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Yamaha YFZ 350 Banshee 1987 - 1988

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Yamaha YFZ 350 Banshee Sport-Quad (1987-1988): ein flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Zweitakter mit 347 Kubikzentimetern, dazu zwei Mikuni-Vergaser mit 26 Millimetern, ein Sechsganggetriebe, CDI-Zündung und Kickstarter — rund 34 PS gibt Yamaha für den Motor an. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit Doppelquerlenkern vorn und einer Schwinge hinten.

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520er-Teilung · 13/42 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten42 Zähne
Übersetzung3,23 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die Banshee 350 auszeichnet

  • Die Ausführungen T und U fahren dreizehn zu zweiundvierzig: Für die beiden ersten Modelljahre der Banshee, 1987 und 1988, gilt eine Bestückung mit 13 Zähnen vorn, 42 hinten und 104 Gliedern in 520er Teilung. Die Buchstaben T und U im Modellcode stehen für genau diese Jahrgänge.
  • Ab 1989 wechselt Yamaha auf vierzehn zu einundvierzig: Für die Ausführungen ab dem Modelljahr 1989 gilt 14 zu 41 — bei unveränderten 104 Gliedern. Ein Zahn mehr vorn und einer weniger hinten machen die Übersetzung von 3,23 auf 3,00 länger. Weil sich die Zähnesumme dabei kaum ändert, bleibt die Kettenlänge gleich.
  • Zwei Zylinder in einem Sport-Quad: Der 347er ist ein flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Zweitakter mit zwei Mikuni-Vergasern und einem Sechsganggetriebe — eine für Sport-Quads ungewöhnliche Bauart, die der Baureihe ihren Ruf eingebracht hat. Bohrung und Hub liegen bei 64 zu 54 Millimetern, die Verdichtung bei 6,5 zu 1.
  • Von zehn bis achtzehn Zähnen vorn: So weit reicht das Ritzelfeld dieser Seite, dazu kommen Kettenräder von 36 bis 47 Zähnen. Das ist eine ungewöhnlich große Bandbreite und deckt vom sehr kurzen Dünen-Setup bis zur langen Auslegung für offenes Gelände alles ab.
  • Sand und Staub verkürzen die Standzeit: Ein Fahrzeug, das überwiegend im Gelände bewegt wird, holt sich Sand und Staub in den Kettentrieb. Beides wirkt zwischen Rollen und Bolzen wie Schmirgel. Regelmäßiges Reinigen und Nachschmieren bringt hier deshalb spürbar mehr als an einem Straßenmotorrad.

Übersetzung anpassen — Dünen gegen offenes Gelände

OEM ist 13/42 mit 104 Gliedern in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein größeres Ritzel — beides führt die Seite in großer Bandbreite.

SetupÜbers.Charakter
13/453,46Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt, für tiefen Sand und enge Kurse
13/42 (OEM)3,23Standard — die Werksauslegung der Modelljahre 1987 und 1988
14/423,00Länger — knapp acht Prozent mehr Weg pro Umdrehung, die Werksauslegung ab 1989

Häufige Fragen zur Banshee 350

Warum finde ich für die Banshee auch 14 zu 41?
Weil Yamaha zum Modelljahr 1989 umgestellt hat. Bis 1988 gilt 13 zu 42, ab 1989 dann 14 zu 41 — beide Ausführungen mit 104 Gliedern. Diese Seite deckt die frühen Baujahre 1987 und 1988 ab.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 13 Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um knapp acht Prozent nach oben und gut acht nach unten. Das ist ein großer Schritt. Für feinere Abstufungen ist das Kettenrad die bessere Wahl — dort sind es bei 42 Zähnen rund zweieinhalb Prozent.

Muss ich bei einem anderen Kettenrad auch die Kette wechseln?
Bei ein bis zwei Zähnen Unterschied in aller Regel nicht — der Verstellweg der Kettenspanner fängt das auf. Wer drei Zähne und mehr ändert, sollte die Kettenlänge nachrechnen und gegebenenfalls anpassen.

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