Suzuki 400 GSX 400F X,Z,D,E 1981 - 1986
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2.87 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GSX 400F auszeichnet
- Triebwerk: 399 ccm Reihen-Vierzylinder, luftgekühlt, SOHC mit acht Ventilen (zwei je Zylinder) und vier Mikuni-Flachschieber-Vergasern — drehfreudiger Mittelklasse-Inline-4 mit charakteristisch glatter Drehzahl-Verteilung und klassischem 80er-Vier-Zylinder-Klang.
- Leistung: rund 45 PS bei 10.500 U/min — souveräne Mittelklasse-Charakteristik mit lebhaftem Antritt aus dem mittleren Drehzahlband und ausreichender Hochdrehzahl-Reserve für entspanntes Touren-Reisen und Hausstrecken-Fahrt.
- Rahmen: Stahl-Doppelschleifen-Rahmen mit klassischer Standard-Geometrie und ausgewogenem Radstand — typische 80er-Suzuki-Konstruktion mit niedrigem Schwerpunkt und stabilem Geradeauslauf, balanciert zwischen Komfort und Kurven-Agilität für die Mittelklasse.
- Fahrwerk: Telegabel vorn mit konventionellem Setup, Doppelfederbein hinten am Heckrahmen — Komfort-orientiertes Standard-Setup der frühen 80er, am Federbein in Vorspannung verstellbar, mit Reserven für Solo- und Sozius-Touren mit moderater Gepäck-Last.
- Bremsen: vorn Doppelscheibe mit Ein-/Zwei-Kolben-Sätteln (modelljahrabhängig), hinten Trommelbremse oder Einzelscheibe (späte Modelljahre) — kein ABS in dieser GSX-Generation, dafür gut dosierbare Verzögerung mit klassischem 80er-Mittelklasse-Charakter.
- GSX-400F-Erbe: Die GSX 400F (1981-1986) bildet zusammen mit der parallelen GSX 750 und GSX 1100 das früh-80er-Standard-Programm von Suzuki. Die Varianten X, Z, D und E unterscheiden sich primär in Detail-Punkten der Verkleidung, Tank-Gestaltung und Cockpit-Auflage. Heute begehrt als gut wartbarer Mittelklasse-Klassiker mit gutem Ersatzteil-Zugang über Suzuki-Klassik-Spezialisten.
Übersetzung anpassen — Standard / Klassik
OEM ist 15/43 mit 104 Gliedern 530er-Kette. Die GSX 400F läuft ab Werk mit ausgewogener Mittelklasse-Übersetzung — balanciert zwischen Antritt aus dem Stand und Tour-tauglicher Autobahn-Etappe. Wer den Klassiker überwiegend auf kurvigen Landstraßen und in der Hausstrecken-Schleife einsetzt, kann mit etwas kürzerem Setup mehr Antritt aus den Kurven erzielen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/43 | 3.07 | Kürzer — Spürbar mehr Antritt aus dem Stand und in engen Kurven — sinnvoll für sportlich-engagierte Hausstrecken-Fahrt und Berg-Pässe-Etappen mit häufigem Anbremsen und Wieder-Beschleunigen, leicht höhere Drehzahlen auf der Autobahn. |
| 15/43 (OEM) | 2.87 | Standard — ab Werk verbaute Auslegung, ausbalanciert für den Werks-Einsatzzweck. |
| 15/42 | 2.80 | Länger — Etwas geringere Endübersetzung — niedrigere Drehzahlen auf längeren Autobahn-Etappen und entspannteres Solo-Reisen, der Antritt aus dem Stand wird etwas zurückhaltender. |
Häufige Fragen zur GSX 400F
Welche Kette gehört auf die Suzuki GSX 400F?
Eine 530er O- oder X-Ring-Kette mit 104 Gliedern. Für Klassik-Restaurations-Projekte und reine Tour-Nutzung reicht eine hochwertige X-Ring-Kette; wer den Klassiker überwiegend in der Hausstrecken-Schleife mit höherem Drehzahl-Niveau einsetzt, profitiert von Z-Ring-Premium-Qualität mit längeren Schmier-Intervallen.
Wie ist das Wartungsintervall des Antriebs?
Kettenspannung alle 800-1.000 km kontrollieren — die kurze 104-Glieder-Kette in Kombination mit dem hochdrehzahligen Vier-Zylinder fordert den Antriebsstrang spürbar. Reinigen und schmieren je nach Witterung alle 500-1.000 km, mit erhöhter Aufmerksamkeit bei Klassik-Restaurations-Projekten und nach langer Stilllegung.
Worin unterscheiden sich die Varianten X, Z, D und E?
Die Varianten X, Z, D und E der GSX 400F unterscheiden sich primär in Detail-Punkten der Verkleidung, Tank-Gestaltung, Cockpit-Auflage und Modelljahr-Ausstattung über die Produktions-Laufzeit 1981-1986. Triebwerk, Rahmen, Fahrwerks-Grundauslegung und Kettensatz-Konfiguration (15/43 L104 530er) sind über alle Varianten weitgehend identisch.