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Yamaha SR 125 SE 10F 1992 - 1996

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Yamaha SR 125 SE 10F (1992-1996): ein 124 ccm großer, luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle, 57,0 × 48,8 mm Bohrung und Hub und Fünfganggetriebe, der 8,8 kW (12 PS) bei 8.500/min leistet — die klassische Auslegung der Achtelliterklasse. Getragen wird das Ganze von einem einfachen Stahlrohrrahmen mit klassischer Telegabel.

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428er-Teilung · 13/49 · 120 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge120 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,77 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die SR 125 auszeichnet

  • Single Road — der Name ist Programm: Das Kürzel SR steht für Single Road. Die 125er ist bewusst schlicht ausgelegt: ein luftgekühlter Einzylinder, fünf Gänge, kein überflüssiges Gewicht. Genau das macht sie bis heute zur beliebten Einsteigermaschine.
  • 428er-Kette und 13/49 — eine sehr kurze Auslegung: Die Sekundärübersetzung von 3,77 ist für ein Straßenmotorrad ausgesprochen kurz. Bei 12 PS ist das die richtige Entscheidung: die SR braucht Antritt aus dem Drehzahlkeller, nicht Höchstgeschwindigkeit.
  • Nur 745 mm Sitzhöhe: Die niedrige Sitzbank und das geringe Gewicht sind der Grund, warum die SR 125 so oft in Fahrschulen und bei Wiedereinsteigern zu finden ist. Beides bleibt von der Übersetzung unberührt.
  • Der Motor lebte in der TW 125 weiter: Yamaha hat den Einzylinder der SR 125 später in der TW 125 weiterverwendet. Wer Motorteile sucht, findet über die Schwestermodelle oft mehr — beim Kettensatz gilt das ausdrücklich nicht, die Auslegung unterscheidet sich.
  • Leichte Kette heißt kurze Intervalle: Die 428er-Teilung ist filigran. An einer 125er reicht sie leistungsseitig locker aus, verzeiht aber wenig Vernachlässigung: Durchhang und Schmierung gehören öfter geprüft als an einer schweren Maschine mit 525er-Kette.

Übersetzung anpassen — Alltag in der 125er-Klasse

OEM ist 13/49 bei 428er-Teilung und 120 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,77. Das ist bewusst kurz gewählt, damit die 12 PS im Stadtverkehr und am Berg nutzbar bleiben. Wer viel Landstraße fährt, kann behutsam verlängern — viel Reserve gibt der Motor allerdings nicht her.

SetupÜbers.Charakter
13/513,92Kürzer — noch mehr Antritt am Berg und mit Sozius. Die ohnehin bescheidene Endgeschwindigkeit sinkt weiter.
13/49 (OEM)3,77Standard — Yamahas Werksauslegung, auf Stadt- und Landstraßenbetrieb abgestimmt.
14/493,50Länger — etwas ruhiger auf der Landstraße. Am Berg und im Zweipersonenbetrieb fehlt der 125er dann spürbar Kraft.

Häufige Fragen zur SR 125

Welche Kettenteilung fährt die Yamaha SR 125 SE 10F?
428. Werkslänge sind 120 Glieder bei 13 Zähnen vorn und 49 hinten. Die Ersatzteil-Passliste führt 'Yamaha SR 125 SE 10F 1992-1996' ausdrücklich im 49-Zähne-Block, also baujahrsgenau.

Passt der Kettensatz der späteren SR 125 mit Typcode 3MW?
Nicht ungeprüft. Die Kataloge trennen 10F und 3MW und führen für die spätere Baureihe teils abweichende Ritzelzahlen. Immer nach dem Typcode im Fahrzeugschein auswählen.

Lohnt sich ein 14er-Ritzel?
Nur bei überwiegendem Landstraßenbetrieb und Solofahrt. Ein Zahn mehr vorn verlängert die Übersetzung von 3,77 auf 3,50 — bei 12 PS ist das spürbar, und am Berg oder mit Sozius fehlt die Kraft dann deutlich.

Wie oft muss die Kette an einer 125er geprüft werden?
Häufiger als man denkt. Die schmale 428er-Kette hat wenig Reserve gegen Vernachlässigung. Alle paar hundert Kilometer Durchhang prüfen und nachschmieren, dann hält sie problemlos die Laufleistung, die man von einer 125er erwartet.

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