Suzuki RV 50 X / D Van Van 2015 - 2016
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 98 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 32 Zähne |
| Übersetzung | 2,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die RV 50 Van Van auszeichnet
- Für ein Mokick ist das eine ungewöhnlich lange Auslegung: Fünfzehn Zähne vorn gegen zweiunddreißig hinten ergeben eine Sekundärübersetzung, die man eher an einem größeren Motorrad erwartet. Zur Einordnung gehört allerdings die Getriebeuntersetzung, die bei diesem Motor vor der Kette sitzt, und das Vierganggetriebe. Die Sekundärstufe allein sagt hier deshalb weniger über das Fahrverhalten aus als an einer Maschine mit fünf oder sechs Gängen.
- Die Modellcodes X und D stehen für Baujahre: Suzuki kennzeichnete die Jahrgänge über einen Buchstaben hinter der Typbezeichnung. X bezeichnet das Modelljahr 1981, D das Modelljahr 1983. Wer im Fahrzeugschein oder auf dem Typschild nach diesen Buchstaben sucht, findet die Generation zuverlässiger als über eine Jahreszahl in einem Katalog.
- Vierhundertzwanzig ist für 4 PS reichlich: Bei knapp drei Kilowatt trägt die Kette keine nennenswerte Last, und Kettenrisse sind an diesen Maschinen kein Thema. Was sie trotzdem verschleißt, ist Standzeit: Wo ein Motorrad jahrelang trocken steht, setzen sich die Gelenke fest, und die Kette springt beim ersten Anfahren steif über das Kettenrad. Vor der Saison durchdrehen, reinigen und schmieren ist bei einem Fahrzeug dieses Alters die wichtigere Maßnahme.
- Ein weites Feld an Kettenrädern für ein kleines Motorrad: Die Seite führt vorn Ritzel von 9 bis 17 Zähnen und hinten Kettenräder von 26 bis 54. Das liegt daran, dass dieselben Teile für eine ganze Reihe japanischer Kleinkrafträder passen. Für die RV 50 sind davon nur die Größen rund um die Werksbestückung sinnvoll — ein 26er-Kettenrad würde das Motorrad kaum noch anfahren lassen.
- Bei Ersatzteilen zählt die Zähnezahl, nicht das Baujahr: Die RV 50 lief mit weitgehend unveränderter Technik über ein Jahrzehnt. Fremdkataloge führen für die Baureihe daneben Sätze mit 13/38 oder 15/38 — das sind Auslegungen anderer Jahrgänge und Märkte. Wer die vorhandenen Zahnräder zählt, bevor er bestellt, umgeht das Problem vollständig.
Übersetzung anpassen — Werksauslegung gegen mehr Antritt
OEM ist 15/32 in 420er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 2,13. Die Seite führt vorn Ritzel von 9 bis 17 Zähnen und hinten Kettenräder von 26 bis 54 — sinnvoll ist davon nur das Feld unmittelbar um die Werksbestückung herum, weil vier Gänge und 4 PS wenig Spielraum lassen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/32 | 2,29 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt am Berg, dafür weniger Endgeschwindigkeit |
| 15/32 (OEM) | 2,13 | Standard — die Werksauslegung |
| 16/32 | 2,00 | Länger — bei 4 PS kaum zu empfehlen, das Motorrad zieht dann schon in der Ebene zäh |
Häufige Fragen zur RV 50 Van Van
Warum finde ich für die RV 50 auch Sätze mit 38 Zähnen hinten?
Weil die Baureihe über mehr als ein Jahrzehnt lief und je nach Jahrgang und Markt unterschiedlich übersetzt war. Für diese Ausführung sind 15 Zähne vorn und 32 hinten belegt — die Fahrzeugliste dieser Seite führt das Modell in beiden Blöcken. Im Zweifel die vorhandenen Zahnräder zählen.
Lohnt es, an einem 50er die Übersetzung zu ändern?
Nur in kleinen Schritten. Bei 4 PS ist der Spielraum schmal: Ein Zahn weniger am Ritzel bringt gut sieben Prozent mehr Antritt und kostet entsprechend Endgeschwindigkeit. Länger zu übersetzen bringt praktisch nichts, weil die Leistung fehlt, um die höhere Übersetzung auszufahren.
Wie erkenne ich eine verschlissene Kette an einem alten Kleinkraftrad?
Am seitlichen Spiel und am Abheben vom Kettenrad. Wenn sich die Kette am hinteren Zahnrad um mehr als eine halbe Zahnhöhe abziehen lässt, ist sie fällig. Und weil Kette und Zahnräder gemeinsam verschleißen, gehört bei diesen Laufleistungen immer der komplette Satz gewechselt — eine neue Kette auf alten Zahnrädern hält nicht lange.