Suzuki GSX 600 F 1998 - 2003
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 118 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GSX 600 F auszeichnet
- Ein Zahn mehr vorn als bei den Vorgängern: Die Ersatzteil-Liste dieser Seite trennt drei Generationen: die frühen K, L und M von 1989 bis 1991 mit 14/46, die N bis V von 1992 bis 1997 mit 14/45 und ab dem Modellcode W von 1998 mit 15/47. Wer nur nach GSX 600 F sucht, greift leicht in die falsche Generation.
- Öl- und luftgekühlt, nicht wassergekühlt: Der Vierzylinder arbeitet mit Suzukis SACS-Ölkühlung. Das spart Gewicht und Bauraum, macht den Motor aber empfindlicher gegen Dauervollgas bei Hitze — und lässt ihn im Standgas hörbar mechanischer laufen als einen Wassergekühlten.
- 530er-Kette an einem Sechshunderter: Für eine 600er ist die 530er-Teilung reichlich dimensioniert. Suzuki hat den Antrieb auf Haltbarkeit ausgelegt, nicht auf Leichtbau — passend zum Charakter des Modells als Tourensportler.
- Sechs Gänge und 86 PS bei 11.000 Touren: Die Leistung steht spät an, das nutzbare Drehmoment liegt breit darunter. Für den Kettentrieb heißt das: viele Lastwechsel im mittleren Bereich, weniger Vollgas-Dauerlast — ein vergleichsweise schonendes Lastprofil.
- Ritzel von 13 bis 19 Zähnen im Programm: Diese Seite führt eine ungewöhnlich breite Ritzelauswahl und Kettenräder von 42 bis 48 Zähnen. Die Werksbestückung 15/47 liegt damit mitten im Verstellbereich — für Anpassungen in beide Richtungen ist reichlich Luft.
Übersetzung anpassen — Sport gegen Reise
OEM ist 15/47 in 530er-Teilung mit 118 Gliedern, also 3,13. Für einen Tourensportler mit 86 PS ist das eine kurze, antrittsfreudige Auslegung. Diese Seite führt Ritzel von 13 bis 19 Zähnen und Kettenräder von 42 bis 48.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/48 | 3,20 | Kürzer — etwas mehr Antritt aus engen Kurven, spürbar vor allem im Zweipersonenbetrieb |
| 15/47 (OEM) | 3,13 | Standard — Suzukis Auslegung für die Katana-Jahrgänge ab 1998 |
| 16/47 | 2,94 | Länger — nimmt rund sechs Prozent Drehzahl heraus, angenehm auf langen Autobahnetappen |
Häufige Fragen zur GSX 600 F
Welcher Kettensatz gehört auf die Suzuki GSX 600 F ab 1998?
Eine 530er-Kette mit 118 Gliedern, 15 Zähne vorn und 47 hinten. Die Ersatzteil-Liste dieser Seite führt die Modellcodes W bis K6 im 15- und im 47-Zähne-Block, und ein DID-530-VX3-Kit nennt für die GSX 600 F AJ von 1998 bis 2002 exakt 15-118-47.
Passt der Kettensatz der älteren GSX 600 F?
Nein. Die Jahrgänge 1992 bis 1997 fahren 14/45 mit 112 Gliedern, die von 1989 bis 1991 sogar 14/46. Das sind drei verschiedene Bestückungen innerhalb derselben Modellbezeichnung.
Was bedeuten die Modellcodes W, X, Y und K1 bis K6?
Es ist Suzukis Jahresschlüssel: W steht für 1998, X für 1999, Y für 2000, danach zählt K1 bis K6 die Jahre 2001 bis 2006. Die Ersatzteil-Liste deckt die ganze Reihe mit derselben Bestückung ab.
Warum finde ich für die GSX 600 F auch 520er-Kettensätze?
Das sind Umbausätze. Sie verwenden dieselben Zähnezahlen und dieselbe Länge, sparen aber Masse. Ab Werk fährt die Katana 530 — beim Kauf auf die Teilung achten, denn Ritzel, Kette und Kettenrad müssen zusammenpassen.
Wie erkenne ich, dass der Kettensatz fällig ist?
Wenn sich die Kette am hinteren Kettenrad merklich abheben lässt oder die Zahnflanken hakenförmig ausgelaufen sind. Bei einem Motorrad mit ölgekühltem Vierzylinder lohnt sich zusätzlich der Blick auf die Ruckdämpfer im Hinterrad — ausgeschlagene Gummis fressen jeden neuen Satz.