Suzuki 50 TS ERK 1980 - 1984
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 11 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 4,55 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TS 50 ERK auszeichnet
- Der Eintrag der Applikationsliste trägt den Zusatz Germany: Die Applikationsliste führt einen eigenen Eintrag für die Ausführungen ERK, N, T und X mit dem Zusatz Germany und nennt dafür elf Zähne vorn, fünfzig hinten und einhundertvierzehn Glieder in 420er Teilung Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet dieselben Modellcodes im Elfer- wie im Fünfziger-Block den Jahren 79 bis 81 zu — zwei Stellen, ein Wert.
- Kurz übersetzt, weil die Leistung es verlangt: Fünfzig geteilt durch elf ergibt 4,55. Das ist eine für ein Straßenfahrzeug sehr kurze Auslegung, und der Grund steht in der Leistungsangabe: Mit 2,7 PS muss der Antrieb jedes verfügbare Drehmoment vervielfachen, damit das Fahrzeug anfährt und Steigungen nimmt.
- Elf Zähne vorn sind der Verschleißtreiber: Ein Ritzel mit elf Zähnen zwingt die Kette in einen Umschlingungswinkel von rund zweiunddreißig Grad je Glied. Jedes Glied knickt beim Auflaufen also weit ab, und das an jeder Umdrehung. Kleine Ritzel verschleißen deshalb schneller als große — an dieser Maschine gehört das Ritzel bei jedem Kettenwechsel mit geprüft.
- Die Ausführung für Norwegen fährt eine andere Bestückung: Dieselbe Applikationsliste führt eine norwegische TS 50 ER der Jahre 1980 bis 1983 mit zwölf Zähnen vorn, vierundfünfzig hinten und einhundertsechzehn Gliedern. Die Ausführungen ERN, T, X, Z und K der Jahre 1980 bis 1984 wiederum fahren zwölf und neunundvierzig. Wer online einen Satz sucht, trifft deshalb regelmäßig auf abweichende Zahlen.
- Fünf Gänge und ein Halbdoppelschleifen-Rahmen: Die TS 50 ER wurde von 1979 bis 1983 gebaut. Sie trägt einen Halbdoppelschleifen-Rahmen aus Stahlrohr, ein Fünfganggetriebe und Reifen der Größen 2.50-17 vorn und 2.75-17 hinten.
Übersetzung anpassen — Serienzustand gegen längere Auslegung
OEM ist 11/50 in 420er Teilung auf 114 Gliedern. Die Seite führt Ritzel von neun bis siebzehn Zähnen und Kettenräder von sechsundzwanzig bis vierundfünfzig; der Spielraum ist damit weit größer, als er an einer gedrosselten Maschine sinnvoll nutzbar ist.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 11/52 | 4,73 | Kürzer — nur für Gelände und steile Anstiege, kostet spürbar Endgeschwindigkeit |
| 11/50 (OEM) | 4,55 | Standard — auf die 2,7 PS der deutschen Ausführung abgestimmt |
| 12/50 | 4,17 | Länger — ein Zahn mehr vorn nimmt gut neun Prozent Übersetzung heraus; bei dieser Leistung geht das zulasten der Steigfähigkeit |
Häufige Fragen zur TS 50 ERK
Warum fährt eine Fünfzig so kurz übersetzt?
Weil die deutsche Ausführung auf 2,7 PS gedrosselt war. Eine Drosselung begrenzt die Leistung, nicht die Übersetzung — und mit dieser Leistung muss die Sekundärstufe so kurz sein, dass der Motor überhaupt in seinen nutzbaren Drehzahlbereich kommt. Wer länger übersetzt, verschiebt die Höchstgeschwindigkeit nur dann nach oben, wenn der Motor die dafür nötige Drehzahl noch erreicht.
Passt der Satz auch auf die TS 50 ER anderer Märkte?
Nein. Die Applikationsliste führt für die norwegische Ausführung zwölf und vierundfünfzig mit einhundertsechzehn Gliedern und für die Modellcodes ERN, T, X, Z und K zwölf und neunundvierzig. Beim Bestellen deshalb auf den Modellcode im Fahrzeugschein achten.
Wie viele Glieder brauche ich?
Einhundertvierzehn in 420er Teilung. Wer die Übersetzung ändert, rechnet neu: rund zwei zusätzliche Zähne in der Summe aus Ritzel und Kettenrad entsprechen einem Glied mehr.