Yamaha TY 250 S 1988 - 1994
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 98 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 3,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TY 250 auszeichnet
- Die S-Ausführung war für die Straße zugelassen: Yamaha bot die Monoshock-TY in zwei Linien an: die R als reine Wettbewerbsmaschine ab 1983 und die S als straßenzugelassene Ausführung ab 1985. Genau darin liegt der Unterschied in der Auslegung — die S ist mit 14 zu 42 spürbar länger übersetzt als die Wettbewerbsversion.
- Zweiundvierzig Zähne über die gesamte Bauzeit: Ein englischer Trial-Spezialist nennt für die Baujahre 1988 bis 1992 durchgehend ein Kettenrad mit zweiundvierzig Zähnen. Zusammen mit dem Vierzehner-Ritzel ergibt das eine Sekundärübersetzung von genau 3,00.
- Fünfhunderteinundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 551 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Für eine Trial-Maschine mit kurzem Radstand ist das ein stimmiger Wert.
- Zehn Zähne wären an der S deutlich zu kurz: Das Angebot an dieser Seite beginnt bei dieser Größe, doch auf zweiundvierzig hinten ergäbe sie eine Übersetzung von 4,20 statt der werksseitigen 3,00. Für die straßenzugelassene Ausführung liegt der sinnvolle Bereich dicht bei der Werksgröße.
- Der Monocross-Hinterbau bewegt die Kette: Über den Federweg ändert sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Das Durchhangmaß gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am aufgebockten Fahrzeug.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straßenfahrt
Ab Werk laufen 14/42 auf 98 Gliedern in 520er Teilung. Für diesen Lochkreis reicht das Ritzelangebot von zehn bis achtzehn Zähnen; ein Kettenrad-Auswahlfeld gibt es hier nicht, die Auslegung läuft also über das vordere Zahnrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/42 | 3,50 | Deutlich kürzer — die Richtung, in die Wettbewerbsmaschinen ausgelegt sind |
| 13/42 | 3,23 | Kürzer — mehr Kontrolle im Gelände, auf der Straße dreht der Motor höher |
| 14/42 (OEM) | 3,00 | Standard — die Werksauslegung der straßenzugelassenen Ausführung |
| 15/42 | 2,80 | Länger — ruhigerer Motorlauf auf Verbindungsetappen |
Häufige Fragen zur TY 250
Wie viele Zähne haben Ritzel und Kettenrad ab Werk?
Vierzehn vorn und zweiundvierzig hinten, dazu eine 520er Kette mit 98 Gliedern. Ein englischer Trial-Spezialist nennt das Zweiundvierziger-Kettenrad für die Baujahre 1988 bis 1992 als Standardgröße.
Worin unterscheidet sich die S von der R?
Die R ist die reine Wettbewerbsausführung ab 1983, die S die ab 1985 straßenzugelassene Version. Am Antrieb macht sich das in der Übersetzung bemerkbar: die S läuft mit 3,00 deutlich länger als die Wettbewerbsversion.
Kann ich hier auch ein Kettenrad bestellen?
Diese Seite führt nur Ritzel und Ketten. Das Kettenrad muss separat beschafft werden, und die Werksgröße liegt bei zweiundvierzig Zähnen.
Was bringt ein Zahn weniger am Ritzel?
Von vierzehn auf dreizehn Zähne steigt die Übersetzung von 3,00 auf 3,23, also um knapp acht Prozent. Im Gelände gewinnt die Maschine an Kontrolle, auf der Straße dreht der Motor entsprechend höher.