlenkung der Hinterradfederung und senkte dabei die Reibung deutlich. Zeitgenössische Tests bescheinigten der Maschine daraufhin, tiefe Wellen besser zu schlucken als jeder andere Motocrosser des Jahrgangs. Für 1988 kam eine 43-mm-Kayaba-Cartridge-Gabel mit einstellbarer Druck- und Zugstufe dazu.
- Der Spielraum reicht von elf bis sechzehn Zähnen vorn: Für diesen Lochkreis führt der Shop Ritzel von 11 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 39 bis 53. Damit lässt sich auch die Auslegung der Folgejahrgänge nachbilden. Bei nur 13 Zähnen vorn bewegt ein einzelner Zahn gut acht Prozent — hinten sind es je Zahn nur zwei.
Übersetzung anpassen — Motocross gegen Freizeitgelände
OEM ist 13/50 mit 116 Gliedern in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein kleineres — die längere Stufe entspricht dabei genau der Werksauslegung ab Modelljahr 1989.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/51 | 3,92 | Kürzer — zwei Prozent mehr Antritt, für enge und tiefe Strecken |
| 13/50 (OEM) | 3,85 | Standard — die Werksauslegung der Modelljahre 1987 und 1988 |
| 13/49 | 3,77 | Länger — zwei Prozent mehr Weg pro Umdrehung, die Werksauslegung ab 1989 |
Häufige Fragen zur RM 250
Ist das die 125er oder die 250er?
Die 250er. Der Eintrag im Shop trägt keinen Hubraum im Namen, die Bestückung ist aber eindeutig: 13 zu 50 auf 116 Gliedern nennt die Applikationsliste ausschließlich für die RM 250 der Modellcodes H und J, also die Jahrgänge 1987 und 1988.
Passt derselbe Kettensatz auf eine RM 250 von 1990?
Nicht ganz. Ab Modelljahr 1989 fährt die RM 250 ein Kettenrad mit 49 statt 50 Zähnen. Ritzel und Kettenlänge bleiben mit 13 Zähnen und 116 Gliedern gleich — es reicht also, das hintere Zahnrad zu tauschen.
Wie viel bringt ein Zahn am Kettenrad?
Rund zwei Prozent. Am Ritzel wirkt ein einzelner Zahn dagegen mit gut acht Prozent viel stärker, weil das Ritzel nur 13 Zähne hat. Für feine Abstimmung ist deshalb das Kettenrad das richtige Werkzeug.