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Yamaha DT 50 R 1997 - 2002

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Yamaha DT 50 R (1997-2002): ein flüssigkeitsgekühlter 49,6-ccm-Einzylinder-Zweitakter vom Typ Minarelli AM6, dazu ein Vergaser, ein Sechsganggetriebe und ein Kickstarter — eine Nennleistung nennen die Unterlagen zu diesem Kleinkraftrad nicht. Getragen wird das Ganze von einem Enduro-Fahrgestell mit hydraulischer Paioli-Gabel vorn und einem Monofederbein hinten.

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420er-Teilung · 12/52 · 128 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge128 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten52 Zähne
Übersetzung4,33 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die DT 50 R auszeichnet

  • Zwölf Zähne vorn sind hier richtig: Zwölf Zähne wirken an einem Kleinkraftrad wenig, sind für diese Baureihe aber die Werksgröße. Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die DT R des Modelljahres 1997 mit der Übersetzung zwölf zu zweiundfünfzig, und die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet die Modelljahre 1997 bis 1998 sowie 1999 bis 2002 gemeinsam dem Zwölf-Zähne-Block zu.
  • Die Vorgängerin fuhr eine ganz andere Bestückung: Bis 1994 lief die DT 50 R mit zehn Zähnen vorn und achtundvierzig hinten auf hundertzweiundzwanzig Gliedern. Wer nach Kettensätzen sucht, findet deshalb Angebote, die als Bj. 89-97 ausgezeichnet sind und diese ältere Auslegung tragen. Für die Baujahre ab 1997 passt das nicht: sechs Zähne mehr in der Summe verlangen eine längere Kette.
  • Vierhundertzwanzig ist die schmale Kleinkraftrad-Kette: Ein Glied in 420er Teilung misst 12,7 Millimeter und baut damit rund ein Fünftel kürzer als eines in 520er Teilung. Für dieselbe Strecke zwischen Ritzel und Kettenrad braucht es entsprechend mehr davon — daher die hohe Gliederzahl an einem so kleinen Motorrad.
  • Zweitakter verlangen häufigere Kontrolle: Eine Gelände-Fünfziger wird selten sauber gefahren. Sand und Staub setzen sich in den Gelenken fest und beschleunigen die Längung. Kettenspannung und Ritzelverzahnung gehören deshalb nach jedem Geländeeinsatz kontrolliert und nicht erst nach einer festen Kilometerleistung.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße

OEM ist 12/52, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 4,33. Der Shop führt für dieses Modell ausschließlich Ritzel, und zwar von zehn bis fünfzehn Zähnen. Alle Änderungen laufen deshalb über das vordere Zahnrad.

SetupÜbers.Charakter
11/524,73Kürzer — mehr Antritt im Gelände, spürbar auf engen Wegen und im Sand. Ein Zahn weniger vorn sind gut neun Prozent.
12/52 (OEM)4,33Standard — die Auslegung, mit der Yamaha die DT 50 R von 1997 bis 2002 ausgeliefert hat.
13/524,00Länger — ruhiger auf Asphalt und längeren Anfahrten. Ein Zahn mehr vorn sind gut acht Prozent.

Häufige Fragen zur DT 50 R

Passt ein Kettensatz für die DT 50 R von 1995?
Nein. Bis 1994 fuhr die Baureihe zehn Zähne vorn und achtundvierzig hinten auf hundertzweiundzwanzig Gliedern. Angebote, die als Bj. 89-97 ausgezeichnet sind, tragen diese ältere Auslegung und passen auf die hier beschriebenen Baujahre nicht.

Warum so viele Glieder an einem Fünfziger?
Weil die 420er Kette schmal und kurzgliedrig ist. Ein Glied misst 12,7 Millimeter, für dieselbe Strecke braucht es deshalb mehr Glieder als bei einer 520er Kette.

Lässt sich die Übersetzung ohne neue Kette ändern?
Ein Zahn am Ritzel liegt meist noch im Verstellbereich der Kettenspanner. Bei zwei Zähnen wird es knapp — dann gehört die Länge vor der Bestellung geprüft.

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