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Suzuki GS 450 E GS450 1980 - 1983

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Suzuki GS 450 E GS450 (1980-1983): ein 448 ccm großer, luftgekühlter Paralleltwin mit zwei obenliegenden Nockenwellen, zwei Ventilen je Zylinder und 71 mm Bohrung bei 56,6 mm Hub, der 32,8 kW (44 PS) bei 9.500/min leistet und sein Drehmomentmaximum von 36,3 Nm bei 8.000/min erreicht. Getragen wird das Ganze von einem Rückgratrahmen aus drei Hauptrohren mit doppelten Unterzügen unter dem Motor.

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530er-Teilung · 16/45 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung2,81 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GS 450 E auszeichnet

  • Zwei obenliegende Nockenwellen an einem 448er-Twin: Die GS 450 gehört zu den ersten Mittelklasse-Twins mit DOHC-Ventilsteuerung. 44 PS bei 9.500/min aus 448 ccm waren 1980 ein sportlicher Wert — der Motor will gedreht werden.
  • Sechsganggetriebe: Sechs Gänge statt der damals üblichen fünf. Zusammen mit der Sekundärübersetzung von 2,81 ergibt das eine enge Stufung, die zum drehfreudigen Charakter des Twins passt.
  • 104 Glieder — nur bis Modelljahr 1983: Das ist der wichtigste Punkt beim Teilekauf: die frühen GS 450 der Jahre 1980 bis 1983 fahren 104 Glieder, ab Modelljahr 1984 sind es bei sonst gleicher Zähnezahl 110. Sechs Glieder sind rund 9,5 Zentimeter und liegen weit außerhalb jedes Kettenspannerwegs.
  • Trommelbremse hinten: Hinten arbeitet eine Trommel. Für den Kettensatzwechsel ist das ein Vorteil — keine Bremsscheibe am Kettenradträger —, aber die Trommel sammelt Abrieb aus dem Kettenbereich und will beim Radausbau mit gereinigt werden.
  • 530er-Teilung an 44 PS: Für die Leistung großzügig dimensioniert, aber Anfang der Achtziger Standard in dieser Klasse. Der Vorteil heute: 530er-Ketten sind gut lieferbar und halten an diesem Motorrad sehr lange.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Klassikerbetrieb

OEM ist 16/45 bei 530er-Teilung und 104 Gliedern, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,81. Zusammen mit dem Sechsganggetriebe ist das eine sportliche Auslegung für einen 448er. Wer die GS überwiegend auf der Landstraße bewegt, kommt mit der Werksübersetzung gut zurecht; ein Zahn weniger hinten macht sie auf längeren Etappen etwas ruhiger.

SetupÜbers.Charakter
15/453,00Kürzer — mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller, spürbar williger im Stadtverkehr. Die Drehzahl auf der Landstraße steigt.
16/45 (OEM)2,81Standard — Suzukis sportliche Auslegung für den drehfreudigen DOHC-Twin.
16/432,69Länger — ruhiger auf längeren Etappen. Aus dem Drehzahlkeller heraus muss der Twin dann deutlicher arbeiten.

Häufige Fragen zur GS 450 E

Passt der Kettensatz einer GS 450 von 1986?
Nein. Die späteren GS 450 der Typen GL51D und GL51F fahren bei gleicher Zähnezahl 110 Glieder statt 104. Der neuere Satz ist also sechs Glieder zu lang — beim Kauf immer die Baujahresangabe prüfen, nicht nur den Modellnamen.

Warum eine 530er-Kette bei nur 44 PS?
Weil Anfang der Achtziger die 530er in dieser Klasse Standard war; schmalere Teilungen setzten sich erst später durch. Für die GS 450 ist das kein Nachteil — die Kette ist reichlich dimensioniert und hält entsprechend lange.

Wie stark ändert ein Zahn die Übersetzung?
Am Ritzel deutlich mehr als am Kettenrad. Von 16 auf 15 Zähne vorn sind rund sieben Prozent, von 45 auf 43 hinten nur gut vier. Wer fein abstimmen will, ändert hinten; wer einen deutlichen Effekt sucht, vorn.

Was ist beim Kettenwechsel an der Trommelbremse zu beachten?
Beim Radausbau die Bremsankerstrebe und den Bowdenzug sauber trennen und beim Einbau die Kettenspannung erst nach dem Anziehen der Achse endgültig prüfen. Ankerplatte und Trommel gehören bei der Gelegenheit vom Kettenabrieb befreit.

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