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Yamaha RD 50 1977 - 1978

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Yamaha RD 50 (1977-1978): ein luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor mit 49 Kubikzentimetern, dazu ein Membraneinlass, Getrenntschmierung über eine Ölpumpe und ein Fünfganggetriebe. Getragen wird das Ganze von einem Rohrrahmen mit Telegabel vorn und Zweiarmschwinge mit zwei Federbeinen hinten.

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420er-Teilung · 13/48 · 96 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung420
Kettenlänge96 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,69 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die RD 50 auszeichnet

  • Ein Fünfziger mit fünf Gängen: 49 Kubikzentimeter, luftgekühlt, mit Membraneinlass und einer Ölpumpe für die Getrenntschmierung. Das japanische Werksdatenblatt nennt 6,3 PS bei 9.000 Umdrehungen und 5 Newtonmeter bei 8.500, dazu 74 Kilogramm Trockengewicht. Die deutschen Ausführungen liefen leistungsreduziert.
  • Dreizehn vorn und achtundvierzig hinten: Diese Kombination ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,69. Bei 5 Newtonmetern Drehmoment ist das die Auslegung, mit der die Maschine überhaupt erst zügig anfährt — die fünf Gänge staffeln den nutzbaren Bereich darüber.
  • Vierhundertzehn Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 410 Millimeter. Ein Glied in 420er Teilung misst dabei 12,7 Millimeter, und die Kette läuft hin und zurück — daraus ergeben sich die 96 Glieder.
  • Von neun bis siebzehn Zähnen am Ritzel: Für diesen Lochkreis reichen die Ritzel von 9 bis 17 Zähnen und die Kettenräder von 32 bis 52. Praktisch bewegt man sich bei einem Kleinkraftrad in kleinen Schritten, weil sich jede Änderung sofort auf Anfahrverhalten und erreichbare Höchstgeschwindigkeit auswirkt.

Übersetzung anpassen — Stadt gegen Landstraße

Ab Werk laufen 13/48 auf 96 Gliedern in 420er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,69. Für kürzere Übersetzung steht das 50er-Kettenrad bereit, für längere ein 14er-Ritzel.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — gut vier Prozent mehr Antritt im Stadtverkehr
13/48 (OEM)3,69Standard — der Auslieferungszustand von 1977 und 1978
14/483,43Länger — knapp acht Prozent weniger Drehzahl auf der Landstraße

Häufige Fragen zur RD 50

Welche Übersetzung hat die RD 50 ab Werk?
13 Zähne vorn, 48 hinten und eine 420er Kette mit 96 Gliedern. Der Kettenradhersteller führt die RD 50 für genau die Baujahre 1977 und 1978 mit dieser Kombination, und die Teilungsangabe 420 deckt sich mit der berechneten Kettenlänge.

Passt der Satz auch auf die RD 50 DX?
Nein. Die DX fährt 12 Zähne vorn und 100 Glieder bei gleichem Kettenrad. Ritzel und Kettenlänge weichen also ab. Auch die RD 50 M in der Speichenrad-Ausführung von 1978 hat mit 12 Zähnen und 106 Gliedern eine eigene Bestückung.

Warum schlägt die Konfiguration ein anderes Ritzel vor?
Der Vorschlagswert nennt 16 Zähne und 112 Glieder. Die 16 ist bei diesem Lochkreis eine gängige Größe für größere Modelle, für die RD 50 gilt sie nicht. Wer nach Werkszustand bestellt, nimmt 13 Zähne und 96 Glieder.

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