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Aktives Motorrad

Suzuki AP 50 1975 - 1978

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Suzuki AP 50 (1975-1978): ein Zweitakt-Einzylinder mit 49 Kubikzentimetern, dazu ein Vergaser, ein Fünfganggetriebe und 4,8 PS. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrahmen mit Trommelbremsen an beiden Rädern.

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420er-Teilung · 14/37 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten37 Zähne
Übersetzung2,64 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die AP 50 auszeichnet

  • Vierzehn zu siebenunddreißig auf hundertsechs Gliedern: Ab Werk laufen 14 Zähne am Ritzel, 37 am Kettenrad und eine 420er Kette mit 106 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,64 — für ein Fünfzigerkubik-Motorrad eine sehr lange Auslegung, die nur mit dem Fünfganggetriebe funktioniert.
  • Ein Sportmoped mit fünf Gängen: Die AP 50 gehörte zu den Fünfzigern, die mit einem vollwertigen Fünfganggetriebe ausgeliefert wurden. Aus 4,8 PS und 74 Kilogramm Trockengewicht ergab sich damit eine Höchstgeschwindigkeit, die deutlich über dem lag, was ein Mofa erreicht — und die lange Sekundärstufe ist die Folge dieser Auslegung.
  • Die schmalste gängige Kettengröße: Ein Glied der 420er Kette misst 12,7 Millimeter. Dieselbe Teilung hat auch die 428er, sie baut nur breiter und trägt mehr. Bei knapp fünf PS reicht die schmale Ausführung mit Reserve, und sie spart Gewicht am Antriebsstrang.
  • Fünfhundertneun Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 509 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Weil ein 420er Glied kürzer baut als eines in 520er Teilung, kommen für dieselbe Strecke mehr Glieder zusammen als an einem größeren Motorrad.
  • Von sechsundzwanzig bis vierundfünfzig Zähnen hinten: Für diesen Lochkreis gibt es Kettenräder in diesem weiten Bereich und Ritzel von 9 bis 17 Zähnen. Die Werksauslegung liegt damit mitten im Feld, und beide Richtungen stehen weit offen — an einem Fahrzeug mit knapp fünf PS ändert allerdings schon ein einzelner Zahn spürbar viel.

Übersetzung anpassen — Ortsverkehr gegen Landstraße

OEM ist 14/37 mit 106 Gliedern in 420er Teilung. Für kürzere Übersetzung bieten sich ein kleineres Ritzel oder ein größeres Kettenrad an, für längere der umgekehrte Weg — beide Zahnräder haben hier reichlich Spielraum.

SetupÜbers.Charakter
13/372,85Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, deutlich williger am Berg
14/382,71Kürzer — knapp drei Prozent, eine feine Korrektur
14/37 (OEM)2,64Standard — die Werksauslegung, lang für einen Fünfziger
15/372,47Länger — gut sieben Prozent, ruhiger bei Dauertempo, kostet aber Durchzug

Häufige Fragen zur AP 50

Wie viel ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei 14 Zähnen sind es knapp acht Prozent nach unten und gut sieben Prozent nach oben. An einem Fahrzeug mit knapp fünf PS macht sich das sofort am Durchzug bemerkbar — nach oben deutlich stärker als nach unten.

Passt auch eine 428er Kette?
Nicht ohne die passenden Zahnräder. Die 428er hat dieselbe Teilung von 12,7 Millimetern, baut aber breiter — Ritzel und Kettenrad müssten mitgetauscht werden. Für 4,8 PS bringt der Umbau keinen Vorteil.

Warum sind es hundertsechs Glieder bei so einem kleinen Motorrad?
Weil ein 420er Glied nur 12,7 Millimeter misst, während eines in 520er Teilung auf 15,875 kommt. Für die rund 509 Millimeter zwischen Ritzelwelle und Hinterachse braucht es deshalb mehr Glieder als an einer größeren Maschine mit ähnlichem Abstand.

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