Suzuki 50 GT X1 E 1979
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 112 Glieder |
| Ritzel vorn | 12 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,92 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GT 50 auszeichnet
- Die Gussrad-Ausführung lief nur zwei Jahre: Suzuki hat die GT 50 in zwei Ausführungen gebaut. Die K mit Speichenrädern lief von 1977 bis 1982, die KE mit Gussrädern kam 1979 dazu. Ein Ersatzteilhändler führt die Bezeichnung X1E ausdrücklich für die Modelljahre 1979 und 1980.
- Zwölf zu siebenundvierzig auf hundertzwölf Gliedern: Der Kettenradhersteller nennt für die Modellcodes KB, KN und KX eine 420er Kette mit hundertzwölf Gliedern und eine Übersetzung von zwölf zu siebenundvierzig. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,92.
- Fünf Gänge an einem Mokick: Der Fünfziger arbeitet mit einem Fünfganggetriebe und Fußschaltung, was für ein Fahrzeug dieser Klasse und dieser Jahre keine Selbstverständlichkeit war. Zusammen mit der kurzen Sekundärauslegung von 3,92 bleibt der Motor damit auch bei 2,9 PS in einem brauchbaren Drehzahlbereich.
- Fünfhundertneunzehn Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 519 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Bei 1.170 Millimetern Radstand ist das knapp die Hälfte der Fahrzeuglänge.
- Eine Scheibenbremse an einem Mokick: Vorn arbeitet eine Scheibe, hinten eine Trommel. Für ein Fahrzeug dieser Klasse und dieser Jahre war die vordere Scheibe eine Ausstattung, die längst nicht jedes Mokick hatte.
Übersetzung anpassen — Stadtverkehr gegen Landstraße
Ab Werk laufen 12/47 auf 112 Gliedern in 420er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von neun bis siebzehn Zähnen und Kettenräder von sechsundzwanzig bis vierundfünfzig. Für kürzere Übersetzung bleibt das größere Kettenrad, für längere das größere Ritzel.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 11/47 | 4,27 | Deutlich kürzer — mehr Antritt am Berg, sichtbar weniger Endgeschwindigkeit |
| 12/50 | 4,17 | Kürzer — spürbarer Zugewinn beim Anfahren |
| 12/47 (OEM) | 3,92 | Standard — die Werksauslegung der Gussrad-Ausführung |
| 13/47 | 3,62 | Länger — niedrigere Drehzahl auf der Landstraße, trägeres Anfahren |
Häufige Fragen zur GT 50
Was bedeutet X1E im Modellnamen?
Es ist die Bezeichnung der Gussrad-Ausführung. Suzuki hat die GT 50 parallel als K mit Speichenrädern und als KE mit Gussrädern gebaut; ein Ersatzteilhändler führt die GT 50 KE X1E für die Modelljahre 1979 und 1980.
Wieso findet man für die GT 50 auch die Angabe zehn Zähne vorn?
Die gehört zu einem anderen Suzuki-Fünfziger, der ZR 50 der Jahre 1979 bis 1981. Für die GT 50 nennt der Kettenradhersteller zwölf Zähne vorn und siebenundvierzig hinten.
Passt der Satz auch auf die Speichenrad-Ausführung?
Nicht ohne Prüfung. Ein Anbieter führt für die GT 50 K mit Speichenrädern des Baujahrs 1979 dreizehn Zähne vorn, sechsundvierzig hinten und hundertvierzehn Glieder. Wer nicht sicher ist, welche Ausführung vor ihm steht, zählt die Zähne des verbauten Kettenrads nach.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Von zwölf auf dreizehn Zähne sinkt die Übersetzung von 3,92 auf 3,62, also um knapp acht Prozent. Nach unten fällt der Sprung noch größer aus, von zwölf auf elf sind es gut neun Prozent.