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Suzuki GSX 750 F GR78A 1989 - 1998

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Suzuki GSX 750 F GR78A (1989-1998): ein 748 ccm großer, luft-/ölgekühlter Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen und 70,0 × 48,7 mm Bohrung und Hub, der 106 PS bei 10.500/min leistet und 74 Nm bei 9.500/min abgibt. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahl.

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530er-Teilung · 15/47 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten47 Zähne
Übersetzung3,13 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GSX 750 F auszeichnet

  • SACS-Kühlung aus der GSX-R: Suzukis Öl-/Luftkühlung spart das Wasserkühlsystem und macht den Motor kompakt. Sie stammt aus der GSX-R-Familie und ist der Grund, warum der 748-ccm-Vierzylinder trotz 106 PS vergleichsweise leicht baut.
  • Sporttourer statt Supersportler: Die GSX 750 F trägt zwar GSX-R-Technik, ist aber auf Reichweite ausgelegt: aufrechtere Sitzposition, Vollverkleidung, größerer Tank. Dieses Einsatzprofil bedeutet für die Kette lange Etappen unter gleichmäßiger Last.
  • Kurz übersetzt mit 3,13: 47 Zähne hinten auf 15 vorn ergeben eine für einen 750er-Sporttourer deutlich kurze Auslegung. Suzuki hat damit den Durchzug aus dem mittleren Drehzahlbereich abgesichert, den der ölgekühlte Motor sonst vermissen lässt.
  • Die Baureihen unterscheiden sich um zwei Zähne: Bis 1998 fährt die GR78A 47 Zähne hinten, ab Modelljahr 1999 wechselte Suzuki auf 45. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide Baureihen baujahrgenau — beim Kettensatz zählt hier das Baujahr, nicht der Modellname.
  • 118 Glieder in 530er-Teilung: Die kräftige 530 mit langer Kette passt zum Sporttourer-Profil: viel Reserve gegen Lastspitzen, dafür mehr Gewicht. Für eine Maschine, die häufig mit Gepäck und Sozius bewegt wird, ist das die richtige Wahl.

Übersetzung anpassen — Sporttouring

OEM ist 15/47 bei 530er-Teilung und 118 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,13. Suzuki hat die GSX 750 F damit kurz übersetzt und den Durchzug in den Vordergrund gestellt. Wer viel Autobahn fährt, senkt die Drehzahl mit einem Zahn mehr vorn spürbar.

SetupÜbers.Charakter
15/493,27Kürzer — mehr Antritt am Berg und mit Gepäck. Braucht in der Regel zwei Glieder mehr Kette.
15/47 (OEM)3,13Standard — Suzukis Werksauslegung für die GR78A bis 1998.
16/472,94Länger — rund 6 Prozent weniger Drehzahl bei Reisetempo. Entspricht ungefähr der Auslegung der Nachfolgebaureihe ab 1999.

Häufige Fragen zur GSX 750 F

Welche Kettenteilung fährt die Suzuki GSX 750 F GR78A?
530. Werkslänge sind 118 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 47 hinten. Die Ersatzteil-Passliste der Shopseite führt 'Suzuki GSX750 F-K,L,M,N,P,R,S,T,V,W GR78A 89-98' baujahrgenau sowohl im 15- als auch im 47-Zähne-Block.

Passt der Kettensatz der GSX 750 F ab 1999?
Nein. Die Nachfolgebaureihe von 1999 bis 2006 fährt 45 Zähne hinten und steht in der Passliste in einem eigenen Block. Zwei Zähne Unterschied ergeben rund vier Prozent Übersetzung.

Was bedeutet der Typcode GR78A?
Er bezeichnet die erste GSX-750-F-Baureihe von 1989 bis 1998, in Suzukis Jahrescodes die Buchstaben K bis W. Für die Kettensatz-Auswahl ist dieser Code maßgeblich, weil der Modellname über beide Baureihen gleich blieb.

Ist die GSX 750 F mit der GSX-R 750 verwandt?
Im Motor ja — die öl-/luftgekühlte SACS-Bauweise stammt aus der GSX-R-Familie. Fahrwerk, Sitzposition und Übersetzung sind dagegen auf Sporttouring ausgelegt, und die Kettensätze der beiden Modelle unterscheiden sich deutlich.

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