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Yamaha XJR 1300 RP10 2004 - 2006

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Yamaha XJR 1300 RP10 (2004-2006): ein 1.251 ccm großer, luftgekühlter Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen und Fünfganggetriebe, der 106 PS bei 8.000/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr mit zwei Öhlins-Federbeinen hinten.

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530er-Teilung · 18/39 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn18 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung2,17 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die XJR 1300 auszeichnet

  • Der letzte große luftgekühlte Vierzylinder: Der 1.251-ccm-Motor stammt in seinen Grundzügen aus der FJ 1200. Luftkühlung bei 106 PS bedeutet reichlich Motormasse und ein Drehmomentmaximum weit unten — die Kette sieht hohe Lastspitzen aus niedrigen Drehzahlen.
  • 18/39 gilt nur für die RP10: Zum Modelljahr 2007 wechselte Yamaha mit der RP19 auf 38 Zähne hinten und 110 Glieder. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide baujahrgenau: 5WM 04-06 steht im 39er-Block, 5WM 07-15 im 38er.
  • Übersetzung 2,17 — sehr lang: 39 Zähne hinten auf 18 vorn ergeben eine der längsten Sekundärübersetzungen im Bestand. Bei 108 Nm ist das kein Problem, sondern Absicht: Der XJR soll im fünften Gang durchziehen, nicht drehen.
  • Nur fünf Gänge: Yamaha hat dem XJR bewusst ein Fünfganggetriebe gelassen. Zusammen mit der langen Sekundärübersetzung heißt das: jeder Zahn am Ritzel verändert den Charakter der Maschine deutlich stärker als bei einem Sechsganggetriebe.
  • 530er-Teilung, nicht 532: Für die XJR 1200 markiert der Shop die 530er-Sätze ausdrücklich als Umbau — sie fährt ab Werk 532. Die 1300er dagegen ist ab Werk eine 530. Mehrere Händlertexte übertragen die 532 fälschlich auf die 1300.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Reise

OEM ist 18/39 in 530er-Teilung mit 112 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,17. Yamaha hat den XJR damit ausgesprochen lang ausgelegt und den Durchzug des großen Vierzylinders in den Vordergrund gestellt. Wer mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller will, geht einen Zahn am Ritzel herunter.

SetupÜbers.Charakter
17/392,29Kürzer — spürbar mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller und beim Herausbeschleunigen. Bei nur fünf Gängen die wirksamste Änderung an dieser Maschine.
18/39 (OEM)2,17Standard — Yamahas Werksauslegung für die RP10 von 2004 bis 2006.
18/382,11Länger — entspricht der Auslegung der Nachfolge-RP19 ab 2007. Noch ruhiger bei Reisetempo, unten herum entsprechend zäher.

Häufige Fragen zur XJR 1300

Welche Kettenteilung fährt die Yamaha XJR 1300 RP10?
530. Werkslänge sind 112 Glieder bei 18 Zähnen vorn und 39 hinten. Drei unabhängige Händler listen genau diesen Satz ausdrücklich für die RP10 von 2004 bis 2006, und die Artikel-Deklaration der Shopseite nennt dieselbe Bestückung.

Passt der Kettensatz der XJR 1300 ab 2007?
Nein. Ab Modelljahr 2007 fährt die RP19 mit 38 Zähnen hinten und 110 Gliedern. Die Ersatzteil-Passliste trennt beide Baureihen baujahrgenau — beim Kettensatz zählt hier das Baujahr, nicht der Modellname.

Warum finde ich für den XJR auch 532er-Ketten?
Weil das die Teilung der XJR 1200 ist. Die Shopseite markiert 530er-Sätze für die 1200 ausdrücklich als Umbau. Die XJR 1300 dagegen ist ab Werk eine 530 — mehrere Händlertexte werfen beide Modelle zusammen.

Was ändert ein 17er-Ritzel?
Die Übersetzung wird von 2,17 auf 2,29 kürzer, also rund fünf Prozent. Bei einem Fünfganggetriebe mit sehr langer Werksauslegung ist das die naheliegendste Änderung: mehr Antritt, ohne dass eine andere Kettenlänge nötig wird.

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