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Yamaha WR 250 R DG201 2008

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Yamaha WR 250 R DG201 (2008-2016): ein 250 ccm großer, wassergekühlter Einzylinder-Viertakter mit doppelter obenliegender Nockenwelle, vier Ventilen, Titan-Einlassventilen und keramikbeschichteter Zylinderlaufbahn, der 30 PS bei 10.000/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Aluminium-Halbdoppelschleifenrahmen mit voll einstellbarer 46-mm-Kayaba-Upside-down-Gabel.

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520er-Teilung · 13/43 · 108 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung3,31 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die WR 250 R auszeichnet

  • Titanventile und Keramikzylinder in einer 250er-Enduro: Yamaha hat der WR 250 R Titan-Einlassventile und eine keramikbeschichtete Zylinderlaufbahn spendiert — Technik aus dem Wettbewerbsbau in einem straßenzugelassenen Motorrad. Das erlaubt 30 PS bei 10.000/min aus 250 ccm und erklärt, warum der Motor so drehfreudig ist.
  • Ein Zahn Unterschied zur WR 250 X: Die Supermoto-Schwester WR 250 X fährt 13/42, die Enduro 13/43. Bei sonst identischem Motor und identischer Kettenlänge von 108 Gliedern ist das der ganze Unterschied im Antriebsstrang — und genau die Stelle, an der beim Teilekauf am häufigsten danebengegriffen wird.
  • Aluminiumrahmen an einer Reiseenduro: Der Halbdoppelschleifenrahmen aus Aluminium ist in dieser Klasse ungewöhnlich und der Hauptgrund, warum die WR 250 R mit 134 kg fahrbereit so leicht bleibt. Bei einer Maschine, die im Gelände auch mal umfällt, zahlt sich jedes eingesparte Kilo unmittelbar aus.
  • Voll einstellbares Fahrwerk in beiden Richtungen: Die 46-mm-Kayaba-Gabel und das Federbein mit Ausgleichsbehälter sind in Zug- und Druckstufe sowie in der Vorspannung einstellbar. Das ist bei einer straßenzugelassenen 250er selten und macht die WR zu einer der wenigen Maschinen ihrer Klasse, die sich ernsthaft auf den Fahrer abstimmen lässt.
  • 520er-Teilung mit reichlich Reserve: Bei 30 PS ist die 520er-Kette großzügig dimensioniert. Das ist bei einer Enduro sinnvoll: nicht die Motorleistung bringt die Kette um, sondern Sand, Schlamm und Steinschlag. Reserve in der Teilung bedeutet hier vor allem längere Standzeit.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

OEM ist 13/43 bei 520er-Teilung und 108 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,31. Yamaha hat die WR 250 R damit als Allrounder ausgelegt, der beides kann. Diese Seite führt Ritzel mit 12 bis 15 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 54 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
13/453,46Kürzer — mehr Traktionsgefühl im Gelände und am Steilstück, dafür deutlich höhere Drehzahl auf der Straße
13/43 (OEM)3,31Standard — Yamahas Allround-Auslegung für Straße und Gelände
14/433,07Länger — spürbar ruhiger bei Landstraßen- und Autobahntempo, kostet aber Antritt im ersten Gang

Häufige Fragen zur WR 250 R

Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha WR 250 R DG201?
Eine 520er-Kette mit 108 Gliedern, 13 Zähne vorn und 43 hinten. Diese Bestückung nennen die Artikel-Deklaration dieser Seite, ihre Passliste und mehrere Kettensätze für den Typ DG2 der Modelljahre 2008 bis 2015 übereinstimmend.

Unterscheidet sich der Kettensatz der WR 250 X?
Ja, um einen Zahn am Kettenrad: die Supermoto-Version WR 250 X fährt 13/42, die Enduro 13/43. Kettenlänge und Teilung sind bei beiden identisch, weshalb sich viele Kettensätze beide Modelle teilen und die Zähnezahl leicht übersehen wird.

Passt der Kettensatz der WR 250 F?
Nein. Die WR 250 F ist das Wettbewerbs-Enduro-Modell mit ganz anderer Auslegung — je nach Generation 13/50 oder 13/52 bei abweichender Kettenlänge. Die Passliste führt die F-Modelle in eigenen Blöcken, getrennt von R und X.

Lohnt sich am 30-PS-Motor eine hochwertige Kette?
Für die Leistung allein nicht, für den Einsatzzweck schon. Eine Enduro sieht Schmutz und Nässe, und dort entscheidet die Dichtung über die Standzeit. Wer überwiegend Straße fährt, greift zur X-Ring-Kette; im ständigen Schlammbetrieb ist die ungedichtete Kette die pragmatischere Wahl.

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