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Yamaha YFM 350 Warrior B-K,X-W 1999 - 2004

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Yamaha YFM 350 Warrior Sport-Quad (1992-2004): ein 348 ccm großer, luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und 36-mm-Mikuni-Vergaser, der mit einer Verdichtung von 9,2:1 arbeitet. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit starrer Hinterachse.

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520er-Teilung · 13/40 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung3,08 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Warrior 350 auszeichnet

  • Die starre Hinterachse bestimmt die Übersetzung: Ein Sport-Quad hat kein Differenzial: die Kette treibt eine durchgehende Achse an, beide Hinterräder drehen zwangsläufig gleich schnell. In Kurven muss ein Rad deshalb schlupfen, und die dabei entstehenden Kräfte laufen über Kettenrad und Achslager. Der Kettensatz arbeitet an einem Quad also unter Belastungen, die es am Motorrad so nicht gibt.
  • 13/40 über die gesamte Bauzeit: Die Passliste dieser Seite ordnet die Warrior in drei Blöcken zu — 87-88, 89-98 und 99-04 — und nennt in allen dreien dieselben 13 Zähne vorn und 40 hinten. Yamaha hat die Bestückung von 1987 bis 2004 nicht angetastet, was den Teilekauf ungewöhnlich einfach macht.
  • Sechs Gänge plus Rückwärtsgang: Die Warrior fährt ein Sechsganggetriebe mit Rückwärtsgang und Elektrostarter. Der Rückwärtsgang läuft über denselben Kettentrieb wie die Vorwärtsgänge — beim Rangieren an der Steigung oder mit Anhänger arbeitet der Antriebsstrang also in umgekehrter Zugrichtung.
  • Luftgekühlt und deswegen schmutzempfindlich: Der 348er ist luftgekühlt und der Antrieb liegt offen. Sand und Staub setzen sich in der Kette fest und wirken wie Schleifpaste. Bei Geländeeinsatz gehören Reinigung und Nachschmieren deshalb in deutlich kürzere Intervalle als bei einem Straßenmotorrad.
  • 98 Glieder — kurz, aber richtig: Der kurze Radstand eines Sport-Quads kommt mit einer sehr kurzen Kette aus. Mehrere Kettensätze für die Baujahre 1989 bis 2004 nennen übereinstimmend 520 mit 98 Gliedern, einer davon führt ausdrücklich eine ATV-Kette.

Übersetzung anpassen — Dünen gegen Trail

OEM ist 13/40 bei 520er-Teilung und 98 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,08. Diese Seite führt vorn 13 und 14 Zähne, hinten 38 bis 52 — Spielraum ist reichlich vorhanden. Wer die Übersetzung ändert, sollte bedenken, dass an einem Quad mit starrer Achse die Traktion und nicht die Leistung die Grenze setzt.

SetupÜbers.Charakter
13/423,23Kürzer — mehr Vortrieb in Sand und im Steilen, kostet Endgeschwindigkeit
13/40 (OEM)3,08Standard — Yamahas Werksauslegung über die gesamte Bauzeit
14/402,86Länger — ruhiger auf langen Pisten, verlangt mehr Gefühl beim Anfahren

Häufige Fragen zur Warrior 350

Welcher Kettensatz gehört auf die YFM 350 Warrior?
Eine 520er-Kette mit 98 Gliedern, 13 Zähne vorn und 40 hinten. Ein Kettensatz für die Baujahre 1989 bis 2004 nennt genau diese Bestückung, und die Passliste dieser Seite führt die Warrior in allen drei Baujahresblöcken mit denselben Werten.

Hat sich die Bestückung über die Bauzeit geändert?
Nein. Von 1987 bis 2004 fährt die Warrior 13/40. Das ist bei einem so lange gebauten Modell die Ausnahme und macht den Teilekauf einfach — das Baujahr spielt hier keine Rolle.

Braucht ein Quad eine spezielle Kette?
Eine belastbare. Die starre Hinterachse leitet in Kurven Seitenkräfte über Kettenrad und Achse ein, die es am Motorrad nicht gibt. Eine O- oder X-Ring-Kette in ordentlicher Qualität ist deshalb kein Luxus.

Wie oft muss ich die Kette im Gelände warten?
Deutlich häufiger als am Straßenmotorrad. Der Antrieb liegt offen, Sand wirkt in der Kette wie Schleifpaste. Nach staubigen oder nassen Ausfahrten gehören Reinigung, Trocknung und Nachschmieren dazu.

Lohnt sich eine längere Übersetzung?
Auf langen, festen Pisten ja — ein 14er-Ritzel bringt Ruhe. In Sand und im Steilen ist der Antritt wichtiger als die Spitze; dort ist die Werksauslegung oder sogar ein größeres Kettenrad die bessere Wahl.

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