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Suzuki FR 80 B

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Suzuki FR 80 B (1974-1983): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 80 Kubikzentimetern und Getrenntschmierung, dazu ein halbautomatisches Dreiganggetriebe ohne Kupplungshebel und eine Sechs-Volt-Anlage — eine Nennleistung nennt Suzuki für dieses Modell in den geprüften Unterlagen nicht. Getragen wird das Ganze von einem Durchstiegsrahmen mit geführter Kurzschwinge vorn und einer Schwinge hinten.

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420er-Teilung · 14/34 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten34 Zähne
Übersetzung2,43 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die FR 80 B auszeichnet

  • Vierzehn zu vierunddreißig, in zwei Listen zeichengleich: Die Applikationsliste des Kettenradherstellers führt die FR 80 B mit 14 Zähnen vorn, 34 hinten, 420er Teilung und 104 Gliedern. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt die FR80 B im Ritzelblock mit 14 Zähnen und im Kettenradblock mit 34 Zähnen. Beide Enden der Bestückung sind damit gedeckt.
  • Die Schwestermodelle trennen sich nur in der Kettenlänge: Dieselbe Applikationsliste führt die Ausführungen N, Z und D mit denselben 14 zu 34 Zähnen, aber 106 statt 104 Gliedern. Wer eine FR 80 aufbaut, sollte die alte Kette deshalb zählen, bevor er bestellt — an den Zahnrädern unterscheiden sich die Varianten nicht, an der Kettenlänge sehr wohl.
  • Halbautomatik statt Handkupplung: Die FR 80 fährt ein Dreiganggetriebe mit Fliehkraftkupplung. Geschaltet wird mit dem Fuß, einen Kupplungshebel am Lenker gibt es nicht. Genau das war die Idee hinter der Baureihe: ein Durchstiegsmotorrad im Zuschnitt der Honda Super Cub, gebaut von 1974 bis 1983.
  • Fünfhundertsechs Millimeter zwischen den Wellen: Aus 14 zu 34 Zähnen, 104 Gliedern und 420er Teilung ergeben sich rund 506 Millimeter zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Für ein Durchstiegsmotorrad dieser Größe ist das ein gewöhnlicher Wert und bestätigt die hinterlegte Gliederzahl von der Rechenseite her.
  • Vierhundertzwanzig ist eine schmale Kette mit viel Auswahl: Ein Glied misst 12,7 Millimeter und damit rund ein Fünftel weniger als eines in 520er Teilung. Der Shop führt für diesen Lochkreis Ritzel von 9 bis 17 und Kettenräder von 26 bis 54 Zähnen. Das sind Sammelartikel für mehrere Baureihen — die Werksgrößen 14 und 34 stehen beide darin.

Übersetzung anpassen — Alltag gegen längere Wege

OEM ist 14/34 mit 104 Gliedern in 420er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,43. Für kürzere Übersetzung bleibt ein kleineres Ritzel, für längere ein größeres. Das Kettenrad hat mit 34 Zähnen bereits eine für 80 Kubikzentimeter lange Auslegung.

SetupÜbers.Charakter
13/342,62Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, sinnvoll bei viel Steigung oder Zuladung
14/34 (OEM)2,43Standard — die Werksauslegung, abgestimmt auf drei Gänge und Fliehkraftkupplung
15/342,27Länger — gut sieben Prozent weniger Drehzahl, kostet am Berg spürbar Durchzug

Häufige Fragen zur FR 80 B

Wie viele Glieder braucht die FR 80 B?
Hundertvier. Die Ausführungen N, Z und D fahren bei gleichen Zähnezahlen 106 Glieder. Zwei Glieder sind rund zweieinhalb Zentimeter und liegen an der Grenze dessen, was der Kettenspanner auffängt — deshalb vor der Bestellung die verbaute Kette zählen.

Warum hat die FR 80 keinen Kupplungshebel?
Weil sie eine Fliehkraftkupplung fährt. Geschaltet wird über den Fußhebel, die Kupplung öffnet und schließt drehzahlabhängig von selbst. Das war bei Durchstiegsmotorrädern dieser Jahre die übliche Bauart.

Lohnt sich ein größeres Ritzel?
Bei drei Gängen und 80 Kubikzentimetern nur bedingt. Fünfzehn Zähne verlängern um gut sieben Prozent und nehmen dem Motor am Berg genau die Reserve, die er ohnehin knapp hat. Wer viel Ebene fährt, kann es probieren — im Zweifel bleibt die Werksgröße die bessere Wahl.

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