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Suzuki DS 80 1980 - 2000

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Suzuki DS 80 (1980-2000): Ein luftgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 79 Kubikzentimetern, Kolben- und Membransteuerung, dazu ein Fünfganggetriebe mit Handkupplung — 7,6 PS (5,7 kW) bei 7.500 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einem Fahrgestell, das im Lauf der Bauzeit von zwei Federbeinen hinten auf ein Zentralfederbein mit Aluminiumschwinge umgestellt wurde.

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428er-Teilung · 12/34 · 96 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge96 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten34 Zähne
Übersetzung2,83 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die DS 80 auszeichnet

  • Eine lange Auslegung für ein Geländerad: Zwölf Zähne vorn und vierunddreißig hinten ergeben 2,83. Für ein Gelände-Kleinkraftrad ist das eine ungewöhnlich lange Auslegung — sie erklärt sich aus dem sehr kleinen Ritzel, das ohnehin schon am unteren Ende dessen liegt, was sich sinnvoll verbauen lässt.
  • Ab 1980 gilt eine andere Bestückung: Die frühen Jahrgänge 1978 und 1979 fahren vierzehn Zähne vorn, vierzig hinten und achtundachtzig Glieder. Mit dem Modelljahr 1980 wechselt Suzuki auf zwölf und vierunddreißig bei sechsundneunzig Gliedern und bleibt bis zum Auslauf dabei. Die Übersetzung wird damit von 2,86 auf 2,83 minimal länger — der eigentliche Unterschied liegt in den kleineren Zahnrädern.
  • Ein kleines Ritzel beansprucht die Kette stärker: Bei zwölf Zähnen beträgt der Gelenkwinkel je Glied dreißig Grad. Zum Vergleich: an einem Ritzel mit sechzehn Zähnen sind es zweiundzwanzigeinhalb. Jedes Glied wird beim Umlauf also spürbar stärker abgewinkelt, was die Kette schneller altern lässt.
  • Ein kompaktes Maß von Welle zu Welle: Sechsundneunzig Glieder in 428er Teilung ergeben bei dieser Bestückung rund 461 Millimeter Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Für eine Maschine dieser Größenklasse ist das ein kompaktes Maß.

Übersetzung anpassen — Übungsgelände gegen festen Untergrund

OEM ist 12/34, das ergibt 2,83. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 12 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 32 bis 50. Nach unten ist beim Ritzel Schluss, zwölf Zähne sind bereits die Werksgröße.

SetupÜbers.Charakter
12/383,17Kürzer — mehr Antritt am Hang und im weichen Gelände, dafür weniger Spitze.
12/34 (OEM)2,83Standard — der Werkszustand ab Modelljahr 1980.
13/342,62Länger — ruhiger auf festem Untergrund, kostet spürbar Durchzug.

Häufige Fragen zur DS 80

Warum hat die DS 80 nur zwölf Zähne am Ritzel?
Weil bei einem so kleinen Motorrad der Bauraum am Ritzelaustritt eng ist und Suzuki die Übersetzung über beide Zahnräder gemeinsam ausgelegt hat. Zwölf und vierunddreißig ergeben 2,83 — mit einem größeren Ritzel bei gleichem Kettenrad würde die Maschine am Hang deutlich schwächer.

Passt der Satz auch auf die Jahrgänge 1978 und 1979?
Nein. Die frühen Maschinen fahren vierzehn Zähne vorn, vierzig hinten und achtundachtzig statt sechsundneunzig Gliedern. Wer nicht sicher ist, welcher Zustand vorliegt, zählt die Zähne am verbauten Satz nach.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei nur zwölf Zähnen sehr viel: ein Zahn mehr verlängert die Übersetzung um knapp acht Prozent, und nach unten geht es nicht mehr weiter. Am Kettenrad wirkt ein Zahn mit rund drei Prozent deutlich sanfter — für kleine Anpassungen ist es die bessere Wahl.

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