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Yamaha YFS 200 Blaster 3JM,5KJ,5VM 1988 - 2006

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Yamaha YFS 200 Blaster (1988-2006): Ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 195 Kubikzentimetern, dazu 66 Millimeter Bohrung bei 57 Millimetern Hub, ein 26-Millimeter-Mikuni-Vergaser und ein Sechsganggetriebe mit Handkupplung. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit doppelten Querlenkern vorn und einer Schwinge mit Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 13/40 · 92 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge92 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung3,08 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Blaster auszeichnet

  • Über die gesamte Bauzeit unverändert: Von 1988 bis 2006 lief der Blaster mit dreizehn Zähnen vorn und vierzig hinten auf 92 Gliedern. Am Endantrieb hat Yamaha in neunzehn Modelljahren nichts geändert, und das macht den Teilekauf für dieses Quad einfach.
  • Sechs Gänge und eine Handkupplung: Der Blaster hat ein sequenzielles Sechsganggetriebe mit einer Nasskupplung, die der Fahrer selbst bedient. Ein Kupplungshebel am Lenker ist an einem Sport-Quad dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit.
  • Fünfhundertfünfzehn Millimeter zwischen den Wellen: Dreizehn und vierzig Zähne auf 92 Gliedern ergeben rund 515 Millimeter zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Bei 1.100 Millimetern Radstand entfällt damit knapp die Hälfte auf den Antriebsstrang.
  • Scheibenbremsen erst ab 2003: Bis zum Modelljahr 2002 arbeitete der Blaster vorn mit mechanischen Trommelbremsen. Zum Modelljahr 2003 überarbeitete Yamaha die Front, stellte auf hydraulische Scheiben um und nahm Gewicht heraus. Am Kettensatz änderte sich dabei nichts.
  • Eine starre Hinterachse ohne Differential: Beide Hinterräder sitzen auf einer durchgehenden Welle und drehen immer gleich schnell. In der Kurve schlupft das kurveninnere Rad deshalb zwangsläufig. Das gehört zum Fahrverhalten dieser Bauart.

Übersetzung anpassen — Sport-Quad im Gelände

Ab Werk laufen 13/40 auf 92 Gliedern in 520er Teilung. Das ergibt 3,08 — eine Auslegung, die dem Zweitakter genug Antritt aus dem Stand gibt, ohne ihn auf offener Strecke sofort ausdrehen zu lassen. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von zwölf bis fünfzehn und Kettenräder von achtunddreißig bis zweiundfünfzig Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
13/423,23Kürzer — mehr Antritt im weichen Untergrund
13/40 (OEM)3,08Standard — die Werksauslegung über die gesamte Bauzeit
14/402,86Länger — ruhiger auf offener Strecke, kostet Beschleunigung

Häufige Fragen zur Blaster

Welche Übersetzung hat der Blaster ab Werk?
Dreizehn Zähne am Ritzel, vierzig am Kettenrad und eine 520er Kette mit 92 Gliedern. Das ergibt 3,08 — und zwar für jedes Baujahr von 1988 bis 2006.

Passt der Satz auch auf einen Blaster R?
Ja. Die R-Ausführung der Jahre 2003 bis 2007 fährt dieselben dreizehn zu vierzig auf 92 Gliedern.

Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei dreizehn Zähnen verkürzt ein Zahn weniger die Übersetzung um gut acht Prozent, ein Zahn mehr verlängert sie um knapp acht. Am Kettenrad wirkt derselbe Schritt mit gut zwei Prozent deutlich feiner.

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