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Yamaha MX 250 1975 - 1976

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Yamaha MX 250 B (1975-1976): ein luftgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 246 Kubikzentimetern, dazu 70 Millimeter Bohrung bei 64 Millimetern Hub, eine Verdichtung von 7,54 zu eins, ein Mikuni-VM38-Vergaser, CDI-Zündung und ein Sechsganggetriebe. Getragen wird das Ganze von einem Motocross-Fahrgestell mit Monocross-Zentralfederbein hinten und 195 Millimetern Federweg an der Gabel.

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520er-Teilung · 13/50 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,85 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die MX 250 auszeichnet

  • Das Werksdatenblatt nennt die Übersetzung im Klartext: Die Spezifikationsübersicht der MX250B führt unter Final Drive Gearing die Angabe 50 zu 13 und daneben eine Primärübersetzung von 2,7. Eine Applikationsliste bestätigt dieselbe Kombination mit 520er Teilung und 106 Gliedern für die Baujahre 1975 und 1976. Auch die Fahrzeugliste dieser Seite führt die MX250 B von 1975 bis 1976 im 13-Zähne-Block und im 50-Zähne-Block.
  • Die günstigere Schwester der YZ: Yamaha führte 1975 zwei Motocross-Linien: die teureren YZ-Modelle für Rennfahrer und die MX-Reihe für alle anderen. Die MX kostete rund ein Drittel weniger und hatte einen umgänglicheren Motor und eine weichere Federung. Für 1976 legte Yamaha beide Linien wieder zusammen.
  • Monocross statt zwei Federbeinen: Das Zentralfederbein war Mitte der siebziger Jahre neu und ging auf einen Entwurf des Belgiers Lucien Tilkens zurück. Yamaha brachte es 1975 in die Serienmodelle MX250B und MX400B. Vorn misst der Federweg 195 Millimeter.
  • Sechs Gänge und ein Achtunddreißiger Vergaser: Die Getriebestufen reichen laut Werksdatenblatt von 1,83 im ersten bis 0,86 im obersten Gang. Gemischt wird über einen Mikuni VM38 mit Rundschieber, gezündet über eine CDI-Anlage.
  • Was eine Änderung am Kettenrad bewirkt: Primärtrieb und Sekundärstufe ergeben zusammen die Gesamtübersetzung; das Werksdatenblatt nennt für den Primärtrieb 2,7. Wer am Kettenrad etwas ändert, verschiebt alle sechs Gänge gleichmäßig — die Abstufung des Getriebes bleibt davon unberührt.

Übersetzung anpassen — Sand gegen schnelle Strecken

OEM ist 13/50, also eine Sekundärübersetzung von 3,85. Für tiefen Sand und enge Kurse lohnt ein größeres Kettenrad, für schnelle, offene Strecken ein kleineres. Zur Wahl stehen hier Kettenräder von 38 bis 52 Zähnen und Ritzel von 10 bis 18.

SetupÜbers.Charakter
13/524,00Kürzer — mehr Antritt in Sand und engen Kurven
13/50 (OEM)3,85Standard — die Werksauslegung der MX250B
14/503,57Länger — ruhiger auf schnellen, offenen Strecken

Häufige Fragen zur MX 250

Ist die MX 250 dasselbe wie die YZ 250?
Nein. Die MX war 1975 die günstigere Baureihe mit umgänglicherem Motor und weicherer Federung, die YZ das Wettbewerbsmodell für Rennfahrer. Erst 1976 legte Yamaha beide Linien wieder zusammen. Beim Teilekauf gehört deshalb der Modellcode am Rahmen geprüft und nicht nur der Hubraum.

Warum nur einhundertsechs Glieder?
Einhundertsechs Glieder in 520er Teilung sind für 13 zu 50 die Werkslänge. Zurückgerechnet ergibt sich ein Abstand von rund 584 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Kettenrad, was zum Radstand von 1.420 Millimetern passt.

Worauf muss ich bei einer Maschine dieses Alters achten?
Ritzel und Kettenrad gehören zusammen mit der Kette getauscht. Eingelaufene Zahnflanken zerstören eine neue Kette innerhalb weniger Betriebsstunden, und bei einem Fahrzeug aus den siebziger Jahren ist der Verschleiß der Zahnräder meist weiter fortgeschritten als sichtbar.

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