Yamaha FS1 50 SE 1981 - 1990
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 96 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 39 Zähne |
| Übersetzung | 3,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FS1 50 SE auszeichnet
- Der Drehschieber sitzt seitlich am Kurbelgehäuse: Die FS1 steuert ihren Einlass nicht über einen Kolbenschlitz, sondern über eine mitdrehende Scheibe an der Kurbelwelle. Diese Drehschiebersteuerung erlaubt Steuerzeiten, die vor und nach dem oberen Totpunkt unterschiedlich lang sind. Dahinter arbeitet ein Vierganggetriebe.
- Dreizehn und neununddreißig stehen beide in der Fahrzeugliste: Diese Seite führt die FS1 SE im 13-Zähne-Block und ebenso im 39-Zähne-Block. Beide Enden der hier hinterlegten Bestückung sind damit auf derselben Seite belegt. Die 420er Teilung ergibt sich aus den Kettenartikeln dieser Seite.
- Die älteren Ausführungen fahren ein kleineres Ritzel: Ein Kettensatz-Anbieter nennt für die FS1 50 des Jahrgangs 1977 die Teilenummern JTF563.11 und JTR832.39 mit einer 420er Kette in 96 Gliedern, für die FS1 50 DX von 1978 dieselben Zahnräder mit 100 Gliedern. Das Kettenrad bleibt also über die Baureihe hinweg bei 39 Zähnen, während das Ritzel je nach Ausführung wechselt. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die FS1 DX von 1978 entsprechend im 11-Zähne-Block.
- Die E-Ausführungen stehen in einem eigenen Block: Im 14-Zähne-Block dieser Seite stehen die FS1 E der Jahre 1971 bis 1976, die FS1 E DX und die FS1 EA — und im 39-Zähne-Block stehen sie ebenfalls. Die E-Ausführungen unterscheiden sich von der SE also nur im Ritzel, und der Unterschied beträgt knapp acht Prozent.
- Das Kettenradsortiment reicht bis 52 Zähne: Diese Seite führt Ritzel von 9 bis 17 Zähnen und Kettenräder von 32 bis 52. Der Spielraum ist damit ungewöhnlich groß — er entsteht, weil dieselben Artikel auch für DT-, TY- und RD-Modelle gelistet sind. Für die FS1 sind nur Größen in der Nähe der Werksbestückung sinnvoll, weil die Kettenlänge sonst nicht mehr passt.
Übersetzung anpassen — Stadt gegen Steigung
OEM ist 13/39 auf 96 Gliedern, das ergibt eine Sekundärübersetzung von genau 3,00. Bei knapp 50 Kubikzentimetern zählt jeder Zahn spürbar, weil das Drehmoment gering ist. Ein Zahn weniger vorn bringt gut acht Prozent mehr Antrieb.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/39 | 3,25 | Kürzer — gut acht Prozent mehr Antrieb an Steigungen |
| 13/39 (OEM) | 3,00 | Standard — die Auslegung der SE-Ausführung |
| 14/39 | 2,79 | Länger — knapp acht Prozent, zugleich die Bestückung der FS1 50 E |
Häufige Fragen zur FS1 50 SE
Passt der Kettensatz einer FS1 DX?
Das Kettenrad ja, das Ritzel nicht zwingend. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die FS1 DX von 1978 im 11-Zähne-Block, während die SE im 13-Zähne-Block steht. Das Kettenrad mit 39 Zähnen ist dagegen für beide dasselbe.
Warum genau 96 Glieder?
Diese Länge nennt ein Kettensatz-Anbieter für die FS1 50 des Jahrgangs 1977 bei derselben Kettenradzahl. Sie passt zur Zähnesumme von 52. Eine Rohkette wird auf dieses Maß gekürzt.
Was bringt ein kleineres Ritzel?
Von 13 auf 12 Zähne sind es gut acht Prozent kürzere Übersetzung. Bei einem 50-Kubik-Zweitakter mit Vierganggetriebe ist das an Steigungen deutlich spürbar, kostet aber Höchstgeschwindigkeit. Die Kettenlänge bleibt dabei unverändert.