Suzuki FR 50 1975 - 1986
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 36 Zähne |
| Übersetzung | 2,77 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FR 50 auszeichnet
- Dreizehn zu sechsunddreißig über die gesamte Bauzeit: Der Kettenradhersteller führt die FR 50 der Jahre 1975 bis 1986 mit 13 Zähnen vorn, 36 hinten und einer 420er Kette mit 104 Gliedern. Die Fahrzeugzuordnung dieser Seite nennt dieselbe Jahresspanne und ordnet ihr 13 Zähne vorn und 36 hinten zu. Ein Kettensatz-Anbieter führt eine eigene Kategorie für 1975 bis 1986, in der alle Ketten 104 Glieder haben.
- Drei Gänge, halbautomatisch geschaltet: Die FR 50 hat keine Handkupplung. Geschaltet wird über drei Gänge mit einer Fliehkraftkupplung, die den Kraftschluss selbst trennt und wieder herstellt. Das macht die Maschine als Alltagsfahrzeug einfach zu bedienen — und es bedeutet, dass jeder Gangwechsel als Lastwechsel auf der Kette ankommt.
- Der Zweitakter mischt sein Öl selbst: Der Zweitakter arbeitet mit Suzukis CCI-Getrenntschmierung. Das Öl sitzt in einem eigenen Tank und wird über eine Dosierpumpe zugeführt, gemischt wird an der Zapfsäule nichts. Für die Kette ändert das nichts — geschmiert wird sie von außen wie bei jedem anderen Motorrad auch.
- Fünfhundertdrei Millimeter zwischen den Wellen: Bei rund 1.180 Millimetern Radstand liegen Ritzelwelle und Hinterachse etwa 503 Millimeter auseinander, gerechnet aus Zähnezahlen, Teilung und Gliederzahl. Diese Größe bestimmt die Kettenlänge, nicht der Radstand. Bei 12,7 Millimetern Gliedlänge kommen so 104 Glieder zustande.
- Von neun bis siebzehn Zähnen am Ritzel: Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 9 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 26 bis 54. Die Werksauslegung mit 13 zu 36 liegt damit in beiden Richtungen weit von den Rändern entfernt. Ein Zahn am Ritzel bewegt bei 13 Zähnen gut acht Prozent nach unten und knapp acht nach oben.
Übersetzung anpassen — Stadtverkehr gegen Steigung
OEM ist 13/36 mit 104 Gliedern in 420er Teilung. Das Sortiment lässt in beide Richtungen viel Spielraum — bei einem Fahrzeug mit 4,4 PS und drei Gängen sind kleine Schritte allerdings die sinnvolleren.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/36 | 3,00 | Kürzer — gut acht Prozent mehr Antritt, für hügeliges Gelände und Zuladung |
| 13/36 (OEM) | 2,77 | Standard — die Werksauslegung für den Alltagsbetrieb |
| 13/34 | 2,62 | Länger — knapp sechs Prozent, ruhiger auf ebenen Strecken |
| 14/36 | 2,57 | Länger — knapp acht Prozent, kostet bei dieser Leistung spürbar Durchzug |
Häufige Fragen zur FR 50
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 13 Zähnen vorn ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um gut acht Prozent, ein Zahn mehr um knapp acht. Am Kettenrad sind es bei 36 Zähnen knapp drei Prozent je Zahn — für kleine Korrekturen ist das Kettenrad deshalb die feinere Wahl.
Lohnt sich eine längere Übersetzung an der FR 50?
Nur mit Einschränkung. Bei 4,4 PS und drei Gängen fehlt schnell der Durchzug, wenn die Auslegung länger wird — besonders am Berg und mit Sozius. Ein Zahn mehr am Kettenrad ist eine überschaubare Änderung, ein Zahn mehr am Ritzel eine deutliche.
Warum hat die FR 50 eine 420er Kette?
Die 420er ist die schmalste der gängigen Kleinkraftrad-Teilungen mit 12,7 Millimetern Gliedlänge. Bei 49 Kubikzentimetern und einem einstelligen PS-Wert reicht sie mit Reserve, und sie wiegt weniger als jede breitere Größe.