Triumph Daytona 900 Super III T300B 1994 - 1996
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 17 Zähne |
| Kettenrad hinten | 43 Zähne |
| Übersetzung | 2,53 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Daytona 900 Super III auszeichnet
- Cosworth im Zylinderkopf: Die Super III hebt sich vom Standard-Daytona-900 durch gemeinsam mit Cosworth entwickelte Kolben ab: Verdichtung 12,1:1 statt 10,6:1, dazu schärfere Nockenwellen mit mehr Hub und längerer Öffnungsdauer. Daraus werden 115 statt 98 PS.
- Stahl-Rückgratrahmen, kein Aluminium: Die T300-Baureihe steht auf einem großvolumigen Rückgratrahmen aus hochfestem Stahlrohr — das Kernstück von Triumphs Modularbaukasten der frühen Neunziger. Einzelne Datenbanken führen fälschlich einen Aluminium-Brückenrahmen; das gehört zu späteren Modellen.
- Modularbaukasten heißt geteilte Teile: Die Passliste dieser Seite zeigt es direkt: dasselbe 17-Zahn-Ritzel bedient Trident, Sprint, Speed Triple, Thunderbird, Adventurer und die Daytona 900 — quer über die ganze T300-Familie. Beim Kettenrad und der Kettenlänge endet die Gemeinsamkeit.
- Übersetzung 2,53: 43 hinten auf 17 vorn ergibt 2,53. Für einen Sportler seiner Zeit ist das lang, passt aber zum Dreizylinder, der sein Drehmoment bereits bei 6.500/min bereitstellt — die Super III schiebt aus dem Drehzahlkeller, statt an der Spitze zu hängen.
- Nur 803 Stück weltweit: Die Super III war eine Kleinserie mit Kohlefaserteilen an Kotflügeln, Cockpit und Auspuffabdeckungen. Wer eine hat, findet Kettensätze im Handel unter der Typkennung T300B — dieselbe Bestückung wie die zeitgleiche Speed Triple 900.
Übersetzung anpassen — Klassiker und Landstraße
OEM ist 17/43. Bei 87 Nm bereits bei 6.500/min ist die Werksauslegung stimmig; bei einer Kleinserie mit 803 Exemplaren spricht ohnehin viel für den Originalzustand. Das Sortiment reicht am Kettenrad von 34 bis 48 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 17/45 | 2,65 | Kürzer — für kurvige Strecken. Der Dreizylinder zieht danach williger aus dem Drehzahlkeller, verliert aber Reisetauglichkeit. |
| 17/43 (OEM) | 2,53 | Standard — Werksauslegung, auf Durchzug aus mittlerer Drehzahl abgestimmt. |
| 18/43 | 2,39 | Länger — ruhigere Autobahndrehzahl. Bei einem Klassiker dieser Seltenheit eher eine theoretische Option. |
Häufige Fragen zur Daytona 900 Super III
Passt der Satz der Speed Triple 900?
Ja. Die Speed Triple 900 der Baujahre 1994 bis 1996 trägt dieselbe Typkennung T300B und wird im Handel mit derselben Bestückung geführt — 530er-Teilung, 17/43, 110 Glieder.
Was unterscheidet die Super III von der Daytona 900?
Der Motor: Cosworth-Kolben mit 12,1:1 statt 10,6:1 Verdichtung und schärfere Nockenwellen ergeben 115 statt 98 PS. Dazu Sechskolbensättel, Kohlefaserteile und ein niedrigeres Gewicht. Der Sekundärantrieb ist identisch.
Wie oft muss nachgespannt werden?
Alle 800 bis 1.000 km kontrollieren. Bei einem Klassiker mit hoher Standzeit lohnt vor jeder längeren Fahrt zusätzlich ein Blick auf die Schmierung — Standzeit trocknet die Gelenke stärker aus als Fahrbetrieb.