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Aktives Motorrad

Yamaha SR 125 10F 1995 - 2003

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Yamaha SR 125 10F (1995-2003): ein 124 ccm großer, luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit zwei Ventilen, Teikei-Vergaser und Fünfganggetriebe, der 12 PS bei 8.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit Teleskopgabel vorn und zwei Federbeinen hinten.

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428er-Teilung · 14/49 · 120 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge120 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die SR 125 auszeichnet

  • Einfach gebaut, lange haltbar: Zwei Ventile, ein Vergaser, Luftkühlung: die SR 125 ist bewusst auf Wartbarkeit ausgelegt. Das ist der Grund, warum viele Exemplare als Fahrschul- und Einsteigermaschinen sechsstellige Kilometerstände erreicht haben.
  • Vorsicht bei 17-Zähne-Angaben: Für dieses Motorrad kursieren Konfigurator-Werte mit 17 Zähnen vorn. An einer 125er mit 428er-Kette ist das konstruktiv nicht darstellbar. Die Werksbestückung sind 14 Zähne — die Ersatzteil-Passliste derselben Seite führt die SR 125 10F baujahrgenau im 49-Zähne-Block.
  • 103 kg an 12 PS: Das geringe Gewicht ist der eigentliche Trumpf. Es macht die kurze Sekundärübersetzung von 3,50 fahrbar und sorgt dafür, dass die Maschine im Stadtverkehr nicht untermotorisiert wirkt.
  • 1995 endete die SE-Generation: Bis Modelljahr 1994 lief die SR 125 SE unter dem Typcode 3MW. Ab 1995 folgte die hier beschriebene 10F/3MW8. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide baujahrgenau — beim Kettensatz zählt das Baujahr, nicht der Modellname.
  • 120 Glieder in 428er-Teilung: Die Kombination ist für die Klasse üblich und lässt genug Verstellweg an den Kettenspannern. Weil hinten zwei Federbeine mit nur 78 mm Federweg arbeiten, ändert sich der Durchhang über den Federungsweg kaum — die Spannung bleibt lange stabil.

Übersetzung anpassen — Stadt und Fahrschulbetrieb

OEM ist 14/49 in 428er-Teilung mit 120 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,50. Für 12 PS an 103 kg ist das sehr passend gewählt: aus dem Stand zieht die SR ordentlich an, und mehr als Stadt- und Landstraßentempo will sie ohnehin nicht. Wer sie überwiegend außerorts bewegt, kann hinten zwei Zähne abgeben.

SetupÜbers.Charakter
13/493,77Kürzer — noch mehr Antritt im Stadtverkehr, oben aber schon sehr früh am Ende.
14/49 (OEM)3,50Standard — Yamahas Werksauslegung für die 10F/3MW8 von 1995 bis 2003.
14/473,36Länger — etwas ruhiger auf der Landstraße. Bei 12 PS ist das die Grenze des Sinnvollen; mehr kostet spürbar Antritt.

Häufige Fragen zur SR 125

Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha SR 125 10F?
Eine 428er-Kette mit 120 Gliedern, 14 Zähne vorn und 49 hinten. Die Ersatzteil-Passliste der Shopseite führt 'Yamaha SR125 3MW8 95-03' und 'SR 125 10F' gleich fünffach im 49-Zähne-Block, und mehrere Händler liefern denselben Satz.

Warum schlägt der Konfigurator 17 Zähne vorn vor?
Das ist ein Voreinstellungsfehler. Ein 17er-Ritzel gibt es für dieses Motorrad nicht — an einer 125er mit 428er-Kette wäre es konstruktiv gar nicht darstellbar. Maßgeblich sind die 14 Zähne aus der Passliste.

Passt der Kettensatz einer SR 125 SE von 1993?
Nicht zwangsläufig. Bis Modelljahr 1994 lief die SR 125 als SE unter dem Typcode 3MW und wird in der Passliste in einem eigenen Block geführt. Ab 1995 gilt die hier beschriebene Bestückung.

Wie oft muss die Kette an der SR 125 gespannt werden?
Seltener als an einem Motorrad mit langem Federweg. Die beiden Federbeine hinten bewegen sich nur 78 mm, der Kettendurchhang ändert sich über den Federungsweg entsprechend wenig. Eine Sichtkontrolle bei jedem Ölwechsel reicht in der Regel.

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