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Yamaha YFM 350 X Warrior Four Wheel 1989 - 1998

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Yamaha YFM 350 X Warrior Sport-Quad (1989-1998): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 348 Kubikzentimetern und obenliegender Nockenwelle, dazu 83 Millimeter Bohrung bei 64,5 Millimetern Hub, ein 36-mm-Mikuni-Vergaser, Elektrostarter und ein Sechsganggetriebe mit Rückwärtsgang — 20,6 kW (28 PS) bei 7.000/min. Getragen wird das Ganze von einem Quad-Fahrgestell mit Doppelquerlenkern vorn und einer Schwinge mit starrer Hinterachse, rund 200 Millimeter Federweg an beiden Enden.

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520er-Teilung · 13/40 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung3,08 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YFM 350 X Warrior auszeichnet

  • Dreizehn zu vierzig steht als Werksgröße im Konfigurator eines Anbieters: Für die Kategorie YFM 350X Warrior der Jahre 1989 bis 2004 nennt ein Kettensatz-Anbieter unter Stock Sizes 13 Zähne vorn, 40 hinten und eine Kette mit 98 Gliedern in 520er Teilung. Ein fertig konfektionierter Satz eines zweiten Herstellers führt dieselbe Kombination.
  • Die Fahrzeugliste dieser Seite trennt nach Modellcode: Im 13-Zähne-Block und im 40-Zähne-Block steht jeweils die Zeile mit den Codes W, B, D, E, F, G, H, J und K für die Jahre 1989 bis 1998 — also genau die Ausführungen, die dieses Modell abdeckt. Die Nachfolger mit den Codes L bis S für 1999 bis 2004 stehen in denselben beiden Blöcken und fahren dieselbe Bestückung.
  • Die starre Hinterachse dreht beide Räder gleich schnell: Beide Hinterräder sitzen auf einer durchgehenden Achse, die vom Kettenrad angetrieben wird. Ein Ausgleichsgetriebe gibt es nicht: In der Kurve müsste das äußere Rad einen längeren Weg zurücklegen als das innere, dreht sich aber gleich schnell mit. Der Ausgleich passiert über Schlupf am Reifen.
  • Achtundneunzig Glieder bei dreizehn zu vierzig: Aus Teilung, Zähnezahlen und Gliederzahl lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: er liegt bei rund 563 Millimetern. Die verhältnismäßig kurze Kette kommt also nicht von einem engen Einbauraum, sondern von der niedrigen Zähnesumme — dreizehn plus vierzig sind nur 53 Zähne, die umschlungen werden wollen.
  • Rückwärtsgang und Elektrostarter: Yamaha gibt für die Warrior ein Sechsganggetriebe mit Rückwärtsgang und einen Elektrostarter an. Beim Rangieren rückwärts wechselt die Zugseite der Kette vom oberen auf das untere Trum. Ein zu großer Durchhang macht sich dabei als Ruck bemerkbar, bevor der Antrieb greift.
  • Achtundzwanzig PS aus 348 Kubik: Der luftgekühlte Einzylinder mit 83 Millimetern Bohrung und 64,5 Millimetern Hub leistet nach Yamahas eigener Angabe 20,6 kW bei 7.000 Umdrehungen. Gebremst wird vorn mit zwei hydraulischen Scheiben, hinten mit einer — bei rund 200 Millimetern Federweg an beiden Enden und 180 Kilogramm.

Übersetzung anpassen — Beschleunigung gegen Endgeschwindigkeit

OEM ist 13/40, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,08. Vorn führt die Seite 10 bis 18 Zähne, hinten 38 bis 52.

SetupÜbers.Charakter
13/423,23Kürzer — deutlich mehr Antritt aus dem Stand, dafür weniger Endgeschwindigkeit
13/40 (OEM)3,08Standard — die Werksauslegung über die gesamte Bauzeit der Warrior
14/402,86Länger — höhere Endgeschwindigkeit, spürbar weniger Durchzug untenherum

Häufige Fragen zur YFM 350 X Warrior

Passt der Satz auch auf eine Warrior von 2001?
Ja. Die Bestückung blieb über die gesamte Bauzeit von 1987 bis 2004 bei 13 zu 40 mit 98 Gliedern. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die späten Modellcodes L bis S in denselben Zähne-Blöcken wie die frühen.

Worauf muss ich bei der Kettenpflege im Gelände achten?
Nach dem Einsatz gehört die Kette gereinigt, geprüft und geschmiert, bevor das Fahrzeug abgestellt wird. Angetrockneter Schlamm in den Gelenken arbeitet wie Schleifpaste und kostet Lebensdauer, ohne dass ein einziger Kilometer dazukommt. Der Durchhang wird nach Yamahas Vorgabe eingestellt, nicht nach Gefühl.

Was ist der Unterschied zur YFM 350 R Raptor?
Die Raptor ist ein eigenständiges Fahrzeug mit eigener Bestückung und eigener Kettenlänge. Ein Warrior-Satz passt dort nicht — vor der Bestellung gehört das Typschild geprüft, nicht nur der Hubraum.

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