Yamaha YZ 125 H,J 1981 - 1982
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 12 Zähne |
| Kettenrad hinten | 46 Zähne |
| Übersetzung | 3,83 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die YZ 125 auszeichnet
- Zwölf zu sechsundvierzig auf hundertvier Gliedern: Ab Werk laufen 12 Zähne vorn, 46 hinten und eine 520er Kette mit 104 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,83 — eine kurze Auslegung, die dem Achtelliter-Zweitakter aus jeder Kurve heraus sofort Vortrieb gibt.
- Die erste wassergekühlte YZ 125: Bis 1980 war die YZ 125 luftgekühlt, mit dem Modelljahr 1981 kam der Kühler. Er sitzt hinter der Startnummerntafel und kommt mit weniger als einem Liter Kühlmittel aus. Der Membraneinlass arbeitet mit sechs Zungen, gemischt wird über einen 34-Millimeter-Mikuni.
- Dreihundert Millimeter Federweg an beiden Enden: Vorn arbeitet eine Kayaba-Gabel mit 38 Millimetern Standrohrdurchmesser, hinten das Monocross-Federbein — beide mit 11,8 Zoll Weg, also rund 300 Millimetern. Über diesen Weg verschiebt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich; das Durchhangmaß gehört im belasteten Zustand geprüft.
- Fünfhundertneunundachtzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 12 zu 46 und 104 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 589 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. An dieser Strecke hängt die Kettenlänge, nicht am Radstand.
- Kürzer übersetzen geht nur über das Kettenrad: Vorn reicht die Auswahl von 12 bis 16 Zähnen, hinten von 38 bis 52. Die Werksgröße am Ritzel ist damit zugleich die kleinste im Programm — mehr Antritt gibt es hier ausschließlich über das hintere Zahnrad.
Übersetzung anpassen — Enge Strecken gegen schnelle Kurse
OEM ist 12/46 mit 104 Gliedern in 520er Teilung. Weil das Werksritzel zugleich das kleinste lieferbare ist, laufen alle Verkürzungen über das Kettenrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/48 | 4,00 | Kürzer — gut vier Prozent mehr Antritt auf engen Strecken |
| 12/47 | 3,92 | Kürzer — gut zwei Prozent, eine feine Korrektur |
| 12/46 (OEM) | 3,83 | Standard — die Werksauslegung beider Modelljahre |
| 12/44 | 3,67 | Länger — gut vier Prozent mehr Weg je Umdrehung |
| 13/46 | 3,54 | Länger — knapp acht Prozent, sinnvoll auf schnellen Kursen |
Häufige Fragen zur YZ 125
Welche Bestückung fahren YZ 125 H und J ab Werk?
Zwölf Zähne vorn, sechsundvierzig hinten und eine 520er Kette mit 104 Gliedern. Der Kettenradhersteller führt beide Modellcodes gemeinsam mit genau dieser Kombination, und eine amerikanische Anwendungsliste nennt für 1981 und 1982 jeweils dieselben Werte.
Welche Modelljahre bezeichnen H und J?
H steht bei Yamaha für 1981, J für 1982. Der Jahrgang davor läuft als G und fährt 12 zu 48 mit 102 Gliedern, der danach als K mit 12 zu 48 auf 106 Gliedern — die Werksauslegung wechselte in dieser Zeit fast jährlich.
Wie viel bringt ein Zahn am Kettenrad?
Bei sechsundvierzig Zähnen sind es je Zahn gut zwei Prozent. Am Ritzel wäre der Schritt deutlich größer — bei zwölf Zähnen knapp acht Prozent nach oben —, kleiner als zwölf gibt es für diesen Lochkreis allerdings nichts.