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Yamaha SR 125 SE 3MW 1980 - 1994

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Yamaha SR 125 SE 3MW (1980-1994): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 124 cm³ aus 57 Millimetern Bohrung bei 48,8 Millimetern Hub und zwei Ventilen, 8,8 kW bei 8.500/min, verdichtet auf 10,0:1 und über fünf Gänge übersetzt. Getragen wird das Ganze von einem Fahrwerk mit Telegabel vorn und zwei Federbeinen hinten.

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428er-Teilung · 14/49 · 120 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung428
Kettenlänge120 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die SR 125 auszeichnet

  • Vierzehn und neunundvierzig sind über die gesamte Bauzeit dieser Ausführung belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt den Eintrag SR SE 3MW mit der Jahresspanne 1980 bis 1994, der 428er-Teilung, 120 Gliedern und der Übersetzung 14 zu 49. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt SR125 SE 3MW mit der Angabe 80 bis 94 sowohl im 14-Zähne- als auch im 49-Zähne-Block. Beide Quellen decken die volle Spanne ab, nicht nur einzelne Jahrgänge.
  • Die spanische Ausführung fährt ein Ritzel weniger: Dieselbe Applikationsliste führt einen eigenen Eintrag für den spanischen Markt mit 13 zu 49 bei ebenfalls 120 Gliedern. Wer eine Maschine aus südeuropäischem Bestand fährt, sollte das vordere Zahnrad vor der Bestellung zählen. Ein Zahn weniger vorn macht knapp acht Prozent kürzer.
  • Kurzhubig ausgelegt und auf Drehzahl angewiesen: Mit 57 Millimetern Bohrung bei 48,8 Millimetern Hub ist der Einzylinder deutlich kurzhubig ausgelegt. Die Nennleistung von 8,8 kW steht erst bei 8.500 Umdrehungen an, das maximale Drehmoment von 9,8 Nm bei 8.000. Wer die Maschine zügig bewegt, fährt sie also im oberen Drittel des Drehzahlbands.
  • Vierhundertachtundzwanzig ist die schmale Teilung dieser Klasse: Ein 428er-Glied misst 12,7 Millimeter gegenüber 15,875 Millimetern in 520er-Teilung. Für dieselbe Strecke zwischen den Zahnrädern braucht es entsprechend mehr Glieder — hier 120. Die schmalere Kette ist leichter, hat aber weniger Material im Gelenk und will regelmäßig gespannt und geschmiert werden.
  • Neunundvierzig Zähne liegen mitten im Lieferprogramm: Die Kettenrad-Auswahl dieser Seite reicht von 39 bis 54 Zähnen, die Ritzel von 11 bis 17. Die Werksbestückung sitzt damit in beiden Fällen im mittleren Bereich, sodass sich sowohl kürzer als auch länger übersetzen lässt, ohne dass ein Teil aus dem Sortiment fällt.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

OEM ist 14/49 mit 120 Gliedern in 428er-Teilung. Für kürzere Übersetzung bietet die Seite Ritzel bis hinunter zu 11 Zähnen, für längere bis 17; Kettenräder gibt es von 39 bis 54 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
13/493,77Kürzer — spürbar mehr Antritt im Stadtverkehr, dafür dreht die Maschine auf der Landstraße deutlich höher
14/49 (OEM)3,50Standard — die Auslegung, mit der Yamaha die SE ausgeliefert hat
15/493,27Länger — ruhiger auf längeren Strecken, kostet Durchzug am Berg und bei Zuladung

Häufige Fragen zur SR 125

Passt der Kettensatz auch auf eine SR 125 ab 1995?
Die Bestückung ist dieselbe. Die Applikationsliste führt für die spätere Ausführung 3MW8 der Jahre 1995 bis 2003 ebenfalls 14 zu 49 mit 120 Gliedern in 428er-Teilung. Unterschiede gibt es an anderen Stellen der Maschine, am Antrieb nicht.

Woran erkenne ich, ob meine SR 125 die SE-Ausführung ist?
Am Typcode im Fahrzeugschein: die hier beschriebene Ausführung trägt 3MW, die spätere 3MW8. Für den Kettensatz spielt das keine Rolle, beide fahren 14 Zähne vorn, 49 hinten und 120 Glieder. Wichtiger ist die Herkunft der Maschine, denn die spanische Ausführung fährt vorn ein Ritzel weniger.

Wie oft muss die Kette bei einer 428er nachgespannt werden?
Häufiger als bei einer breiteren Teilung. Das schmalere Gelenk hat weniger Material, und ein Leichtkraftrad im Alltagsbetrieb läuft mit vielen Lastwechseln. Eine Sichtprüfung alle paar hundert Kilometer und Nachspannen nach Vorgabe im belasteten Zustand sind hier sinnvoller als ein fester Kilometerabstand.

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