Yamaha YFM 350 X Warrior 1987 - 1988
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 98 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 3,08 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die Warrior 350 auszeichnet
- Dreizehn zu vierzig, allein im Kettenradblock: Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die YFM350 X-T,U Warrior der Modelljahre 87-88 im 13-Zähne-Block und im 40-Zähne-Block — im Kettenradblock sogar als einziger Eintrag. Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers nennt für denselben Zeitraum dieselbe Übersetzung. Die Zähnezahlen sind damit doppelt und baujahrgenau gedeckt.
- Sechs Gänge und ein Rückwärtsgang: Das Getriebe hat sechs Vorwärtsgänge mit Handkupplung und dazu einen Rückwärtsgang. Gestartet wird ausschließlich elektrisch, einen Kickstarter als Rückfallebene gibt es nicht. Auf dem Cockpit sitzen zwei Kontrollleuchten, eine für den Leerlauf und eine für den Rückwärtsgang.
- Die ersten beiden Modelljahre fuhren eine längere Kette: Für die Modelljahre 1987 und 1988 nennen die Applikationsliste und mehrere Kettenanbieter übereinstimmend 100 Glieder, ab 1989 dann 98. Die Zähnezahlen bleiben über die gesamte Bauzeit bei 13 zu 40. Wer einen Satz für ein frühes Modell bestellt, sollte deshalb auf die Gliederzahl achten — zwei Glieder lassen sich zwar über den Kettenspanner ausgleichen, aber der Weg wird knapp.
- Ein luftgekühlter Zweiventiler ohne Kühler: 83 Millimeter Bohrung stehen 64,5 Millimetern Hub gegenüber, der Motor ist also kurzhubig ausgelegt und arbeitet mit einer obenliegenden Nockenwelle und zwei Ventilen. Gekühlt wird über den Fahrtwind, einen Kühler gibt es nicht.
- Eine durchgehende Achse statt zweier Radträger: Hinten sitzt eine durchgehende starre Achse, die beide Räder verbindet und das Kettenrad trägt. Ein Differential gibt es nicht, beide Räder drehen immer gleich schnell. Für den Kettensatz heißt das: die gesamte Antriebslast läuft über ein einziges Kettenrad, und beim Kurvenfahren kommt Schlupf am kurveninneren Rad hinzu.
Übersetzung anpassen — Sandbahn gegen festen Untergrund
OEM ist 13/40 in 520er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 10 bis 18 Zähnen und Kettenräder mit 36, 37, 38, 39, 40, 42, 45 und 47 Zähnen — nach oben klaffen zwischen den Größen also Lücken.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/42 | 3,23 | Kürzer — fünf Prozent mehr Antritt, im weichen Untergrund die bessere Wahl |
| 13/40 (OEM) | 3,08 | Standard — die Werksauslegung der gesamten Baureihe |
| 14/40 | 2,86 | Länger — knapp acht Prozent Reserve, sinnvoll auf festem Untergrund |
Häufige Fragen zur Warrior 350
Braucht mein Warrior 98 oder 100 Glieder?
Für die Modelljahre 1987 und 1988 nennen die Applikationsliste und mehrere Kettenanbieter 100 Glieder. Ab 1989 sind es 98, bei unveränderten Zähnezahlen. Auf dieser Seite ist die kürzere Länge hinterlegt. Zwei Glieder sind rund drei Zentimeter und lassen sich über den Kettenspanner noch ausgleichen — sauber ist für ein Modell von 1987 oder 1988 aber die 100er Länge.
Ändert der Rückwärtsgang etwas an der Übersetzung?
Nein. Der Rückwärtsgang sitzt im Getriebe und läuft über dieselbe Sekundärstufe wie die sechs Vorwärtsgänge. Am Kettensatz ändert er nichts — nur beim Rangieren sollte die Kette sauber gespannt sein, weil sich die Zugrichtung dabei umkehrt.
Wie stark wirkt ein Zahn am Kettenrad?
Bei 40 Zähnen hinten sind zwei Zähne mehr rund fünf Prozent kürzere Übersetzung. Am Ritzel fällt derselbe Schritt viel deutlicher aus: von 13 auf 14 Zähne sind es knapp acht Prozent. Für feine Korrekturen ist deshalb das Kettenrad das bessere Werkzeug.