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Yamaha RD 125 LC2 YPVS 10W 1985 - 1987

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Yamaha RD 125 LC2 YPVS 10W (1985-1987): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 123 Kubikzentimetern, dazu 56 Millimeter Bohrung bei 50 Millimetern Hub, ein Sechsganggetriebe und 20 PS bei 9.500 Umdrehungen sowie 16 Nm bei 9.250. Getragen wird das Ganze von einer 32-Millimeter-Teleskopgabel und einem Monocross-Hinterbau mit in sechs Stufen vorspannbarem Federbein.

Premium-Kettensatz für deine RD 125 LC2
428er-Teilung · 16/45 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten45 Zähne
Übersetzung2,81 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die RD 125 LC2 auszeichnet

  • Sechzehn und fünfundvierzig Zähne, baujahrgenau in drei Fundorten: Die Applikationsliste des Kettenradherstellers führt die RD 125 LC2 YPVS 10W der Baujahre 1985 bis 1987 mit sechzehn Zähnen vorn, fünfundvierzig hinten und einhundertachtzehn Gliedern in 428er Teilung. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dasselbe Modell mit denselben Jahren in beiden Zähne-Blöcken. Modellname und Jahresspanne decken sich Zeichen für Zeichen mit dem Eintrag.
  • Die Vorgängerin LC1 fährt ein Kettenrad mehr: Die RD 125 LC1 der Baujahre 1982 bis 1985 steht auf dieser Seite im Sechsundvierziger-Block. Ein Zahn Unterschied klingt wenig, macht aber gut zwei Prozent aus — und beim Nachkauf ist die Unterscheidung wichtiger als sie aussieht, weil beide Modelle dieselbe Typnummer 10W tragen.
  • Lang übersetzt für einen Hundertfünfundzwanziger: Fünfundvierzig geteilt durch sechzehn ergibt 2,81. Für ein 125er-Motorrad ist das eine ausgesprochen lange Auslegung; sie passt zu einem Zweitakter, der seine 20 PS erst bei 9.500 Umdrehungen abgibt und dessen sechs Gänge eng gestuft sind.
  • Einhundertachtzehn Glieder in 428er Teilung: Die vergleichsweise hohe Gliederzahl erklärt sich aus der Teilung: ein Glied in 428er Ausführung misst 12,7 Millimeter und damit rund ein Fünftel weniger als eines in 520er Teilung. Für dieselbe Strecke braucht es entsprechend mehr davon.
  • Der Monocross-Hinterbau: Statt zweier Federbeine arbeitet hinten ein einzelnes, in sechs Stufen vorspannbares Element. Für die Kette bedeutet das, dass sich der Durchhang über den Federweg verändert — gespannt wird deshalb sinnvollerweise im belasteten Zustand.

Übersetzung anpassen — Alltag gegen Drehzahl

OEM ist 16/45, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,81. Diese Seite führt Ritzel von 11 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 44 bis 50; nach beiden Richtungen bleibt damit Spielraum.

SetupÜbers.Charakter
15/453,00Kürzer — spürbar mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller, dafür höhere Drehzahl bei Reisetempo
16/45 (OEM)2,81Standard — die Werksauslegung für die Modelljahre 1985 bis 1987
16/442,75Länger — eine feine Stufe in Richtung ruhigerer Drehzahl bei gleichbleibendem Tempo

Häufige Fragen zur RD 125 LC2

Warum braucht ein Hundertfünfundzwanziger so viele Kettenglieder?
Wegen der schmalen Teilung. Ein Glied in 428er Ausführung misst 12,7 Millimeter, eines in 520er Teilung dagegen 15,875. Für denselben Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse braucht es deshalb entsprechend mehr Glieder.

Passt der Kettensatz der RD 125 LC1?
Nicht in der Werksauslegung. Die LC1 der Baujahre 1982 bis 1985 fährt ein Kettenrad mit sechsundvierzig Zähnen. Ritzel und Teilung sind dagegen dieselben.

Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei sechzehn Zähnen sind es gut sechs Prozent nach unten und rund sechs Prozent nach oben. Am Kettenrad ist die Stufe mit gut zwei Prozent je Zahn deutlich feiner.

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