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Aktives Motorrad

Yamaha FS1 50 E 1971 - 1976

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Yamaha FS1 E (1971-1976): Ein 49 cm3 großer luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit Drehschiebersteuerung, dazu ein Vier- beziehungsweise Fünfganggetriebe und Kettenantrieb — eine einheitliche Nennleistung gibt es für dieses Kleinkraftrad nicht, sie hing am jeweiligen Markt. Getragen wird das Ganze von einem Fahrgestell mit 1.160 Millimetern Radstand, 740 Millimetern Sitzhöhe und Trommelbremsen an beiden Rädern.

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420er-Teilung · 14/39 · 96 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge96 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung2,79 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die FS1 50 auszeichnet

  • Neununddreißig Zähne hinten, vierzehn vorn: Der Kettenrad-Artikel dieser Seite führt die Werksgrößen der Baureihe modellweise auf und nennt für die FS1 E der Baujahre 1971 bis 1976 neununddreißig Zähne als Standard. Zusammen mit dem Vierzehner-Ritzel ergibt das eine Sekundärübersetzung von 2,79.
  • Vierhundertachtunddreißig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 438 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Bei 1.160 Millimetern Radstand ist das ein stimmiger Wert für ein Fahrzeug dieser Größe.
  • Pedale statt Fußrasten: Für den britischen Markt musste die Maschine Tretpedale nach Fahrradart tragen. Die Pedale ließen sich nach vorn drehen und dienten dann als Fußrasten, zum Treten klappte man sie zurück.
  • Drehschieber statt Membranventil: Eine mitlaufende Scheibe gibt den Einlass frei. Sie sitzt seitlich am Kurbelgehäuse hinter einer eigenen Abdeckung. Wer den Motor überholt, sollte den Zustand dieses Bauteils mitprüfen.
  • Ein schmales Glied misst zwölf Komma sieben Millimeter: Die 420er Kette hat dieselbe Gliedlänge wie eine 428er und baut nur schmaler. Gegenüber einer 520er Kette mit 15,875 Millimetern Gliedlänge braucht sie für dieselbe Strecke entsprechend mehr Glieder.

Übersetzung anpassen — Alltag gegen Steigung

Ab Werk laufen 14/39 auf 96 Gliedern in 420er Teilung. Für diesen Lochkreis reicht das Ritzelangebot von neun bis siebzehn Zähnen, beim Kettenrad von sechsundzwanzig bis zweiundfünfzig. Der Spielraum ist damit größer als bei jedem anderen Bauteil dieser Maschine.

SetupÜbers.Charakter
13/393,00Kürzer — mehr Zug am Berg, dafür deutlich höhere Drehzahl auf ebener Strecke
14/39 (OEM)2,79Standard — die Werksauslegung für den Alltagsbetrieb
15/392,60Länger — ruhigerer Motorlauf bei Reisetempo, träger am Berg
16/392,44Deutlich länger — nur sinnvoll, wenn überwiegend eben gefahren wird

Häufige Fragen zur FS1 50

Wie viele Zähne hat das Kettenrad ab Werk?
Neununddreißig, bei vierzehn Zähnen am Ritzel. Der Kettenrad-Artikel dieser Seite nennt diese Größe für die Baujahre 1971 bis 1976 ausdrücklich als Standard.

Was bringt ein Zahn mehr am Ritzel?
Von vierzehn auf fünfzehn Zähne sinkt die Übersetzung von 2,79 auf 2,60, also um gut sechs Prozent. Der Motor dreht bei gleichem Tempo entsprechend niedriger, das Anfahren am Berg wird zäher.

Warum hat ein Fünfziger so viele Kettenglieder?
Weil die 420er Kette mit 12,7 Millimetern Gliedlänge deutlich kürzere Glieder hat als eine 520er mit 15,875 Millimetern. Bei nur 438 Millimetern zwischen den Wellen kommen so trotzdem 96 Glieder zusammen.

Passt der Satz auch auf eine FS1 DX oder SE?
Nicht ohne Prüfung. Die Baureihe wurde in mehreren Marktausführungen gebaut, und der Kettenrad-Artikel dieser Seite führt für sie teils andere Zähnezahlen. Vor der Bestellung gehört die Zähnezahl am verbauten Kettenrad nachgezählt.

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