Yamaha TZR 250 1987 - 1988
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 14 Zähne |
| Kettenrad hinten | 41 Zähne |
| Übersetzung | 2,93 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TZR 250 auszeichnet
- Vierzehn zu einundvierzig, viermal belegt: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die TZR 250 1KT der Baujahre 1987 und 1988 mit 14 Zähnen vorn, 41 hinten und einer 520er Kette mit 110 Gliedern — dieselbe Jahresspanne, die auch hier hinterlegt ist. Der zweite Eintrag derselben Liste nennt für die europäische 2MA und 2XW der Jahre 1987 bis 1992 exakt dieselben Werte. Auf dieser Seite stehen die 14 und die 41 zusätzlich in getrennten Zähne-Blöcken der Fahrzeugliste.
- Japan und Europa fahren denselben Kettensatz: Der Modellcode 1KT bezeichnet die japanische Ausführung, 2MA und 2XW die europäische. Beim Antrieb macht das keinen Unterschied: beide laufen mit 14 zu 41 auf 110 Gliedern. Unterschiedlich war die Leistung — Japan lieferte die Maschine gedrosselt aus, in Europa gab Yamaha 50 PS an.
- Der Deltabox-Rahmen kam mit dieser Maschine in die Serie: Der Aluminiumrahmen in Kastenprofil-Bauweise stammt aus Yamahas Grand-Prix-Maschinen und galt in der Fachpresse als richtungsweisend für die Klasse. Er führt vom Steuerkopf auf kurzem Weg zur Schwingenachse.
- Sechshundertfünfzig Millimeter zwischen Ritzel und Hinterachse: Aus 14 zu 41 Zähnen und 110 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 650 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse — bei einem Radstand von 1.375 Millimetern. Wer die Zähnezahlen ändert, verschiebt diesen Abstand, und der Kettenspanner fängt nur wenige Millimeter davon auf.
- Der Spielraum reicht von elf bis achtzehn Zähnen vorn: Für dieses Modell führt der Shop Ritzel von 11 bis 18 Zähnen und Kettenräder von 36 bis 45. Ein Zahn weniger vorn verkürzt die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr verlängert sie um gut sieben. Bei nur 14 Zähnen vorn ist der Sprung je Zahn größer als an einem Motorrad mit 17 oder 18.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Rennstrecke
OEM ist 14/41 mit 110 Gliedern in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung geht es über ein kleineres Ritzel, für längere über ein größeres — das Kettenrad bleibt dabei jeweils an seinem Platz.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/41 | 3,15 | Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, sinnvoll auf engen Strecken |
| 14/41 (OEM) | 2,93 | Standard — die Werksauslegung für Landstraße und Rennstrecke gleichermaßen |
| 15/41 | 2,73 | Länger — gut sieben Prozent mehr Weg pro Umdrehung, ruhiger bei hohem Tempo |
Häufige Fragen zur TZR 250
Passt derselbe Kettensatz auf die japanische 1KT und die europäische 2MA?
Ja. Die Applikationsliste führt beide Ausführungen mit 14 zu 41 auf 110 Gliedern in 520er Teilung. Unterschiede gibt es bei Vergaserabstimmung und Leistungsangabe, nicht am Antrieb.
Warum hat eine 250er so eine lange Übersetzung?
Mit 2,93 liegt die TZR für ein Viertelliter-Motorrad tatsächlich lang. Der Motor leistet seine 50 PS bei 10.000 Umdrehungen und arbeitet über sechs Gänge — die Drehzahl übernimmt hier einen Teil der Arbeit, die sonst die Sekundärübersetzung leisten müsste.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Von 14 auf 13 Zähne sind es knapp acht Prozent kürzer, von 14 auf 15 gut sieben Prozent länger. Bei nur 14 Zähnen vorn wirkt jeder einzelne Zahn stärker als an einem Motorrad mit 17 oder 18.