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Yamaha RT 100 1990 - 2003

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Yamaha RT 100 (1990-2000): ein 97 ccm großer, luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit Fünfganggetriebe, der als Einsteiger- und Jugendmaschine bewusst zahm abgestimmt ist. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrahmen in Enduro-Geometrie mit reichlich Bodenfreiheit.

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420er-Teilung · 14/48 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,43 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die RT 100 auszeichnet

  • Ein Trailbike für Einsteiger: Die RT 100 steht in der Tradition der DT-Baureihe: kleiner Zweitakter, langer Federweg, geringes Gewicht. Sie wurde von 1990 bis 2000 nahezu unverändert gebaut — als Modelle A bis M.
  • Eine Bestückung über elf Modelljahre: Die Ersatzteil-Passliste führt 'RT100 A,D,E,F,G,H,J,K,L,M 90-00' in einem einzigen Block, sowohl beim Ritzel als auch beim Kettenrad. Yamaha hat an der Sekundärübersetzung über die ganze Bauzeit nichts geändert.
  • 420er-Teilung — die schmalste gängige Größe: Für 97 ccm ist das die richtige Wahl: wenig Rotationsmasse, wenig Reibung. Der Preis ist geringe Reserve gegen Fehlbedienung — eine zu straff gespannte 420er quittiert das schneller als eine breitere Kette.
  • Übersetzung 3,43 — kurz genug fürs Gelände: 48 Zähne hinten auf 14 vorn machen die kleine Maschine im Gelände nutzbar. Bei knapp 100 ccm ist die Übersetzung ohnehin der einzige wirksame Hebel, und Yamaha hat ihn ab Werk konservativ gesetzt.
  • Typischer Verschleiß kommt vom Stehen, nicht vom Fahren: Viele RT 100 haben wenig Kilometer, aber lange Standzeiten hinter sich. Flugrost in den Kettengelenken macht mehr kaputt als Laufleistung — vor der ersten Ausfahrt nach längerer Pause immer die Beweglichkeit jedes Glieds prüfen.

Übersetzung anpassen — Einsteiger-Trailbike

OEM ist 14/48 in 420er-Teilung mit 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,43. Yamaha hat die RT 100 damit bewusst kurz ausgelegt, damit der 97-ccm-Zweitakter auch bergauf und im Gelände sauber zieht. Bei dieser Leistungsklasse lohnen Änderungen an der Übersetzung kaum — was oben fehlt, holt kein Kettenrad zurück.

Häufige Fragen zur RT 100

Welche Kettenteilung fährt die Yamaha RT 100?
420. Werkslänge sind 104 Glieder bei 14 Zähnen vorn und 48 hinten. Die Ersatzteil-Passliste führt 'Yamaha RT100 A,D,E,F,G,H,J,K,L,M 90-00' sowohl im 14- als auch im 48-Zähne-Block.

Hat sich die Bestückung über die Bauzeit geändert?
Nein. Die Passliste fasst alle Modelle von A bis M und damit die Jahre 1990 bis 2000 in einem Block zusammen. Für die Ersatzteilsuche spielt das Baujahr hier keine Rolle.

Woran erkennt man, dass der Kettensatz fällig ist?
Am hinteren Kettenrad. Lassen sich die Zahnflanken hakenförmig ertasten oder hebt sich die Kette am Kettenrad merklich ab, gehören Kette, Ritzel und Kettenrad gemeinsam getauscht. Ein neuer Satz auf altem Kettenrad hält nur einen Bruchteil.

Die Maschine stand lange — worauf achten?
Auf festsitzende Kettenglieder. Nach längerer Standzeit setzt Flugrost in den Gelenken an; einzelne steife Glieder schlagen beim Fahren gegen die Kettenräder und ruinieren binnen kurzer Zeit den ganzen Satz. Die Kette dazu abgenommen von Hand über die ganze Länge durchbewegen.

Wie fest muss die Kette gespannt sein?
Eher zu locker als zu straff. Bei einer 420er-Kette an einem leichten Trailbike mit langem Federweg wandert der Durchhang über den Federungsweg stark; zu straff gespannt belastet das zuerst das Getriebeausgangslager.

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