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Yamaha YZ 125 E,F 1978 - 1979

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Yamaha YZ 125 E/F (1978-1979): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 125 Kubikzentimetern, dazu 54 Millimeter Bohrung bei 54,5 Millimetern Hub und ein Sechsganggetriebe — eine Nennleistung nennt Yamaha für dieses Wettbewerbsmodell nicht. Getragen wird das Ganze von einem Zentralrohrrahmen aus Stahl mit Monocross-Hinterbau.

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520er-Teilung · 12/51 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten51 Zähne
Übersetzung4,25 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YZ 125 E,F auszeichnet

  • Zwölf zu einundfünfzig auf hundertvier Gliedern: Ab Werk laufen 12 Zähne am Ritzel, 51 am Kettenrad und eine 520er Kette mit 104 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 4,25 — eine reine Wettbewerbsauslegung, wie sie an einer Motocrossmaschine dieser Jahre üblich war.
  • Kurz ausgelegt für den Renneinsatz: Eine Sekundärübersetzung von 4,25 bedeutet, dass sich das Hinterrad einmal dreht, während das Ritzel gut vier Umdrehungen macht. Ein 125er-Zweitakter arbeitet über Drehzahl statt über Drehmoment, und eine so kurze Auslegung hält ihn in seinem nutzbaren Bereich.
  • Die Vorgängerin fuhr zwei Zähne weniger: Die D des Jahrgangs 1977 fährt in europäischer Ausführung 12 zu 49 auf 98 Gliedern. Zum Modelljahr 1978 verkürzte Yamaha auf 12 zu 51 und verlängerte die Kette auf 104 Glieder — eine Änderung um gut vier Prozent, die den Antritt betont.
  • Ein neuer Rahmen für den Jahrgang 1979: Für 1979 stellte Yamaha das Fahrgestell um: ein halbes Grad steilerer Lenkkopf, weniger Nachlauf, das Monocross-Federbein rund sechs Zentimeter weiter nach hinten und der Schwingendrehpunkt näher an die Ritzelwelle. Am Kettensatz änderte sich dabei nichts.
  • Fünfhundertsiebenundsechzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 567 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Diese Strecke bestimmt die Kettenlänge — bei einer Zähnesumme von 63 kommen daraus die 104 Glieder.

Übersetzung anpassen — Enges Geläuf gegen offene Strecke

OEM ist 12/51 mit 104 Gliedern in 520er Teilung. Zwölf Zähne sind zugleich das kleinste lieferbare Ritzel, kürzer geht es also nicht. Alle Änderungen laufen in Richtung längere Auslegung.

SetupÜbers.Charakter
12/51 (OEM)4,25Standard — die Werksauslegung für den Renneinsatz, kurz und drehfreudig
13/513,92Länger — knapp acht Prozent mehr Weg pro Umdrehung, ruhiger auf schnellen Abschnitten
14/513,64Länger — deutlich entschärft, sinnvoll nur bei viel Vollgasanteil

Häufige Fragen zur YZ 125 E,F

Passt der Satz auch auf die D von 1977?
Nein. Die D fährt in europäischer Ausführung 12 zu 49 auf 98 Gliedern, die amerikanische dagegen bereits 12 zu 51 auf 104. Der Buchstabe im Typschild entscheidet, welcher Satz ans Motorrad gehört.

Wie stark wirkt ein Zahn am Ritzel?
Bei zwölf Zähnen ändert ein Zahn mehr die Übersetzung um knapp acht Prozent. Das ist bei so kleinen Ritzeln immer eine große Stufe — je weniger Zähne, desto stärker fällt jeder einzelne ins Gewicht.

Wie viele Zähne hat das Kettenrad ab Werk?
Einundfünfzig. Wer die Auslegung ändern möchte, geht deshalb über das Ritzel — dort stehen zwölf bis sechzehn Zähne bereit, und zwölf ist bereits die kurze Werksgröße.

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