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Triumph Trident 900 T300A 1991 - 1998

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Triumph Trident 900 T300A (1991-1998): ein 885 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder mit zwölf Ventilen und zwei obenliegenden Nockenwellen, der 100 PS bei 9.000/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Zentralrohrrahmen aus Stahl mit 43-mm-Telegabel und Zentralfederbein.

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530er-Teilung · 17/46 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn17 Zähne
Kettenrad hinten46 Zähne
Übersetzung2,71 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Trident 900 auszeichnet

  • Das Motorrad, mit dem Triumph zurückkam: Die Trident gehört zu den ersten Modellen aus dem neuen Werk in Hinckley. Ihr Dreizylinder gilt bis heute als überkonstruiert und entsprechend haltbar — genau das war 1991 die Botschaft an einen Markt, der der Marke nichts mehr zutraute.
  • Modulbauweise mit Folgen für den Teilekauf: Trident, Daytona, Sprint, Trophy und Thunderbird teilen sich Motor und Rahmenteile. Deshalb steht die Trident in den Ersatzteil-Listen regelmäßig zusammen mit einem Dutzend anderer Modelle im selben Ritzel-Block — die Kettenradzahl unterscheidet sich zwischen diesen Modellen trotzdem.
  • 750 und 900 fahren verschiedene Kettensätze: Die Trident 750 läuft mit 17/48 und 114 Gliedern, die 900er mit 17/46 und 112. Beide Baureihen laufen von 1991 an parallel und sehen sich zum Verwechseln ähnlich — beim Bestellen zählt der Hubraum, nicht das Modelljahr.
  • 530er-Kette statt 525: Die Trident fährt ab Werk die grobe 530er-Teilung. Das passt zu 100 PS und 83 Newtonmetern und zur Auslegung als Alltags- und Tourenmotorrad; leichter wäre eine 525er, langlebiger ist die 530er.
  • Sechs Gänge, lange Sekundärübersetzung: Mit 2,71 fährt die Trident für einen Neunziger-Naked eine ausgesprochen lange Sekundärübersetzung. Sie stammt aus dem Tourenkonzept der Baureihe und ist der Grund, warum die Maschine auf der Autobahn ruhig läuft, aus dem Drehzahlkeller aber nicht drängt.

Übersetzung anpassen — Tourentempo gegen Landstraßen-Antritt

OEM ist 17/46 bei 530er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 2,71. Das ist bewusst lang gewählt — die Trident soll bei Autobahntempo nicht hämmern. Wer sie überwiegend auf der Landstraße bewegt, gewinnt mit einem Zahn weniger vorn spürbar an Antritt. Der Shop führt Ritzel von 16 bis 20 Zähnen und Kettenräder von 34 bis 48.

SetupÜbers.Charakter
16/462,88Kürzer — merklich mehr Druck aus dem Drehzahlkeller auf der Landstraße, höhere Drehzahl auf der Autobahn
17/46 (OEM)2,71Standard — die Werksauslegung, auf Reisetempo und Laufruhe ausgelegt
18/462,56Länger — noch ruhiger bei Dauertempo, dafür wird der schwere Dreizylinder unten herum träge

Häufige Fragen zur Trident 900

Welcher Kettensatz gehört auf die Triumph Trident 900?
Eine 530er-Kette mit 112 Gliedern, 17 Zähne vorn und 46 hinten. Ein DID-Kettensatz nennt dafür die Teilenummern JTF1180 mit 17 Zähnen und JTR2010 mit 46 Zähnen zusammen mit einer DID 530ZVMX2 in 112 Gliedern.

Passt der Kettensatz der Trident 750 auf die 900er?
Nein. Die 750er fährt 17/48 mit 114 Gliedern, die 900er 17/46 mit 112. Das Ritzel ist zwar gleich, Kettenrad und Kettenlänge sind es nicht — der Satz der 750er ergibt an der 900er eine deutlich kürzere Übersetzung.

Warum steht meine Trident in der Ersatzteil-Liste zusammen mit Daytona und Trophy?
Weil die frühen Hinckley-Triumphs in Modulbauweise gebaut sind und sich das 17er-Ritzel teilen. Für das Kettenrad gilt das nicht — dort unterscheiden sich die Modelle. Maßgeblich ist deshalb die Kettenradnummer des Kettensatzes, für die Trident 900 die JTR2010 mit 46 Zähnen.

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